Dienstag, 15. Januar 2019

Ich kann nicht mehr

So, ich sags euch wie es ist: Ich kann nicht mehr. Es ist für mich einfach zu viel. Das Leben mit drei Kindern hat ganz viele ganz ganz tolle Momente. Und es hat Momente, die mich in den Wahnsinn treiben. Und in die Tränen. Ich gestehe: In den letzten Wochen haben ich sehr sehr viel geweint. Aus Erschöpfung. Aus Verzweiflung.

Woran das liegt?
Tja, also vielleicht per se am Leben. Die Kinder sind fünf und zwei Jahre und vier Monate alt. Es gibt hier täglich Streit, Geschrei, Gebrüll und Reibereien. Zwischen den Kindern. Und ich mitten drin. Die zwei Älteren gehen tagsüber meist in den Kindergarten, das wäre meine Zeit zum Durchatmen. Wäre da nicht das Baby, das eben auch eher zur anspruchsvollen Sorte gehört.

Glücksspiel beim Kind in der Autonomiephase


Wenn ich die Zwei aus dem Kindergarten abhole ist es immer ein Glücksspiel ob mein Sohn, der mitten in der Autonomiephase ist, einen guten oder einen schlechten Tag hat. An guten Tagen lässt er sich von seiner Schwester helfen den Schneeanzug anzuziehen. An schlechten brüllt er die Gaderobe zusammen, dass ich und nur ich das machen darf. Und dass er keine Lust hat mitzukommen und ich böse bin und er mich nicht lieb hat und überhaupt. Dann versuche ich, das Baby im Tragetuch nicht zu wecken und meinen Sohn irgendwie anzuziehen. Es klappt nie. Andere Eltern die helfen wollen werden weggebrüllt. Ich saß schon so so viele Tage weinend in der Gaderobe weil ich einfach nicht mehr kann.


Sonntag, 13. Januar 2019

Von Büchern und Kleidung- das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende drehte sich vieles um Bücher. Und blankliegende Nerven. Wie irgendwie seit Wochen, leider.
Ich hab aber eine gute Nachricht für euch: Beim Aufräumen habe ich festgestellt, dass ich ein Buch doppelt habe. Da teile ich doch gern mit euch. :D

Samstag, 12. Januar 2019


In der Süddeutschen Zeitung ist ein Artikel über Kinderbücher drin. Hab ich im Newsletter gelesen und deswegen meinen Mann beauftragt mir die Zeitung mal zu kaufen. Es sind leider keine wirklich neuen Erkenntnisse im Text, Gendermarketing macht aus Sicht der Verlage Sinn weil sie so mehr Bücher verkaufen. Ich frage mich nur: Verkaufen Verlage mehr Bücher weil sie die für Jungs blau und die für Mädchen rot drucken, oder sehen Eltern einfach darüber hinweg und kaufen die Bücher weil der Inhalt spannend klingt? Und kaufen Eltern vielleicht auch eh nur die Bücher die sie kaufen weil es kaum Alternativen gibt? Ein bißchen ist das ja wie bei der Henne und dem Ei. Gibt es wenig diverse Bücher weil sie bei den Verlagen keine Chance haben, weil die dort befürchten es wird nicht gekauft? Würden Eltern diverse Bücher kaufen wenn es sie gäbe? Oder gibt es sie kaum weil sie nicht gekauft werden?
Ich kann für uns sagen: Wir suchen nach spannenden Held_innen, nach Kindern die Kinder sind und nicht "nur" Jungs oder Mädchen. Aber das ist schwer. Vielleicht sollte ich darüber nochmal ausführlicher schreiben?

Sonntag, 6. Januar 2019

Von Verletzungen und Neuanfängen - das Wochenende in Bildern


Dieses Wochenende startete so ganz anders als gedacht, nämlich beim Arzt. Und das lässt mich für die kommende Woche etwas mutlos werden.
Damit ihr euer Jahr gut planen könnt verlose ich zwei tolle Kalender an euch!

Samstag, 05. Januar 2019


Das erste Woche im neuen Jahr beginnt mit einer Trennung. Ich muss leider feststellen, dass mein Parfum (was auf diesem Foto irritierend dreckig aussieht, ich schwöre, dem war nicht so) gekippt ist. Mein Mann meint, er riecht das nicht, es sei wie immer. Aber ich rieche das total und fühle mich super unwohl. Das Parfum war zum Glück nicht mehr sooo voll, eben weil ich es jahrelang benutzt habe. Aber dennoch bin ich etwas traurig, sowas kaufe ich mich ja nicht mal einfach so.

Dann gehe ich zum Arzt. Der hat zum Glück auch am Wochenende auf. Eigentlich bin ich unsicher ob es überhaupt nötig ist, vielleicht gehen die Schmerzen ja auch wieder alleine weg? Die Sprechstundenhilfe meint, dass es angeschaut werden sollte. Ich habe mich am Abend nur aufs Bett gestützt, da gab es einen stechenden Schmerz. Ich hab mir nicht viel dabei gedacht, es tat weh aber das passiert ja manchmal. Also, dass etwas kurz weh tut. Am nächsten Morgen, also Samstag, wollte ich zum Rückbildungskurs. Aber schon beim Aufwachen ist klar: Das wird nichts. Das Handgelenk tut bei Belastung (wie z.B. das Baby tragen) super doll weh, es wirkt auch irgendwie dick. Deswegen gehe ich doch lieber auf Nummer sicher. Und tada... Die Sehne ist verletzt. Vermutlich aber schon länger, das Aufstützen war nur das letzte bißchen Pech. Der Arzt gibt den Hinweis, dass das jetzt lange dauern wird und ich das Baby nicht tragen soll. Ich bin den Tränen nahe, denn ab Montag bin ich ja nachmittags wieder allein für die drei Kinder zuständig. Und die ganze Zeit natürlich fürs Baby. Ich hab noch keine Ahnung wie das gehen soll.