Donnerstag, 31. Oktober 2019

Werbung: Deezer Family im Herbst



Wir waren, wie die meisten wissen dürften, ja vor kurzem noch mal spontan im Urlaub. Und neben Klamotten und etwas Spielzeug hatten wir auch was dabei? Genau, Deezer Family. Also als App auf unseren Smartphones, denn man kann sich die Zugänge (bis zu sechs sind möglich) ja teilen. In unserem Fall müssen wir das auch, aus mehreren Gründen. Zum Einen ist der Musikgeschmack meines Mannes so gar nicht mit meinem kompatibel. Was vielleicht eher an mir liegt, ich höre eher weniger Musik, weil mir das Leben mit drei Kindern oft schon laut genug ist.

Streamen statt CDs kaufen - umweltfreundliche Entscheidung


Zum anderen müssen wir unseren Zugang aber auch deswegen teilen, weil die Kinder meist ein Telefon im Beschlag haben und darauf Hörspiele hören. Anfang des Jahres gab es mal viele Tränen, weil unser Abo auslief, das Runzelfüßchen aber noch nicht alle "Yakari"-Folgen gehört hatte. Ich dachte kurz daran, dass das mit CDs natürlich nie passiert wäre. Allerdings hätten wir dann
A- sehr viel mehr Geld für CDs ausgegeben und
B - sehr viel Platz verbraucht. So haben wir einfach das Abo erneuert und Yakari ging weiter. Und "Bibi und Tina", "Benjamin Blümchen" und, ganz neu "Die ??? Kids".
Das ist besonders lustig, wenn meine Tochter das hört und sich gleichzeitig gruselt und nicht aufhören möchte zuzuhören. Ich mag das, dieses sich gerne gruseln.

Dienstag, 29. Oktober 2019

Schreiende Kinder und wenig Nerven


Es gibt so Momente, da möchte ich schreien. Da sehne ich mich so unfassbar nach Stille.Nach Einsamkeit. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es euch auch manchmal so geht, oder? Ich bin doch nicht allein damit, dass mir manchmal alles zuviel ist.

Geschrei den ganzen Tag


Neulich war hier nur Geschrei. Den ganzen Tag. Den GANZEN Tag. Das Runzelfüßchen hatte schlechte Laune und wutstampfte durch unsere Wohnung. So richtig laut. Und wenn sie nicht wegen irgendwas stampfte, dann schrie sie. Uns an, ihre Brüder an, in den Raum hinein. Es war nicht besonders schön und vor allem laut.

Jeder schreit


Ihre Brüder reagieren darauf mit ähnlicher Lautstärke. Herr Annika hatte sich, spekuliere ich jetzt mal, auf Exklusivzeit mit mir gefreut. Das wurde dann von Krankheit und dauerstillendem Baby unterbrochen und er war deswegen angefressen. Und mit drei Jahren ist das Leben eben auch nicht leicht und so musste auch seine Enttäuschung und Wut heraus. Ich bat ihn um etwas Ruhe, aber das war nicht möglich.


Sonntag, 27. Oktober 2019

Von kranken Kindern und Nachhaltigkeit - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war ein bisschen der Wurm drin. Ein Kind war krank, alle hatten schlechte Laune und das aufeinander rumhängen macht auch nicht alles schöner. ABER: Ich war kurz allein unterwegs UND hab was für euch zu gewinnen. Es ist also auch nicht alles schlecht, ne?

Samstag, 26. Oktober 2019


Große Dinge werfen ihre Schatten voraus. Das Runzelfüßchen wird bald sechs und wünscht sich wie jedes Jahr einen Geburtstagspulli. Das kommt doch etwas unerwartet und so muss ich mich sputen und verbringe den Vormittag mit Nähen.

Ich hab auch noch einen fast fertig genähten Pulli gefunden, und bevor der nicht mehr passt nähe ich den auch noch fertig. Die Kinder motzen derzeit rum, so richtig ist aber nicht klar was ihnen gerade nicht gefällt.

