Mittwoch, 30. Januar 2019

Beckenboden nach der Schwangerschaft



Na, wie siehst bei euch so mit dem Beckenboden aus? Kümmert ihr euch gut um den? Macht ihr die Übungen, die ihr im Wochenbett, oder danach im Rückbildungskurs gelernt habt, noch?
Denkt ihr mehrmals am Tag daran, den Beckenboden anzuspannen?
Also ich..äh.. ja. Ja, doch, ab und zu denke ich daran. Und dann mache ich eine kleine Übung, meist die "Aprikosenübung" bei der ich einfach den Beckenboden anspanne und mir vorstelle, dass ich eine Aprikose im Kreis drehe.
Das mache ich dann und hups sind wieder zwei Wochen um und ich habe nichts gemacht.
Das alles wäre ja kein Problem, gäbe es nicht das Problem mit dem Beckenboden. Das muss bei euch nicht der Fall sein, aber wenn es so ist, dann habe ich heute was für euch.
Zum einen ein tolles Interview mit einer Beckenbodenspezialistin, die eine wirklich gute, einfache Übung für euch verrät, und zum anderen einen Gewinn in Form eines Beckenboden-Schulungsbuches.


Sonntag, 27. Januar 2019

Von Aufregung - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war ganz viel Aufregung. Denn die Kinder sind auf ihr allererstes Konzert gegangen. Das musste natürlich schon am Tag vorher gaaaanz viel besprochen werden.
Außerdem besitzen wir jetzt eine Spätzlereibe, was nach komischem Küchencontent klingt, mich aber wirklich freut!

Samstag, 26. Januar 2019


Schnee! Also ein kleines bißchen! Das Runzelfüßchen, mit dem ich mich auf dem Weg zum Ballett mache, ist ganz aufgeregt. Während sie ihre Stunde mit klassischer Musik und Übungen verbringt genieße ich die kleine Auszeit. Obwohl es mir schwer fällt die Augen überhaupt offenzuhalten. Die Nächte sind zur Zeit wieder sehr herausfordernd, das Baby schläft grundsätzlich abends nicht und nachts irgendwie auch nicht. Da will es Quatsch machen und was erleben. So bis 3:00 Uhr morgens. Dann ein kleiner Powernap bis 4:30Uhr und dann wieder laut schreien. Ich hab keine Ahnung was da los ist, aber mehr als Aushalten ist gerade nicht drin.
Die komische Ballettlehrerin (ich berichtete ja schon) ermahnte mich dann noch, dass ich irgendwelche andere Zopfgummis fürs Kind kaufen soll. So geht das nicht, wie ich das mache. Das soll ich mir mal hinter die Ohren schreiben. (?!?)
Ehrlich, wer redet so mit Menschen?! Finde nur ich das grenzwertig? Hinter die Ohren schreiben ist jetzt jedenfalls bei den Kindern der neuste, liebste Ausspruch, weil sie die Bedeutung, die dahinter steht zum Glück nicht kennen und es einfach lustig finden.

Mein Sohn hat in der Zwischenzeit alle Autos aufgebaut und eine Garage gebaut, sagt er. Ich erkenne vor allem einen leichten Hang zu Zügen. Lustig, wie manche Sachen sich wiederholen. Auch das Runzelfüßchen hatte in dem Alter eine ausgeprägte Zugliebe. Davon zeugt auch das Zuglineal da auf dem Lego-Auto. Das haben wir nämlich mal von einer Leserin geschickt bekommen.


Mittwoch, 23. Januar 2019

Stillen? Bitte nicht hier und bitte nur kurz!



Ich will euch kurz von zwei Begebenheiten der jüngsten Zeit erzählen und dann direkt was von euch wissen. Also nur, dass ich schon mal vorbereitet seid, ich bin gespannt was ihr berichtet.

