Sonntag, 19. Mai 2019

Von Freundinnen - das Wochenende in Bildern



Dieses Wochenende waren ja sehr sehr viele Blogger_innen auf der Blogfamilia. Ich gehe dort nicht hin, wegen der Fotosituation vor Ort. Aber ich bin dennoch Nutznießerin, denn zu diesem Termin kommen natürlich auch viele Menschen nach Berlin die ich viel zu selten sehe. Und einige davon hatten Zeit für ein Treffen.

Samstag, 18. Mai 2019


Der Tag begann mit schlechter Laune, Fieber und selbstgemachtem Toastbrot. Praktisch, weil ich genau weiß was drin ist. Das Baby hat sein Interesse an Essen recht plötzlich entdeckt und will nun das haben, was wir auch haben. In dem Fall also: Kastenweißbrot mit Butter. Es schmeckt ihm und uns und ich bin froh, dass mal niemand meckert.

Dann ist mein Mann auf dem Weg zur Blogfamilia, er ist da bei den Fotos weniger streng als ich. Eigentlich wollte er die Kinder mitnehmen, aber ich hab dann doch abgelehnt. Zum Einen war ich am Vorabend auf einer Veranstaltung bei der ständig in den Raum gefilmt und fotografiert wurde. Die Veranstalterinnen und auch alle Teilnehmenden achteten nach Ansage darauf, dass ich nicht im Bild war. Das geht im kleinen Rahmen. Die Blogfamilia ist viel größer. Und niemand kann mir garantieren, dass die Kinder nicht doch im Netz landen. Deswegen lehnte ich ab. Außerdem ist eins der Kinder ziemlich krank und fiebert hoch. Da geht unterwegs sein eh nicht.
Ich fülle also mit den Kindern meinen getrockneten Sauerteig in ein Glas um. Dann erbricht sich das kranke Kind und der Tag ist irgendwie gelaufen.
Wir hängen so aufeinander ab, alle drei Kinder kleben an mir und ich kann nichts, wirklich gar nichts allein machen.

Sonntag, 12. Mai 2019

Von Schmerzen und Alltag - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war tatsächlich geprägt von Ohrenschmerzen und wenig hören können. Das Problem ist nur: Den Kinder ist das ja ein wenig egal. Deswegen: The show must go on, wenn auch etwas langsamer.

Samstag. 11. Mai 2019


Die Kinder schreien schon am frühen Morgen. Ich gehe zum Bäcker und kaufe mir selbst dieses Muttertagsherz. Ehrlich gesagt hatte ich einfach Lust auf Blätterteig, Pudding und Erdbeeren, da ist mir glatt egal wie das heißt. Und soll ich euch noch was sagen: Ich hab es ganz allein aufgegessen. Ohne was abzugeben.

Dann machen wir uns auf zur Roadshow vom Mummy Mag im Wunderhaus. Letztes Jahr war es am Muttertag und die Kinder hatten SO viel Spaß. Deswegen gehen wir dort vorbei und Herr Annika bastelt sich einen Beutel, während das Runzelfüßchen im Theaterstück sitzt. Ich kann schon nach kurzer Zeit nicht mehr, meine Ohren schmerzen enorm, dabei ist es eigentlich ziemlich ruhig. Aber es ist eben wie es ist und ich fürchte, dass die Schmerzen eben doch stressbedingt sind. Ich brauche einfach Ruhe.

Freitag, 10. Mai 2019

Ich kann nichts mehr hören - vom Stress mit Kindern



Ich kann kaum noch hören. Das ist die traurige Wahrheit. Und gerade bin ich ziemlich mut- und kraftlos.Und ich fürchte, mein Leben mit drei kleinen Kindern ist daran Schuld.

Seit einer Woche habe ich Ohrenschmerzen. Ich soll mich ausruhen, viel Rotlicht, abschwellende Nasentropfen, Ruhe, sagte der Arzt.
Bei Ruhe musste ich schon schlucken, wie soll das gehen mit einem immer kreischenden Baby und zwei Kindern die aus unterschiedlichen Gründen immer wieder schreien?
Wenns schlimmer wird, sollte ich wieder kommen, hieß es.

Organisation mit Kinder


Es wurde schlimmer, ich ging erneut zum Arzt. Ich schaffte es erst gegen 9:30Uhr, weil ich gemeinsam mit meinem Mann ein krankes Kind, ein Kita-Kind und ein Baby organisiert bekommen musste. Denn gefühlt springen die ja wie drei junge Welpen in alle Richtungen, sobald man irgendwas möchte. Jedenfalls stand ich beim Arzt und wurde angemeckert, wieso ich es nicht "wie alle normalen Leute" schaffe, um 8:00Uhr in der Praxis zu sein. Meine Schmerzen seien wohl nicht so schlimm. Waren sie, aber ich beiße eben lange die Zähne zusammen, weil alles so ein organisatorischer Aufwand ist.