Wir machen uns auf den Weg zum Kleidertausch. Ich mag das sehr, wir geben Sachen und Spielzeug ab, das wir nicht mehr brauchen und nehmen mit, was gefällt. In dem Fall auch ein paar Schlafanzüge, denn irgendwie haben wir keine mehr fürs Baby. Ich bringe auch die Sachen zurück für die sich niemand gemeldet hat, bzw. kein Porto gezahlt wurde. Denn ich gebe gern alles, was ich nicht mehr brauche, aber ich finde es dann fair, wenn jemand das Porto übernimmt. Also in dem Fall, bei Verlosungen / Geschenken ist das natürlich anders.

Nachdem die Kinder mit neuen Hosen und zwei Schlafanzügen (und Kuscheltieren...) versorgt sind, gehts in die Bibliothek. Ich suche ein paar Bücher und die Kinder natürlich auch. Es wird nur ein kurzer Besuch weil das kranke Kind (das bis zu dem Moment schwor, es ginge ihm gut) jetzt über Kopfschmerzen klagt.






Freitag, 25. Oktober 2019

Familienumweltbuch: Gescheiterte Tipps



Ich bin wieder dahahaha. Ich gestehe, ich hab das Familienumweltbuch ein bisschen aus den Augen verloren. Nicht, weil es nicht wichtig wäre oder ich keine Lust mehr habe, sondern eher weil eure Reaktion nun, sagen wir mal, verhalten war.
Dann aber kamen wieder Nachfragen ob es denn schon fertig ist und da dachte ich: Nee, wir machen das jetzt. Wer mitmachen will macht mit und wer nicht, der nicht. Vielleicht werden es dann weniger Tipps als ich mir das so gedacht hatte, aber dann ist das so. Man muss ja Dinge auch mal zuende machen.

Was hat bei euch in Sachen Nachhaltigkeit nicht funktioniert?


So, und ein bisschen passend zu meiner Vorrede suche ich diese Woche eure gescheiterten Tipps. Denn wir alle wissen ja: Es gibt so Sachen, die klingen in der Theorie total gut. In der Praxis funktionieren sie aber nicht. Oder sie klappen bei den Freund_innen, fürs eigene Familienleben lassen sie sich aber nicht umsetzen. Ist ja auch ok, jede Familie ist eben anders. Deswegen will ich sie aber mit im Buch haben, damit wir voneinander lernen können. Und vielleicht doch auch neue Anregungen bekommen etwas Neues zu wagen.


Mittwoch, 23. Oktober 2019

Buchtipps zum Thema Sternenkinder

Der Oktober ist der Monat der Sternenkinder. Am 15. Oktober ist der Gedenktag für die Sternenkinder, viele Eltern entzünden um 19.00 eine Kerze am Fenster, um an das fehlende Familienmitglied zu erinnern. Ein schweres Thema, ein Tabu. Steht es mir, als Nichtbetroffener da überhaupt zu, drüber zu schreiben? Buchtipps zu geben? Das kann ich gar nicht genau sagen. Ich werde aber immer wieder gefragt, ob ich denn wüsste, ob es (tröstliche) Bücher für Eltern und Kinder gibt. Deswegen habe ich diesen Oktober zum Anlass genommen mal genauer zu suchen. Auch das hier ist eher eine kleine Auswahl. Es gibt wohl noch ein paar weitere Bücher (ergänzt gern in den Kommentaren), aber ich habe sie in den Bibliotheken leider nicht gefunden.
Irgendwie symptomatisch, weil ich finde, dass auch in der Gesellschaft die Sternenkinder oft vergessen werden.

Oder es wird unterschieden, in Kinder die vor der 12. Woche versterben, im Mutterleib oder kurz nach der Geburt. Als wäre das Leid der Eltern irgendwie ein Allgemeingut.
Die Tage hat sich auch brigitte.de mit diesen verletzenden Sätzen beschäftigt. Naja, also sie haben über "Project Benjamin" (auf englisch) geschrieben, das gestartet ist, um Sätze zu sammeln, die fassungslos machen. Was Frauen (und Männer) über ihre Sternenkinder gesagt wird, das macht betroffen. Und wütend.  Und hilflos, ja, das auch. Denn was sagt man, wenn es keine Worte gibt, die diesen Kummer beschreiben können?