Arzt rät: Bitte nur sechs Monate stillen


Ich war letzte Woche beim Arzt, wegen meiner Sehne. Mit dem Baby. Und der Arzt meinte: "Tja, wirklich besser ist es nicht, aber solange Sie stillen, können wir nicht viel machen. Tragen Sie weiter die Schiene und kommen Sie vorbei, wenn es entweder schlimmer geworden ist, oder Sie abgestillt haben."
Da war ich leicht irritiert, ich soll also so zwei Jahre (oder wie lange eben sein wird) mit dem nächsten Arztbesuch warten?
Ich fragte also nach: "Sie meinen, wir sehen uns jetzt in ungefähr zwei Jahren wieder? Das kommt mir aber lang vor!"
Der Arzt, der mich bis dahin nicht einmal angeguckt hatte, sah meinen Sohn an. Und mich.
"Nein, man soll ja nicht länger als sechs Monate stillen. Das ist nicht gut."
Ich fragte nach, was daran nicht gut sein soll. Ich hätte da Erfahrung, meine Kinder sind beide über sechs Monate gestillt worden.
Er erklärte nochmal, dass das nicht gut sei und ich das nicht machen sollte.
"Also meinen Sohn habe ich über zwei Jahre gestillt, meine Tochter etwas weniger. Beide sind ganz normal entwickelt und auch nicht lila angelaufen. Glauben Sie mir, niemand muss nach sechs Monaten abstillen. Die WHO empfiehlt sechs Monate lang voll zu stillen und danach solange, wie es Mutter und Kind möchten."


Sonntag, 20. Januar 2019

Vom Unterwegssein - das Wochenende in Bildern.

Dieses Wochenende waren wir viel unterwegs. Ich war irgendwie müde, was sicher auch an den vergangenen Tagen liegt. Ich hatte ein ganz kleines bißchen Zeit für mich und es gibt was für uns alle. Juchhe!

Samstag, 19. Januar 2019


Das Runzelfüßchen ist beim Ballett, ich genieße meine Zeit allein. Lese ein wenig Zeitung (hier der Tipp für alle, es gibt ein Webinar von Madame Moneypenny zum Thema finanzielle Unabhängigkeit). Dann grüble ich nach, wohin wir so in den Urlaub fahren könnten und dann ist die Zeit auch schon wieder um. Kurz aber schön war es trotzdem.

Wir fahren in die Bibliothek, wie jedes Wochenende. Die Kinder tauschen einmal alle Bücher aus. Das Baby trägt Sachen von Carola, Susanne und Séverine und ich freu mich so, dass es das Dorf im Netz gibt. Dass ich Sachen für die Kinder bekomme, und Sachen für andere Familien weitergeben kann. Dieser Kreislauf ist toll. Gleichzeitig denke ich mal wieder darüber nach, dass die meisten, die sich auf mein Angebot, ihnen unsere Sachen zu schicken gemeldet haben schreiben, dass sie wenig Geld haben. Dass es deswegen eben gebraucht sein muss. Und ich wünschte, es wäre anders. Es wäre so, dass man es eben wie wir aus Überzeugung tut. Nicht aus der Not heraus. Klar freue ich mich, wenn ich andere unterstützen kann, aber irgendwie haftet Second Hand auch immer ein Makel an.


Dienstag, 15. Januar 2019

Ich kann nicht mehr

So, ich sags euch wie es ist: Ich kann nicht mehr. Es ist für mich einfach zu viel. Das Leben mit drei Kindern hat ganz viele ganz ganz tolle Momente. Und es hat Momente, die mich in den Wahnsinn treiben. Und in die Tränen. Ich gestehe: In den letzten Wochen haben ich sehr sehr viel geweint. Aus Erschöpfung. Aus Verzweiflung.

Woran das liegt?
Tja, also vielleicht per se am Leben. Die Kinder sind fünf und zwei Jahre und vier Monate alt. Es gibt hier täglich Streit, Geschrei, Gebrüll und Reibereien. Zwischen den Kindern. Und ich mitten drin. Die zwei Älteren gehen tagsüber meist in den Kindergarten, das wäre meine Zeit zum Durchatmen. Wäre da nicht das Baby, das eben auch eher zur anspruchsvollen Sorte gehört.

Glücksspiel beim Kind in der Autonomiephase


Wenn ich die Zwei aus dem Kindergarten abhole ist es immer ein Glücksspiel ob mein Sohn, der mitten in der Autonomiephase ist, einen guten oder einen schlechten Tag hat. An guten Tagen lässt er sich von seiner Schwester helfen den Schneeanzug anzuziehen. An schlechten brüllt er die Gaderobe zusammen, dass ich und nur ich das machen darf. Und dass er keine Lust hat mitzukommen und ich böse bin und er mich nicht lieb hat und überhaupt. Dann versuche ich, das Baby im Tragetuch nicht zu wecken und meinen Sohn irgendwie anzuziehen. Es klappt nie. Andere Eltern die helfen wollen werden weggebrüllt. Ich saß schon so so viele Tage weinend in der Gaderobe weil ich einfach nicht mehr kann.