Vor Entkräftung weinen


Sie schickten mich weg. Draußen auf der Straße, mit dem kranken Kind in der Hand, kamen mir die Tränen. Vor Wut und Entkräftung. Ich schrieb auf Twitter darüber und mehrere Frauen erklärten mir, dass es ihnen auch schon so gegangen sei, und die Tränen VOR dem Praxispersonal die Wendung gebracht hätten. Aber will ich das? Ja, man soll sich nicht immer zusammenreißen müssen. Aber könnten die Mitarbeiter_innen der Praxis nicht auch aus meiner Erklärung erkennen: Ok, die macht das nicht mit Absicht?
Vielleicht sind sie aber auch überlastet und ich erwarte zuviel.


Sonntag, 5. Mai 2019

Von Unfällen - das Wochenende in Bildern

Eigentlich wollte ich schreiben wie toll wir das ganze Wochenende den dritten Geburtstag von Herrn Annika gefeiert haben. Und wie wir mit viel durchdachter Planung unseren Wochenendalltag unter den Hut bekommen haben. Aber dann kam alles irgendwie anders...

Samstag, 04. Mai 2019


Der Tag beginnt mit frischem selbstgebackenem Toastbrot. Also na gut, er beginnt mit Geburtstagsliedern und Feierei, aber dann kommt das Brot. Und weil ihr das Foto vom Kuchen vermutlich alle schon gesehen habt zeige ich euch jetzt den Toast.

Wir stimmen für die Europawahl ab. Ich erinnere von der letzten Wahl wie anstrengend das mit den Kindern war, die nicht mit in die Kabine durften, aber davor nicht warten wollten. Das umgehe ich dieses Jahr und wähle schon mal vorher.
Und ja, ich finde das wichtig. Ihr auch?

Sonntag, 28. April 2019

Von wenig Nerven - das Wochenende in Bildern

Soll ich mal ehrlich sein: Ich wünschte mir, es wäre hier anders, als es ist. Ich wünschte, ich könnte schreiben, dass sich endlich mal alles entspannt hat und wir hier so friedlich und voller Lachen vor uns hinleben. Dem ist nur leider gar nicht so. Und das nervt mich selbst so unglaublich.

Samstag 27. April 2019


Ich bin auf dem Weg zur Rückbildung (jajaja, ich mach das immernoch. Oder wieder...) Dabei entdecke ich dieses tolle Poster für eine Ausstellung mit neuen feministischen Comics. Da die noch bis 19. Juni ist hoffe ich, dass ich es schaffe, mit das anzuschauen.
Und gleichzeitig überlege ich wie gern ich früher in Ausstellungen gegangen bin. Wann ich das letzte Mal war kann ich kaum erinnern. Es gibt einige Museumsbesuche, die sind mir in Erinnerung, weil mich das so beeindruckt hat. Aber das war alles vor den Kindern. Und ein bißchen wünsche ich mir das zurück. Die Zeit so "sinnlos" zu vertun, einfach in den Tag hinein leben und ewig im Museum rumzuhängen, statt für drei kleine Menschen verantwortlich zu sein.
Der Sport tut mir gut, auch wenn ich kollossal unfit bin. Und fast ein bißchen schneller als mir lieb ist holt mich die Familie ab. Wir müssen Bücher zur Bibliothek bringen.

Nach dem Bibliotheksbesuch (der unerwartet früh endet, weil die Kinder nur streiten und ich keine Nerven habe) gehen wir dann einkaufen. Ich hatte mir am Freitag Abend die Fußnägel lackiert. Um mich irgendwie ein bißchen weniger schluffig zu fühlen. Im Ergebnis diskutieren die Kinder ewig, dass sie das auch wollen. Also lasse ich mich breit schlagen und jedes Kind darf sich einen Nagellack aus dem Bioladen aussuchen. Da sind weniger Giftstoffe drin, das ist mir schon wichtig. Und ich kann die schließlich auch nutzen.
Na, lange Rede kurzer Sinn, wir schaffen es tatsächlich die Nägel der Kinder und meine zu bemalen UND trocknen zu lassen, ohne Gezank und Gemaule und Genöle. Ich hätte das mehr genießen sollen. Denn kurze Zeit später ist schon wieder alles vorbei.
Mein Mann hat Kopfschmerzen und ich reagiere zunehmend empfindlicher auf die gereizte Stimmung. Es ist nicht einfach.

Mittwoch, 17. April 2019

Ich habe versagt - was aus dem Geburtsberichtebuch wurde




So, ich habe eigentlich viel zu lange geschwiegen. Immer und immer wieder kamen Nachfragen von euch, was denn nun ist mit dem Geburtsberichtebuch. Ob ich noch Hilfe brauchen würde? Noch Texte, Erlebnisse. Wann ihr denn nun endlich etwas in den Händen halten könnt. Wie es aussieht.
Und ja, ich habe euch immer und immer wieder vertröstet. Weil ja noch nichts spruchreif war.
Nun, tja, nun ist auch nichts spruchreif, weil ich nämlich gescheitert bin. Aber vielleicht erzähle ich einfach der Reihe nach.