Und apropos Kerzen: Die Künstlerin Melanie Garanin hat, nach dem Tod ihres Sohnes, angefangen Kerzentiere zu zeichnen. Auch diese Bilder sind heute für viele Sternenkindeltern ein Trost. Vielleicht ja auch für euch?

Bücher über Sternenkinder und Sternenkindeltern


Ich habe nach Büchern gesucht, weil ICH das als tröstlich empfinde. In Ruhe zu lesen, nachzudenken. Und weil ich wie geschrieben eben öfter gefragt werde, ob ich einen Tipp habe. Ich stelle euch sechs Bücher für Erwachsene und zwei Kinderbücher vor. Auch davon könnte es meiner Meinung nach mehr geben, Kinder, die sich auf ein Geschwisterkind freuen, dass dann viel zu früh verstirbt, auch die brauchen Halt. Und erklären sich manches lieber durch Bücher. Hier könnten noch mehr Verlage mutig sein.
Alle Bücher wurden mir zur Rezension zugeschickt und ich verlose sie gern an euch, vielleicht trösten sich euch, spenden Mut. 

Sonntag, 20. Oktober 2019

Vom Heimkommen - das Wochenende in Bildern

Wir sind wieder in Berlin. Unsere Reisen sind zuende und jetzt heißt es im Alltag wieder ankommen. Und Liegengebliebenes endlich angehen. Eine Überraschung für euch habe ich auch.

Samstag, 19. Oktober 2019


Wir müssen das Schiff verlassen. Eine Woche hat uns die A-Rosa Silva auf dem Rhein durch die Niederlande und Belgien geschippert, die Kinder sind ziemlich traurig. Und wir auch. Weil es irgendwie eine totale Auszeit ist. Bald berichte ich mehr davon. Etwas leichter wurde der Abschied nur weil wir so kurz vor Schluss irgendwie dann doch noch angeranzt wurden. Naja, vielleicht ist das frühe Aufstehen Schuld daran.

Weil wir nicht wussten wann die Ausschiffung sein würde habe ich ein Zugticket für mittags gebucht. Und nun müssen wir die Zeit bis dahin noch irgendwie rumkriegen. Dafür geben wir erstmal das Gepäck in diese Aufbewahrungsbox um die Hände frei zu haben. Beim Abholen müssen wir leider Verluste beklagen, ein Regenschirm wurde so verknickt, dass er nicht mehr zu retten ist.

Wir schauen uns den Dom an, was dazu führt, dass das Runzelfüßchen ein sehr langes Gespräch über Gott führen möchte. Ob es den gibt, wo er wohnt, wie das so ist mit Jesus. Warum die Menschen hier beten und wie genau das geht. Ich finde es unglaublich spannend ihre Antworten darauf zu hören.

Dann gehts in die Einkaufsstraße, irgendwie müssen wir die Zeit ja rumkriegen. Wir finden einen Laden mit Legosteinen und lassen die Kinder da spielen. Ich kann mich nicht ganz entscheiden ob ich die Mitarbeiter_innen dort freundlich oder aufdringlich finde. Ich war noch nie in einem Lego Laden, deswegen kann ich das nicht beurteilen. Aber die, die ihr schon mal da drin wart: Geht man da rein weil man intensive Beratung braucht? Ich wurde mehrfach gefragt wie man mir denn nur helfen könnte. Dabei brauchte ich ja eigentlich nichts. Weil ich tatsächlich finde, dass Lego / Playmobil etwas ist, dass man besonders gut 2Hand kaufen kann.


Sonntag, 13. Oktober 2019

Von Schienen und Flüssen - das Wochenende in Bildern



Wir sind auf großer Fahrt. Und zur Transparenz: Auf die Schiffsreise wurden wir von A-Rosa eingeladen. Leider bin ich immernoch ziemlich angeschlagen, was besonders die Anfahrt beschwerlich machte.

Samstag, 12. Oktober 2019



Wir sind dieses Wochenende wieder unterwegs. Ich bin immernoch sehr angeschlagen, aber wir können nicht absagen und deswegen beiße ich die Zähne zusammen und bin morgens irgendwie in der Lage aus dem Haus zu gehen. Die Schuhe helfen vielleicht ein bißchen dabei.

