Mittwoch, 31. Juli 2019

Wehmütige Momente am Babybett



Gestern wurde das Babybett abgeholt. Das Bett, in dem meine Fünfjährige vielleicht zehn Mal geschlafen hat. In dem mein Dreijähriger nur einmal lag und sofort anfing zu weinen. Und in dem das Baby noch nie gelegen hat.
Trotzdem bin ich traurig. So richtig weiß ich gar nicht wieso, das Möbelstück birgt ja nun wirklich keinerlei Erinnerungen. Aber vielleicht ist es ein Zeichen dafür, dass die Kinder größer werden. Und wir sie, Stück für Stück, loslassen müssen.

Brauchen Kinder ein Babybett?


Als wir das Bett, im übrigen gebraucht, damals von einer anderen Familie abgeholt haben, war ich schwanger mit dem Runzelfüßchen. Ich war ganz aufgeregt, endlich ein Bett fürs Baby. So macht man das doch, oder? Ein Bettchen kaufen, in dem das Kind dann von Tag eins schläft. Wir transportierten alles mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, damals hatten wir noch kein Auto. Zuhause bauten wir es auf, einige Zeit später kauften wir eine Matratze und von da an wartete das Bett auf seinen Einsatz.


Sonntag, 28. Juli 2019

Von Sommerabenden und nimmermüden Kindern - das Wochenende in Bildern

Wie ist das eigentlich bei euch, so im heißen Sommer? Kommt ihr gut damit zurecht? Und eure Kinder? Hier erhitzen sich die Gemüter noch schneller. Das ist irgendwie... nicht so schön.

Samstag, 27. Juli 2019


Eine Schultüte! Die Kinder sind ganz aufgeregt, weil ein Supermarkt in der Nähe für Schulkinder Schultüten verschenkt. Hier ist niemand ein Schulkind, was sie nicht davon abhält trotzdem nachzufragen, ob sie eine bekommen können. Und tatsächlich ist das kein Problem. Die Beute wird entsprechend stolz nach Hause getragen, unterwegs fällt eine Birne auf den Boden und das Obst muss dann doch recht schnell gegessen werden, aber egal. Eine Schultüte!

Dann gehts in die Bibliothek, Bücher zurückbringen. Und neue entdecken. Ich finde das hier und hoffe, dass dieser Comic ganz ganz viele Leser_innen hat. "Dich hatte ich mich anders vorgestellt..." handelt davon, wie Fabien nach der Geburt seiner Tochter erfährt, dass diese das Down-Syndrom hat. Und wie er damit umgeht. Auf der Rückseite steht, dass man immer zwischen Lachen und Weinen schwankt. Kann ich gar nicht wirklich verstehen. Aber ich bin sehr berührt davon, wie offen der Comiczeichner über seine Empfindungen spricht. Dass er so geschockt war, dass er anfänglich darüber nachdachte, dass es doch in Ordnung wäre, würde seine Tochter bei einer Herz-OP sterben. Ich habe selten so offen jemanden über Ängste in Bezug auf Behinderungen schreiben gesehen und bin beeindruckt davon. Und mag es, dass der avant Verlag, den ich eh schätze, solch ein Buch herausgebracht hat.

Dann sortiere ich mal wieder aus, bzw. neu. Diesmal meinen Schuhschrank. Die bunten Schuhe dürfen natürlich bleiben. Aber ein paar lasse ich ziehen, ich mag sie zwar noch, aber irgendwie verstopfen sie auch den Schrank. Und das ist ja unnötig. Ich merke, dass wir mehr und mehr Platz brauchen und will nicht mehr so viel besitzen. Das geht mit kleinen Kindern aber auch nicht von heut auf morgen, sondern immer nur wenige Minuten lang, dann will wieder irgendeins der Kinder irgendwas von mir.


Sonntag, 21. Juli 2019

Von Freunden im Wald - das Wochenende in Bildern


 Dieses Wochenende waren wir bei Freunden zu Besuch. Wir waren zum Sommerfest eingeladen und das fand mitten in der Frankenalb statt. Nicht, dass ich vorher wusste, dass es das gibt. Jetzt aber weiß ich: Da ist es ziemlich schön und ziemlich ruhig.

Samstag, 20. Juli 2019


Wir sind bereits am Freitag angereist, weil es ja doch eine ziemliche Strecke von Berlin aus ist. Der Abend war für die Kinder ziemlich lang was sie (leider) nicht davon abhält am nächsten Morgen trotzdem wieder um 7:00Uhr wach zu sein. Ich bin müde. Mein Mann trinkt tapfer mit Kaffee gegen seine Müdigkeit an, ich schmiere gefühlt 20 Brötchen, weil die Kinder immer, wenn ich in eins beißen möchten ihres gerade wieder aufgegessen haben. Waldluft macht hungrig.

Am Donnerstag hat das Runzelfüßchen solche Loombänder geschenkt bekommen. Ich weiß, wir sind viel zu spät für diesen Trend. Das ist nur Kindern tatsächlich ziemlich egal. Das Runzelfüßchen hat diese Kiste eingepackt, damit alle Kinder am Ende Bänder haben. Hat nicht geklappt, weil man doch mehr Bänder braucht als gedacht. Aber ich konnte mit dem einen Video, was ich mir auf Youtube dazu angeguckt habe immerhin die kleineren Kinder vor Ort beeindrucken und ihnen zeigen, wie das gemacht wird. Die Kiste war auf jeden Fall schnell alle. Und über das unsinnige Plastik schweige ich besser. Denn ich glaube, es geht bei solchen Trends eher ums Machen als wirklich um die Armbänder. Die liegen am Ende vermutlich nur rum.