Geburtserfahrungen, die wütend machen


Vor anderthalb Jahren bekam ich einen Geburtsbericht zugeschickt (weil ich mal erwähnte, dass ich die so gerne lese), der mich sehr schockierte. Was die Frau für Gewalt und Übergriffigkeit erlebt hat, das machte mich sprachlos. Und wütend. Weil niemand da öffentlich drüber zu reden schien. Weil am Ende immer gesagt wurde: "Na, Hauptsache dem Kind gehts gut!" Weil frischgewordenen Müttern abgesprochen wurde, dass an einer Geburt irgendwas traumatisch sein könnte. Es haben sicher alle ihr Bestes gegeben. Weil sich, so der Vorwurf, die Schwangeren vielleicht auch einfach anstellen würden.
Schon wenn ich das hier schreibe erfasst mich wieder eine unglaubliche Wut.



Ohne Geburtshelferin - kein Buch


Jedenfalls wollte ich Berichte sammeln, wie Frauen Geburt erlebt haben. Die Ausrichtung war dabei nie: Nur die traumatischen (auch wenn sich deutlich mehr Frauen gemeldet haben, die ein traumatisches Erlebnis hatten). Am Anfang wollte ich die nur sammeln und veröffentlichen, als E-Book für alle. Aber schon beim Lesen der Berichte wurde klar: So ganz ohne "Betreuung", ohne Einordnung von Fachmenschen wird das nicht gehen. Weil schwangere Frauen nicht (noch) mehr Berichte brauchen, die Angst machen, sondern Hilfe, Unterstützung, Bestärkung. Und dafür brauchte ich fachliche Unterstützung, denn ich bin Journalistin, keine Hebamme. Ich kann schreiben, einordnen, recherchieren. Ich bin aber keine Geburtshelferin, die dieses Buch dringend braucht.

Sonntag, 14. April 2019

Vom Runterfallen und Allein sein - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende ist bei uns doch einiges zu Bruch gegangen. Was irgendwie auch ein bißchen dafür steht, wie es hier gerade so ist. Auch irgendwie angeschlagen, leider.

Samstag. 13. April 2019


Mein Reiskocher ist kaputt. Und mein Mann daran nicht ganz unschuldig...
Dieser Kocher hat mich zwölf Jahre lang begleitet und ja, ich bin traurig, dass er kaputt ist. Mein Mann hat ihn einhändig in den Schrank geräumt und kurze Zeit später fiel er auf den Boden. Zack, kaputt. Ich bringe ihn also als erste Handlung des Tages zum Müll und überlege, wo ich nun einen Neuen herbekomme.

Und dann mache ich Sport. Das erste Mal seit Monaten habe ich etwas Zeit für mich, ohne die Kinder. Es ist toll. Und schrecklich, weil ich soooo unfit bin. Da muss ich demnächst nochmal schreiben, weil ich es so spannend finde, dass ich nach der Geburt fitter war als jetzt. Kennt ihr das? Und was macht ihr dagegen? Wie haltet ihr euch fit?


Freitag, 12. April 2019

Familienumweltbuch - ein Hinweis

Ihr wollt das neue Wochenthema wissen? Tja, das wäre dann wohl... Stillstand?
Also eigentlich gibt es nämlich kein neues Thema, sondern eine kleine Pause. Das erkläre ich euch kurz.

Ich habe ja vor zwei Wochen dazu aufgerufen, ein gemeinsames Buch zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu schreiben. Mit euren alltagserprobten Tipps. Und jeden Freitag wollte ich eine neue Rubrik nennen, zu dem ihr dann weitere Tipps einreichen könnt. Was ich vielleicht dabei unterschätzt habe ist eure Skepsis, ob dieses Buch denn auch wirklich entsteht. Denn es gab ja mal einen Aufruf für eure Geburtsgeschichten. Und ich habe nie erklärt, was daraus geworden ist. Und auch in der Ankündigung für dieses Buch war ich sehr vage. Das hat euch, glaube ich, verärgert.
Das tut mir leid. Deswegen drücke ich für einen Moment den "Pause"- Knopf für dieses Familienumweltbuch (wir brauchen definitiv einen Titel, der besser klingt, oder?) und erkläre euch nächste Woche erstmal, was aus den Geburtsberichten geworden ist.
Es ist nicht leicht für mich darüber zu schreiben, ich sitze schon länger daran, und deswegen brauche ich noch etwas Zeit. Nächste Woche Mittwoch wisst ihr mehr.

Wenn ihr mir eure nachhaltigen Tipps schicken wollt, dann freue ich mich darüber natürlich trotzdem sehr. Ich kann aber auch eure Skepsis verstehen.
Auf alles, was kommt freue ich mich am meisten! 

