Sonntag, 13. Oktober 2019

Von Schienen und Flüssen - das Wochenende in Bildern



Wir sind auf großer Fahrt. Und zur Transparenz: Auf die Schiffsreise wurden wir von A-Rosa eingeladen. Leider bin ich immernoch ziemlich angeschlagen, was besonders die Anfahrt beschwerlich machte.

Samstag, 12. Oktober 2019



Wir sind dieses Wochenende wieder unterwegs. Ich bin immernoch sehr angeschlagen, aber wir können nicht absagen und deswegen beiße ich die Zähne zusammen und bin morgens irgendwie in der Lage aus dem Haus zu gehen. Die Schuhe helfen vielleicht ein bißchen dabei.

Wir sind pünktlich am Bahnhof, mein Mann besorgt noch etwas zu Essen während ich mich ausruhen muss. Und froh und dankbar bin, dass wir Plätze im Kleinkindabteil haben, denn da sind die Kinder ja etwas unter Kontrolle. Jedenfalls räumlich.
Wir fahren nach Köln, Ankunft ist für kurz nach 13:00 geplant. Um 14:20 sind wir da. Es gab Baustellen, Türstörungen und einen medizinischen Notfall, der zu einem außerplanmäßigen Halt führte. Wofür ich IMMER Verständnis habe, aber damit scheine ich eher allein zu sein. Viele andere im Zug maulten, ob das jetzt sein müsste. Und in Köln angekommen mussten Menschen hinter mir kurz warten, weil ich den Koffer nicht aus dem Zug heben konnte und auf den Mann warten musste. Da schrie es von hinten, dass man jetzt endlich mal aussteigen wollen und ich endlich fertig werden muss. Menschen sind manchmal so unfassbar rücksichtslos.




Dann hieß es, den Vorplatz von Köln "genießen". Wir warteten auf den Transfer zum A-Rosa Schiff und wurden in der Zeit passiv beraucht. Ich bin aus Berlin echt einiges gewohnt, aber mir erschien das in Köln irgendwie heftiger. Ich war jedenfalls froh als es hieß: Der Bus ist da, los gehts.

Vor unserem Schiff stand ein Feuerwehrschiff. Muss ich erwähnen, dass Herr Annika eigentlich gar nicht mehr mitkommen wollte?

Er ließ sich dann aber doch überreden und wir bestiegen die A-Rosa. Ich war ehrlich froh, weil ich ziemlich müde war. Nach Einchecken, Zimmer beziehen, Schwimmwesten-Infoveranstaltung und Warten gab es ein schnelles Abendessen bevor die Kinder dann endlich schliefen. Für Erkundungen aller Art wird der Sonntag genutzt.

Ich aber lese noch ein bisschen. Das neue Buch von Susanne ist SO gut. Ich möchte eigentlich mit einem Textmarker daneben sitzen. Leider habe ich ihre Lesung am Donnerstag verpasst, eben weil ich so krank war. Ich hatte mich wochenlang darauf gefreut. Nun mache ich eben das zweitbeste und lese ihr Buch. Und parallel werfe ich einen Blick in den Reiseführer um mich über das morgige Ziel zu informieren. Und dann schlafe ich. Oder versuche es zumindest. Es ist nicht so einfach...

Sonntag, 13. Oktober 2019


Die Nacht war eher abenteuerlich. Wir schlafen in der unteresten Etage und da schwappen hin und wieder schon die Wellen gegen das Fenster. Jedesmal bin ich wach. Und es ist auch eher etwas laut, weswegen ich an sich nicht gut schlafen. Ich brauche es tatsächlich eher ruhig. Ich hoffe, dass ich mich daran gewöhnen werde.
Den Tag starten wir mit einer Runde "Rabe Socke Mau Mau".

Dann erkunden wir Hoorn. Wir gehen nach dem Mittagessen von Bord und lassen uns treiben. Wir besuchen zwei Galerien, was den Kindern ziemlich gut gefällt und müssen öfter Pause machen, weil ich mich ausruhen muss. Das Gute: Ich hatte meine Medikamente verloren geglaubt. Ich habe das Schiff und unsere Kabinen mehrfach abgesucht. es war nichts mehr da. Und am Ende musste leider jemand im Müll suchen, denn ich verdächtigte das Baby, es dort hineingeworfen zu haben. Was dann auch stimmte.


Das Lieblingsstück der Kinder in einer Ausstellung. Er erinnert sie, so sagen beide, an uns Eltern. Weil wir immer ein Baby tragen. Schön, oder?

Dann finden wir eine geöffnete Buchhandlung und die Kinder wollen natürlich hinein. Schaut euch mal dieses Buch an, Wahnsinn, oder? Das Innere ist quasi ausgeschnitten und jede Seite eröffnet eine neue "Szene". Ich bin total fasziniert, es ist nur auf holländisch und kostet 40€. Aber es ist wunderschön.


Wir gehen noch im Schiffahrtsmuseum vorbei, wo die Kinder mit Playmobil spielen.
Dann basteln wir mit den Kindern auf dem Schiff in der Kinderbetreuung noch etwas, dann gibts auch schon wieder Abendbrot. Ich bin gespannt, wie es morgen weiter geht.

Was interessiert euch denn an unserer Schiffsreise am meisten? (Wenn es denn etwas gibt.)

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