Wir sind pünktlich am Bahnhof, mein Mann besorgt noch etwas zu Essen während ich mich ausruhen muss. Und froh und dankbar bin, dass wir Plätze im Kleinkindabteil haben, denn da sind die Kinder ja etwas unter Kontrolle. Jedenfalls räumlich.
Wir fahren nach Köln, Ankunft ist für kurz nach 13:00 geplant. Um 14:20 sind wir da. Es gab Baustellen, Türstörungen und einen medizinischen Notfall, der zu einem außerplanmäßigen Halt führte. Wofür ich IMMER Verständnis habe, aber damit scheine ich eher allein zu sein. Viele andere im Zug maulten, ob das jetzt sein müsste. Und in Köln angekommen mussten Menschen hinter mir kurz warten, weil ich den Koffer nicht aus dem Zug heben konnte und auf den Mann warten musste. Da schrie es von hinten, dass man jetzt endlich mal aussteigen wollen und ich endlich fertig werden muss. Menschen sind manchmal so unfassbar rücksichtslos.


Freitag, 11. Oktober 2019

Statt Kinderfundstück der Woche

Das Kinderfundstück der Woche muss leider ausfallen.
Ich liege ziemlich krank im Bett und kann mich kaum bewegen. Was schlecht ist, weil wir am Samstag auf große Fahrt gehen wollen.

Drückt mir also die Daumen, dass ich schnell wieder auf die Beine komme um festzuhalten, was die Kinder unterwegs so auflesen.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Werbung: Elldus Resort als Großfamilie



Wir waren nach über zwei Jahren wieder im Elldus Resort. Und nicht nur, dass sich in unserer Familie seit dem letzten Besuch einiges getan hat, auch im Elldus Resort gibt es einige Neuheiten. Die mussten wir natürlich erkunden. Und meine erste Erkenntnis war: Man kann durchaus öfter in das gleiche Hotel fahren, da die Bedürfnisse der Kinder immer anders sind erleben auch wir Eltern immer neue Sachen.
Für euch zur Transparenz: Wir wurden auf diese Reise eingeladen.

Erinnerungen an einen vergangenen Urlaub


Wenn Eltern mit Kindern wohl eines lernen, dann Flexibilität. Das wurde mir einmal mehr bewusst als wir im Elldus Resort ankamen. Denn ich erinnerte mich wie wir damals, 2016, hier gemeinsam die Saunalandschaft genießen konnten, mein Mann und ich. Wie ich zur Massage ging aber irgendwie immer im Hinterkopf hatte, dass ich ja rechtzeitig zurück sein müsste, für den Fall mein damals sechs Monate altes Baby würde wach und hätte Hunger. Wie meine Dreijährige sich nicht traute irgendwas ohne uns zu entdecken.



In diesem Urlaub war vieles anders. Die Kinder sind nicht nur eins mehr, sie sind auch älter. Fünf und drei Jahre und zehn Monate alt. Und plötzlich merke ich, dass wir das Familienappartment "Fips", das wir zur Verfügung gestellt bekommen haben, ganz anders nutzen. Herr Annika war als Baby eher nicht so agil, weswegen der Steckdosenschutz irgendwie nett war, uns aber gar nicht direkt betraf. Beim Baby jetzt ist das alles sehr anders. Der versucht nämlich überall seine Finger reinzuzwängen. Und plötzlich ist so ein Schutz enorm sinnvoll und ich dankbar, dass auch an solche Kleinigkeiten gedacht wird.



Das Spielzeug, das im Appartment  "Fips" für die Kinder bereit stand wurde diesmal viel eifriger genutzt. Wir spielten "Mensch ärgere dich nicht" mit den riesigen Spielfiguren wenn das Abendessen vorbei, sie aber noch nicht müde waren.Es wurde mit Bauklötzen gebaut, die das Baby dann zerstören sollte. Alles in allem haben sie diesmal viel mehr gespielt und Angebote wahrgenommen.

Sonntag, 6. Oktober 2019

Von Büchern und Geschenken - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war das erste wieder Zuhause. Es war schön und komisch und anstrengend und schön.