Sonntag, 13. Januar 2019

Von Büchern und Kleidung- das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende drehte sich vieles um Bücher. Und blankliegende Nerven. Wie irgendwie seit Wochen, leider.
Ich hab aber eine gute Nachricht für euch: Beim Aufräumen habe ich festgestellt, dass ich ein Buch doppelt habe. Da teile ich doch gern mit euch. :D

Samstag, 12. Januar 2019


In der Süddeutschen Zeitung ist ein Artikel über Kinderbücher drin. Hab ich im Newsletter gelesen und deswegen meinen Mann beauftragt mir die Zeitung mal zu kaufen. Es sind leider keine wirklich neuen Erkenntnisse im Text, Gendermarketing macht aus Sicht der Verlage Sinn weil sie so mehr Bücher verkaufen. Ich frage mich nur: Verkaufen Verlage mehr Bücher weil sie die für Jungs blau und die für Mädchen rot drucken, oder sehen Eltern einfach darüber hinweg und kaufen die Bücher weil der Inhalt spannend klingt? Und kaufen Eltern vielleicht auch eh nur die Bücher die sie kaufen weil es kaum Alternativen gibt? Ein bißchen ist das ja wie bei der Henne und dem Ei. Gibt es wenig diverse Bücher weil sie bei den Verlagen keine Chance haben, weil die dort befürchten es wird nicht gekauft? Würden Eltern diverse Bücher kaufen wenn es sie gäbe? Oder gibt es sie kaum weil sie nicht gekauft werden?
Ich kann für uns sagen: Wir suchen nach spannenden Held_innen, nach Kindern die Kinder sind und nicht "nur" Jungs oder Mädchen. Aber das ist schwer. Vielleicht sollte ich darüber nochmal ausführlicher schreiben?

Sonntag, 6. Januar 2019

Von Verletzungen und Neuanfängen - das Wochenende in Bildern


Dieses Wochenende startete so ganz anders als gedacht, nämlich beim Arzt. Und das lässt mich für die kommende Woche etwas mutlos werden.
Damit ihr euer Jahr gut planen könnt verlose ich zwei tolle Kalender an euch!

Samstag, 05. Januar 2019


Das erste Woche im neuen Jahr beginnt mit einer Trennung. Ich muss leider feststellen, dass mein Parfum (was auf diesem Foto irritierend dreckig aussieht, ich schwöre, dem war nicht so) gekippt ist. Mein Mann meint, er riecht das nicht, es sei wie immer. Aber ich rieche das total und fühle mich super unwohl. Das Parfum war zum Glück nicht mehr sooo voll, eben weil ich es jahrelang benutzt habe. Aber dennoch bin ich etwas traurig, sowas kaufe ich mich ja nicht mal einfach so.

Dann gehe ich zum Arzt. Der hat zum Glück auch am Wochenende auf. Eigentlich bin ich unsicher ob es überhaupt nötig ist, vielleicht gehen die Schmerzen ja auch wieder alleine weg? Die Sprechstundenhilfe meint, dass es angeschaut werden sollte. Ich habe mich am Abend nur aufs Bett gestützt, da gab es einen stechenden Schmerz. Ich hab mir nicht viel dabei gedacht, es tat weh aber das passiert ja manchmal. Also, dass etwas kurz weh tut. Am nächsten Morgen, also Samstag, wollte ich zum Rückbildungskurs. Aber schon beim Aufwachen ist klar: Das wird nichts. Das Handgelenk tut bei Belastung (wie z.B. das Baby tragen) super doll weh, es wirkt auch irgendwie dick. Deswegen gehe ich doch lieber auf Nummer sicher. Und tada... Die Sehne ist verletzt. Vermutlich aber schon länger, das Aufstützen war nur das letzte bißchen Pech. Der Arzt gibt den Hinweis, dass das jetzt lange dauern wird und ich das Baby nicht tragen soll. Ich bin den Tränen nahe, denn ab Montag bin ich ja nachmittags wieder allein für die drei Kinder zuständig. Und die ganze Zeit natürlich fürs Baby. Ich hab noch keine Ahnung wie das gehen soll.