Mittwoch, 10. April 2019

Kinderbuchtipps: Schwierige Themen kindgerecht erklärt



Haben eure Kinder auch manchmal so Fragen, bei denen ihr ein bißchen schlucken müsst und nicht wisst, was ihr antworten sollt? Hier jedenfalls gibt es wirklich oft Dinge, über die die Kinder sprechen möchte, und bei denen ich erst nach Worten ringen muss. Und meist wollen sie dann eh noch alles ganz genau wissen, so dass ich mir dachte: Ich schaue mal, was es so für Kinderbücher zu "schwierigen" Themen gibt.
Die Sammlung ist natürlich wie immer nicht vollständig, aber ich glaube, sie gibt eine erster Orientierung wenn eure Kinder Fragen zum Gefängnis, zu Obdachlosigkeit oder auch Missbrauch haben.
Uuuund, die Fünfjährige hat ihr erstes Interview gemacht. Also die Fragen gestellt. Sehr spannend, ihr findet das ganz am Ende des Artikels. 

Da ich die Bücher fast alle aus der Bibliothek ausgeliehen habe, kann ich diesmal keins an euch verlosen. Aber euch den guten Tipp geben: Wenn ihr eins der Bücher kennenlernen wollt, dann bittet eure Bibliothek darum, das Buch zu besorgen. Die Menschen dort sind, so wurde mir mehrfach versichert, ziemlich dankbar für solche Tipps.

Thierry Lenain & Delphine Durand
Hat Pia einen Pipimax? Das Buch vom kleinen Unterschied

Ich habe das Buch mal aus einer Verschenkekiste mitgenommen. Und dann sehr viel später zusammen mit dem Runzelfüßchen gelesen. Erst war ich geschockt, weil Paul, die Hauptfigur, behauptet, dass nur Jungs, also "die mit Pipimax" tolle Menschen sind. "Die ohne Pipimax", so wie Pia, die können eigentlich nichts. An der Stelle wollte ich das Buch erbost wegschmeißen. Das Runzelfüßchen aber wollte weiterlesen. Gut so, denn sonst wäre mir ja das Beste entgangen.
Pia ist nämlich wild und laut und frech und macht lauter Sachen, die Jungs auch machen. Paul ist verwirrt und will nun unbedingt erfahren, ob Pia vielleicht doch einen Pipimax hat.
Beim Baden findet er schließlich heraus: Pia hat eine, wie sie sagt, Pipimaus. Und Paul gelernt, dass irgendwie alle Menschen gleich sind.
Wenn eure Kinder sich also brennend für Geschlechtsmerkmale interessieren und vielleicht sogar Stereotypen im Kopf haben, dann empfehle ich dieses Buch.


Sonntag, 7. April 2019

Von Flohmärkten und Messe - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende waren wir viel unterwegs. Allerdings nicht, wie die allermeisten bei dem schönen Wetter draußen, sondern, leider, eher drinnen. Gelohnt hat sich das so halb. Oder naja, eigentlich nicht. Aber hinterher ist man immer schlauer, oder?

Samstag. 06. April 2019

Flohmarktzeit! Ich habe das noch NIE gemacht, also selbst verkauft. Wir gehen oft auf Flohmärkte, aber selbst einen Stand hatten wir noch nicht.
Ich hatte gesehen, dass das FEZ, ein Familienspaßzentrum, was außer uns vermutlich alle Berliner_innen kennen, einen Flohmarkt veranstaltet. Also habe ich einen Platz gebucht und gedacht, wenn das DAS Ding für Familien ist, dann geht da was.
Ich hab also Sachen aussortiert und war guter Hoffnung. Bevor es überhaupt losging, hatte ich sogar schon was verkauft.
Und... tja, das wars dann leider auch für die nächsten Stunden.

Ich saß da und las in diesem Buch. Eine philosophische Elternbetrachtung. Ich dachte mir: Nutze ich die Zeit des Wartens doch sinnvoll. Aber nee, das Buch ist nicht so meins. Oder in der Stimmung war es nicht meins. Oder ich bin nicht philosophisch genug. Ich geb dem Ganzen noch mal eine Chance, aber bis jetzt bin ich irgendwie...überfordert.
Das Plastikdings was ihr da seht, das habe ich vor vielen Jahren mal gekauft. Jetzt war es eins von insgesamt acht Sachen, die ich verkauft habe. In sechs Stunden!
Die Standmiete waren 15€, für einen Tisch, eine Bank und zwei Stühle fand ich das eigentlich ok. Allerdings habe ich insgesamt auch nur 25€ eingenommen. Und dafür hab ich mir da sechs (!) Stunden den Po plattgesessen.
Ich war ehrlich gesagt ziemlich angenervt. Es kamen nämlich einfach keine Leute. Mir war nicht klar, dass die, die den Flohmarkt besuchen wollen dafür Eintritt zahlen müssen. Und ganz ehrlich: ICH hätte auch keinen Eintritt nur für den Flohmarkt gezahlt.


Freitag, 5. April 2019

Buchprojekt: Tipps fürs Kinderzimmer


Viiiiielen Dank für all eure Nachrichten und Anfragen. Ich freu mich so, dass wir dieses Buchprojekt jetzt gemeinsam angehen. Und weil die meisten gesagt haben: Ich will mitmachen, aber ich weiß nicht wie, kommt hier das wie.
Also viel mehr kommt hier der Schwerpunkt der Woche. Denn die Rückmeldung von euch war da ganz eindeutig. Ihr wollt mitmachen, ihr braucht nur einen Hinweis, was genau ich suche
Ganz wichtig: Bitte versteht den Schwerpunkt der Woche nicht falsch. Ich sammel alle Tipps, die ihr habt. Ich setze nur einen Schwerpunkt für die, die eben sagen: Ich weiß nicht wo ich anfangen soll.