Ein Sommerbett wird aufgestellt. Es ist herrlich. Zugegeben, wir besetzen es die meiste Zeit, weil das Baby da ein bißchen zur Ruhe kommt und nicht versucht den halben Waldboden zu essen. Und Herr Annika hängt dann doch etwas durch und will kuscheln. Das Runzelfüßchen sehe ich wenig, sie findet dauernd neue Kinder und Abenteuer, mit denen sie sich vergnügen kann. Und wieder und wieder denke ich: Was für ein Glück das ist, solch eine Gemeinschaft, wenigstens für ein Wochenende zu haben, in dem alle mal nach allen gucken und die Kinder immer jemanden finden, den sie um Hilfe bitten können.

Sonntag, 14. Juli 2019

Das Wochenende in Büchern - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen der Bücher. Weil es Überraschungen gab, weil ich euch was schenken will (jaaa, ihr könnt Bücher gewinnen) und weil ich dachte: Das ist doch mal was anderes, ein Wochenende nur anhand von Büchern zu erzählen.

Samstag, 13. Juli 2019

Ferienanfang! Jetzt hat die Kita geschlossen, wir sind alle zuhause, ich muss arbeiten, aber die Kinder haben Ferien. Und bei uns gibt es eine Tradition: Bücher zum Ferienanfang. Ich hab das Dinobuch und das von Bibi und Tina neulich entdeckt und wußte sofort: Darüber freuen sich die Kinder auf jeden Fall. Und genauso war es auch. Das Baby bekam auch eine Überraschung, seine Freude beschränkte sich auf das Besabbern des Buches. Bedeutet ganz sicher: Danke sehr.

Und, dass das Baby überhaupt ein Buch bekommen hat liegt daran, dass der Carlsen Verlag uns eine Buchbox geschickt hat. Prall gefüllt mit tollen Büchern für die langen, langen Ferientage. Allerdings habe ich die Bücher (bis auf das Babybuch) noch nicht den Kindern gezeigt. Weil ich das komisch finden würde, ihnen sofort einen ganzen Buchstapel in die Hand zu drücken. Sie schätzen Bücher sehr, und damit das so bleibt bekommen sie eben immer mal eins. Obwohl ich gestehe, ich freue mich schon sehr auf die neue Bücher. Und, damit ihr auch was davon habt, habe ich auch einige Bücher für euch rausgesucht, die ihr gewinnen könnt. Ganz unten im Post. (Es gibt auch mehr als nur Kinderbücher, versprochen)


Sonntag, 7. Juli 2019

Vom Verantwortlich sein - das Wochenende in Bildern

Mein Mann ist ausgeknockt, das erste Mal seit ewig. Und so heißt es: Alles hört auf mein Kommando (oder eben eher nicht...) Ich muss gestehen: Ich bin nach diesem Wochenende ziemlich durch. Und mache mir Sorgen um die Zukunft.

Samstag, 06. Juli. 2019

Mein Mann ist krank und muss sich ausruhen, er kann mir gar nicht, aber so richtig nicht helfen. Kein "kannst du mal eben", kein "nimm doch mal kurz"... Er muss sich ausruhen und schonen und deswegen bleibt alles an mir hängen. Wir müssen zur Bibliothek, den Wocheneinkauf erledigen, die Kinder müssen auf den Spielplatz und 100 Sachen mehr. Mach alles ich. Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit eben komplett allein.
Weil das Baby seit dem letzten Mal allein alles machen aber deutlcih schwerer geworden ist, mein Beckenboden aber nicht fitter, nutze ich zum ersten Mal den gebraucht gekauften Kinderwagen.
Das Baby findet das sehr komisch. Und ich auch. Ich hätte nicht gedacht, dass man sich an Kinderwagenschieben wieder gewöhnen muss.

Wir kaufen ein. Wir gehen zur Bibliothek, weil einige Bücher überfällig sind. Wir besorgen Geschenke, die wir dringend brauchen. Die Kinder machen relativ gut mit aber das Baby hat schnell keine Lust mehr auf den Kinderwagen (auf Schlafen aber auch nicht). Weil ich ahne wie die Tage weitergehen bevorrate ich mich schon mal mit Nudeln und passierten Tomaten. Das können die Kinder ja auch öfter essen. Und ich mag, dass es passierte Tomaten mittlerweile im Glas gibt. Wieder was für die Umwelt getan.

Zur allgemeinen Erbauung gibt es erstmal Melone. Also für alle, außer mich. Tatsächlich ist es so, dass ich oft nichts essen kann wenn ich Stress habe. Die Melone geht aber auch ohne mein Zutun gut weg.
Dann schreiten die Kinder wieder und ich schnappe mir alle drei für eine Runde auf dem Spielplatz. Das macht tatsächlich allen Spaß, so dass ich kurz denke: Na guck, geht doch alles. Dann fällt wieder jemand vom Klettergerüst und es herrscht Not.