Samstag, 05. Oktober 2019


Wir fahren zum Ikea. Nicht mein Lieblingsplatz auf dieser Welt, aber wir brauchen ein paar Sachen. Unter anderem ein Stuhlkissen fürs Runzelfüßchen, also für ihren Schreibtischstuhl (der ein ganz normaler Holzstuhl ist, das wird sicher erst mit Schuleintritt anders)
Außerdem kaufen wir noch einen Bilderrahmen, in den 15 Fotos passen, die das erste Jahr fürs Baby festhalten. Haben wir für alle Kinder, nun also auch hoffentlich bald das Baby (das auf dem Blog immernoch namenlos ist, nicht gut.)

Dann gehts zur Bibliothek. Wir müssen beichten, dass wir wohl ein Buch verloren haben, es findet sich einfach nicht mehr an und Herr Annika weiß nicht, wo er es hingeschleppt hat. Und dann wünschen sich die Kinder natürlich auch neue Bücher. Das Runzelfüßchen vor allem Comics, Herr Annika wie immer eher Bücher zum Erklären zu seinen Lieblinsthemen Züge, Schiffe, Bauarbeiten, Feuerwehr. Immerhin vielseitig interessiert. Und ich schaffe es tatsächlich für beide auch Comics auszuleihen. Soll ich euch die mal näher vorstellen? Also gute Comics für Kinder?

Schwer beladen geht es wieder nach Hause. Wo die neuen Schätze natürlich sofort angeschaut werden müssen. Ich bin total müde, habe schlecht geschlafen, fühle mich krank und würde auch gern in einem Buch lesen. Aber ach, ich muss 100 Sachen erledigen und arbeiten.


Freitag, 4. Oktober 2019

Kinderfundstück der Woche: Hundegießkanne



Ist das nicht schön? Jaaa, dieses Kinderfundstück der Woche* hat definitiv in unserem Heim noch gefehlt.
Die formschöne Gießkanne mit den gruseligen Augen entdeckte das Runzelfüßchen neben einem Kindergarten. Zunächst wollte mein Mann ihr das ausreden, es sei doch sicher von der Kita und das darf sie nicht einfach mitnehmen. Das Runzelfüßchen aber wusste: Nee, nee, das war zum Mitnehmen. Was leider stimmte, ich vermute die Kita wollte die Kanne endlich loswerden. Immerhin, sie ist dicht und die Kinder entwickeln ein gewisses Interesse daran Blumen zu gießen. Also die auf der Straße. In unserer Wohung steht das Ding nur rum und wird von einem Raum in den anderen getragen. Um dort wieder rumzustehen.

Aktuell steht die Kanne im Flur, beinahe schon bereit für den Auszug. Na, wollt ihr ihr ein Zuhause geben?


Mittwoch, 2. Oktober 2019

Sind Jungs-Mütter anders?

Schaut euch die beiden Bücher auf dem Foto mal genau an. Was seht ihr? Auf den ersten Blick zwei Bücher, die sich irgendwie mit Jungs beschäftigen. Inhaltlich könnten beide aber nicht unterschiedlicher sein. Und eins der Bücher macht mich echt sauer.

Das Leben mit Söhnen


Vor Kurzem war ich in der Bibliothek und entdeckte das Buch "Jungs-Mama" von Heidemarie Brosche*. Es trägt den Untertitel "Jede Menge Anregungen für ein schönes Leben mit Söhnen". Nun habe ich ja zufälligerweise zwei Söhne und dachte mir: "na komm, schau mal rein". Ich bin ja bereit was dazuzulernen, lesen bildet und ja, ich mag die Bücher aus dem Kösel Verlag eigentlich ganz gern.
Nun kommt es öfter vor, dass ich Bücher ausleihe und sie dann doch ungelesen zurücktrage, weil ich es schlicht innerhalb der Leihfrist nicht schaffe, einen Blick hineinzuwerfen. Dieses Schicksal hätte dieses Buch vermutlich erlitten (und es wäre für mein Gemüt vielleicht auch besser gewesen), hätte Herr Annika nicht just an diesem Bibliothekssamstag angefragen zu brüllen. Ganze zwei Stunden lang. In meiner Verzweiflung griff ich nach dem Buch, ich erwartete irgendwie den einen weisen Rat, der mir jetzt sofort auf der Stelle begreiflich machen würde, was denn nun mit meinem Sohn gerade nicht in Ordnung war.