Tipps fürs Kinderzimmer


Der Schwerpunkt fürs Familienumweltbuch liegt diese Woche auf Nachhaltigkeits/Umwelttipps fürs Kinderzimmer. Das ist immernoch ziemlich weit gefasst. Aber ich gebe euch einfach mal ein paar Denkanstöße und ihr schickt mir, was ihr eben Zuhause schon erprobt habt.


Mittwoch, 3. April 2019

Buchprojekt: Familienumweltschutzbuch



Lasst uns zusammen was Tolles machen! Seit einigen Wochen (bzw. bei Greta Thunberg sind es ja inzwischen Monate) gehen Schüler_innen überall auf der Welt am Freitag auf die Straße und demonstrieren für ein besseres Klima und vor allem: für ihre und unsere Zukunft. Da dürfen wir Eltern doch nicht zurückstehen! Und deswegen schreiben wir zusammen ein Buch! Mit Tipps und Infos und ganz viel Wissen, wie Familien Umweltschutz und Nachhaltigkeit leben können!

Umweltschutz ist wichtig


Könnt ihr euch noch erinnern, dass ihr in eurer Jugend (die ja nun auch noch nicht soooo lange zurückliegt, oder?) auch irgendwann an den Punkt gekommen seid und dachtet: Das muss sich hier alles ändern, wenn wir alle weiter auf diesem Planeten leben wollen?
Ich jedenfalls kann es. Ich habe mir in meiner Schulzeit extrem viele Gedanken um Umweltschutz und das Klima gemacht, dabei war es "damals" noch längst nicht so dramatisch wie heute.

Keine Kinder ist keine Lösung


Heute aber habe ich Kinder. Auch, wenn das, wenn es nach Menschen wie Verena Brunschweiger geht, eine Klimakatastrophe ist- Die sagt nämlich sinngemäß: Kinder sind die schlimmsten Klimakiller und wir sollten alle nur noch maximal eins bekommen. Das habe ich, zugegeben, nur aus Medienberichten entnommen, ich habe ihr Buch "Kinderfrei statt kinderlos - Ein Manifest" nicht gelesen.
Und ja, es gibt diese Berechnungen, nach denen Kinder eine Umweltkatastrophe sind Zum Einen, wenn sie klein sind, zum anderen, weil jedes Kind zur Überbevölkerung beiträgt. Soweit die Fakten. Aber die sind das eine, das Leben ist aber das Leben. Und ich glaube, dass wir jetzt nicht alle aufhören Kinder zu bekommen, sondern, dass der richtige Schritt in eine andere Richtung sein muss. Und zwar in Richtun Klimaschutz, Ressourcenschonung und weg von "Geiz ist geil".
Genau hier will ich, gemeinsam mit euch, ansetzen.


Sonntag, 31. März 2019

Von Füchsen und Gewinnen - das Wochenende in Bildern

Unser Urlaub ist vorbei, wir sind wieder zuhause. Das ist einerseits gut, weil der Urlaub weniger Erholung und mehr Stress war, anderseits aber auch doof, weil hier jetzt vor allem Wäscheberge warten. Um es etwas angenehmer zu gestalten, waren wir am Sonntag bei der Fuchsbande.

Samstag, 30. März 2019


Die Nacht war schlimm. Ich wäre gern die Puppe, dann dürfte ich nämlich schlafen. So aber muss ich mich ums Baby kümmern, dem die Nacht nix auszumachen scheint. Müde bin immer nur ich.

Wir fahren in die Bibliothek und ich habe Glück. Die Tage habe ich auf Twitter bei @mutterseelesonig von diesem Buch gelesen und tada, es ist verfügbar. Also nehme ich es mit. Ich glaube allerdings ehrlich gesagt auch, dass ich es nicht schaffe, das Buch in vier Wochen durchzulesen. Die Kinder und auch der Job brauchen gerade viel Aufmerksamkeit.
Habt ihr Interesse daran, dass ich mehr dazu schreibe? Interessiert euch das Buch so sehr wie mich?

Die Kinder wollen snacken. Mein Mann reicht ihnen Kürbiskerne. Ich halte die Kiste, denn ich kann die nicht mehr essen, ich bekomme davon sofort ein Jucken im Mund.

Sonntag, 24. März 2019

Von der Nordsee - das Wochenende in Bildern

Moin Moin von der Nordseeküste. Wir sind im Urlaub. Das war der große Plan zu Beginn der Elternzeit meines Mannes. Gemeinsam wegfahren, um meinen Wiedereinstieg zu feiern, und eben die Elternzeit vom Papa.
Die Kinder reagieren auf die neuen Bedinungen recht unterschiedlich (was eine nette Umschreibung für anstregend ist).

Samstag, 23. März 2019


Tada. Wir haben eine Wattwanderung gebucht und festgestellt: Mit unseren Schuhen wird das wohl nichts. Vermutlich lachen sich jetzt alle von der Küste schlapp, aber mir war nicht klar, dass Wattwandern eben schon eine recht feuchte Angelegenheit ist.
Jedenfalls sind wir Samstag Morgen als erstes losgefahren, Gummistiefel und Matschhosen kaufen. Und zwar für die ganze Familie. Damit wird so eine Wattwanderung ja irgendwie auch schnell sehr sehr viel teurer als geplant.
Aber es ist wie es ist und Gummistiefel braucht man ja durchaus auch in Berlin.

Anschließend gehts ins Spaßbad. Wir sind hier in einem Center Parc und da ist das eben dabei. Ich dachte, dass das den Kindern sicher viel Freude machen würde. Aber nun ja, die Kinder sind eben Kinder. Während das Runzelfüßchen aus dem Stand gern schwimmen lernen will (und sauer ist, dass da noch zwei Geschwister sind, auf die wir auch aufpassen müssen), will Herr Annika auf gar keinen Fall ins Wasser. Und das Baby ist eher verschnupft und hat so richtig auf nichts Lust.
Wir finden das Babybecken mit Rutsche, mein Mann bleibt mit den Jungs dort, ich gehe mit dem Runzelfüßchen in ein Becken, in dem sie erste Schwimmübungen macht. Es klappt gut, aber irgendwann müssen wir eben wieder raus. Drei Kinder, drei Bedürfnisse und uns Eltern gibts ja auch noch. Es endet mit Gemecker und Generve an den Garderobenschränken.


Sonntag, 17. März 2019

Vom Backen und guter Laune - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war die Laune zum ersten Mal seit längerem wieder ziemlich gut. Also nicht die ganze Zeit, aber hey, es ist Licht am Ende des Tunnels. Auch, weil alle außer mir wieder fit sind.

Samstag, 16. März 2019


Auf dem Weg zur Bibiliothek sehen wir Palmkätzchen. Ich hatte gelesen, dass diese die erste Nahrung für die Bienen nach dem Winter sind, und deswegen niemand die abreißen soll. Das hatte ich den Kindern erzählt, die nun stehen bleiben und das Bienenfutter ausführlich bewundern.

Ich bin jetzt stolze Besitzerin eines Gärkörbchens. Die Kinder haben mir seit Tagen damit in den Ohren gelegen, weil ich mal vorgelesen habe, dass man zum Brot backen eins nutzen sollte. Sollte, nicht muss. Aber dann gabs das hier im Angebot, und nun ja, jetzt isses eben da.

Statt Backen heißt es aber erstmal: Ausmisten. Das Baby ist schon wieder gewachsen und deswegen wird der Schrank wieder umgeräumt. Mit Babys ist das echt eine Daueraufgabe, oder? Beim Runzelfüßchen habe ich das gefühlt seit Monaten nicht gemacht. Da passt alles sehr viel länger. Gut, ich nähe auch immer extra etwas größer, aber das Baby hat ja die gesammelten Werke der Geschwister und lieber Menschen aus dem Internet. Die gebrauchten Babysachen suchen jetzt eine_n neue_n Besitzer_in. Wenn ihr also etwas braucht.. Größe 62 und 68 wäre im Angebot. Meldet euch einfach.

Mittwoch, 13. März 2019

Buchtipps: Elternratgeber



Was ich für Kinder kann, das kann ich doch auch für Erwachsene, dachte ich mir. Deswegen habe ich mal ein paar Ratgeber rund um Elternthemen gesammelt, um die euch vorzustellen. Wie immer gilt: Einige der Bücher habe ich selbst gekauft, andere wurden mir vom Verlag zugeschickt. Alle habe ich gelesen und für meine Meinung hier werde ich nicht bezahlt.
Ich mache das, weil ich es einfach spannend finde was für Bücher es so gibt und weil ich weiß, dass viele, so wie ich, wenig Zeit zum Lesen haben, ist es doch gut, wenn man geballtes Wissen auf einmal bekommt. Um zu wissen, ob das ein oder andere Buch was für einen ist.
Und, gute Nachricht, einige der Bücher verlose ich an euch. Denn irgendwie brauche ich ja auch Platz im Bücherschrank und ihr freut euch ja vielleicht drüber.

Maja Böhler
Die Wehenschreiberin - Geschichten aus dem Kreißsaal
Goldmann


Ihr seid schwanger? Jemand in eurem Freundes/Familienkreis ist schwanger? Schenkt ihr dieses Buch. Schenkt es der werdenen Familie. Oder schenkt es einfach euch selbst. Ich kenne die Kolumnen von Maja Böhler (ein Pseudonym) aus der SZ. Und habe jede Einzelne davon verschlungen. Im Buch gibt es noch einige neue Texte, und überhaupt ist es richtig schön, diesen Schatz nicht nur online zu lesen, sondern eben in den Händen zu halten.
Die Geschichten drehen sich vornehmlich um Schwangerschaft und Geburt, aber eigentlich um das Leben an sich. Denn was, wenn nicht Geburt, ist existenziell? Ein wirklich großartiges Buch, das ich tatsächlich verschlungen habe. Sieht man dem Cover auch an. Die weißen Flecken da unten, das ist getrocknete Muttermilch. Ich konnte das Buch auch beim Stillen einfach nicht aus der Hand legen. :D


Sonntag, 10. März 2019

Vom Durchhalten - das Wochenende in Bildern

Ich bin ja ehrlich: Ich habe es SO satt hier immer nur darüber zu berichten, dass irgendwer krank ist. Aber nun ja. Leider ist es genauso. Das macht mich allerdings auch sehr demütig. Denn Gesundheit ist eins der wichtigsten Dinge im Leben. Vergessen wir nur zwischen all den Alltäglichkeiten allzu oft.

Samstag, 09. März 2019


Bevor es ein allerletztes Mal zum Ballett geht, gehen das Runzelfüßchen und ich noch in einen Buchladen. Und verlieben uns spontan in diese Bücher. Weil sie so zauberhaft illustiert sind. Und weil es eben weibliche Vorbilder zeigt. Meine Tochter beginnt in "Frida Kahlo" zu blättern und will alles ganz genau wissen. Da wir nicht zu spät zur letzten Tanzstunde kommen wollen (DAS fehlte ja noch...) müssen wir uns aber leider wieder trennen.
Aber sind die nicht schön?

Das Runzelfüßchen tanzt und ich beschließe: Na gut, zwei kleine Bücher gehen. Die da oben, die müssen etwas warten, denn solche Buchgeschenke gibt es nicht einfach zwischendurch. Ein Pixibuch ab und zu aber schon. Und weil Herr Annika sowohl Nele als auch Zug fahren so sehr liebt, bekommt er eben dieses Buch. Und beim Runzelfüßchen sind Wackelzähne gerade ein großes Thema, in der Kita haben nämlich einige welche. Und jetzt wünscht sie sich das natürlich auch. Dann kann sie mit dem Heft mal ein bisschen darüber lernen.
Die furchtbare Ballettlehrerin hat uns übrigens nicht mal verabschiedet. Das Runzelfüßchen hat das getan, hat gesagt, dass wir eben ab jetzt nicht mehr kommen, und tschüss und danke, und diese Frau hat nicht geguckt und nichts gesagt. Dass sie nicht mit mir redet, gut. Wollte ich auch nicht. Aber meine Tochter so zu ignorieren? Finde ich unmöglich. Und zeigt mir doch, dass die Entscheidung, eine neue Ballettschule zu suchen genau richtig war.


Sonntag, 3. März 2019

Vom Kranksein - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende konnten wir den Kindern beim Krankwerden irgendwie zugucken. Und so sind alle Pläne für die neue Woche dahin. Und ich bin nicht so sicher, wie ich das so alles schaffe mit drei kranken Kindern und selbst angeschlagen. Und doch, es muss ja klappen, oder?

Samstag, 02. März 2019


Ich kaufe Brötchen beim Bäcker. Und werde Zeugin, wie drei mittelalte Männer sich absolut daneben benehmen. Schon beim Betreten vom Bäcker denke ich: Himmel, sind die laut und arrogant. Sie bestellen und der Eine soll 5,26€ bezahlen. Und er sagt allen Ernstes: "Hier haben Sie 5,30€, kaufen Sie sich vom Rest was Schönes!"
Ehrlich, was geht in solchen Menschen vor? Ich rolle die Augen in Richtung der Bäckereiverkäuferin, sie lächelt unsicher. Die Männer verlassen lachend den Laden, ich ärgere mich, weil mir nichts eingefallen ist, was ich diesen Männern sagen kann. Der Frau sage ich, dass das unmöglich ist. Sie winkt ab, das würde sie öfter hören. Macht es nur nicht besser.

Eins der Kinder ist seit Donnerstag schon ziemlich krank, deswegen bleiben wir zuhause und lesen viel vor. Im Kühlschrank finde ich noch Blätterteig, daraus mache ich schnell Zimtschnecken. Und das kranke Mäuschen hat darauf gar keine Lust. Verständlich, 40 Grad Fieber sorgen dafür, dass man sich nicht wirklich gut fühlt. Aber ach.

Weil aber jemand einkaufen muss schlage ich vor loszufahren. Mein Mann hat dann auch noch einen Wunsch, ich will nach Jeans schauen, deswegen fahre ich tatsächlich zum Alexanderplatz. Da gibts nämlich alles, was wir so brauchen.
Mein Mann wünscht sich das Playstationspiel. Ich finde das im Elektronikmarkt und mache mich auf dem Weg zur Kasse. Bis ich dabin werde ich dreimal (!) gefragt, ob ich das Spiel für meinen Freund kaufe das wäre ja nett von mir. Als würden Frauen keine Spiele spielen.
Ja, also in meinem Fall stimmt das schon, ich kann damit nichts anfangen. Aber es nervt mich trotzdem, dass gedacht wird, Games seien nur was für Männer. Deswegen behaupte ich, dass das "Computerspiel" für mich ist. Also ich "Computerspiel" sage, ist glaube ich allen klar, dass ich lüge. Aber nun ja.

Ich brauche eine neue Jeans. Und weil ich auf Facebook den Tipp bekommen habe wo ich nach Langgrößen für Jeans gucken kann, probiere ich ein paar an. Und wirklich, die sitzen gut und sind keine Hochwasserhosen. Allerdings verstehe ich den Trend zu verschlissenen Hosen nicht mehr. Ich habe eine zuhause, vor 10 Jahren oder so gekauft. Mein Sohn regt sich jedes Mal, wenn ich die anziehe auf. Weil sie ja kaputt ist und ich die verkaufen soll.
Und hier gibts die, die am besten passt auch wieder im "destroyed" Look. Ich muss lachen.
Am Abend fiebert auch das Baby, er will nicht schlafen und wir merken, dass es ihm überhaupt nicht gut geht. Die Nacht ist dann auch genau so. Mit wenig Schlaf, viel Baby beruhigen, sich kümmern und wach sein.

Sonntag, 03. März 2019


Ich werde wach und fühle mich richtig krank. Der Hals kratzt, mein Körper tut weh, ich bin kaputt. Das Baby hat kein Fieber aber auch keine Stimme mehr. Dem Fieberkind gehts besser, dafür ist aber nun Kind drei krank. Es erbricht sich. Ich mag nicht mehr.
Ich gehe mit dem Runzelfüßchen zum Bäcker, sie möchte diesmal allein in den Bäcker gehen, bestellen und bezahlen. Ich soll draußen warten.
Mache ich brav und muss lächeln, weil die Verkäuferin meine Tochter hinter dem Tresen gar nicht sehen kann. Sie macht das aber gut und lustigerweise ist unsere Bestellung, die immer gleich ist, heute 20 Cent preiswerter. Ob es wohl einen Kinderbonus gibt?

Mit drei kranken Kindern und selbst nicht fit bin ich froh über diese Post vom Carlsen Verlag. Ich weiß gar nicht warum sie uns das geschickt haben, aber ich freue mich sehr, dass ich die Kinder mit Kratzkunstbildern und dieser Spiralschablone ein wenig beschäftigen kann. Denn eigentlich haben sie schon einen Lagerkoller, denke ich.
Kennt ihr diese Katzbilder? Meine Kinder kratzen am Ende oft das ganze Bild auf, aber das ist ja auch ok. Es ist ihre Kunst, nicht meine.

Das Kind erbricht weiter, das Baby hustet, die Laune ist im Keller. Deswegen beschließt mein Mann, dass wir Kekse brauchen. Also Cookies. Dieses Buch habe ich vom Verlag mal geschenkt bekommen, als ich mit Cynthia Barcomi auch noch eine torte verzieren durfte. Und, Asche auf mein Haupt, ich habe da SO oft reingeguckt und noch nie was draus gebacken. Weil dann doch immer Zutaten fehlten. Heute aber hatten wir, wie durch Zauberhand alles da. Und die Cookies sind der Hammer. Ehrlich. Die backen wir vermutlich nächste Woche auch gleich wieder.

Das Buch hier habe ich neulich aus der Bibliothek mitgenommen. Und ich bin SEHR unentschlossen, wie ich es finde. Einerseits möchte ich gern auch mal ein Sauerteigbrot backen, und die Rezepte klingen toll. Und angeblich kann man sofort starten, weil alles, was man braucht Zuhause vorhanden ist. Aber dann wieder denke ich: Naja, ich muss schon ganz schön viel blättern. Es ist eher so ein Coffetablebook mit ganz vielen schönen Fotos und Interviews und Anekdoten. Kein reines Rezeptbuch. Und deswegen bin ich unentschlossen, wie ich es finde. Vielleicht weiß ich mehr, wenn das mit dem Sauerteig ansetzen gut klappt.
Solange freue ich mich einfach, dass ich solche Bücher aus der Bibliothek ausleihen kann und sie nicht kaufen muss.

Die Kinder werden also nächste Woche alle krank zuhause sein und mir graut es davor. Denn auch meine Sehne hat sich wieder gemeldet, ich muss die Schiene wieder tragen. Außerdem wäre morgen Fasching in der Kita und das verpassen sie nun. Hebt auch nicht die Stimmung. Vielleicht sind sie fit genug für eine kleine Faschingsfeier hier zuhause, mal sehen.
Und ich merke auch: Ich kann es mir nicht leisten jetzt krank zu werden, mein Mann hat 100 Sachen auf dem Tisch und darf auf der Arbeit einfach nicht fehlen. Die Alternativlosigkeit fühlt sich nicht gut an.

Mehr Wochenenden findet ihr bei Große Köpfe.

Ich hoffe, ihr startet alle gesund und munter in die neue Woche!