Sonntag, 24. März 2019

Von der Nordsee - das Wochenende in Bildern

Moin Moin von der Nordseeküste. Wir sind im Urlaub. Das war der große Plan zu Beginn der Elternzeit meines Mannes. Gemeinsam wegfahren, um meinen Wiedereinstieg zu feiern, und eben die Elternzeit vom Papa.
Die Kinder reagieren auf die neuen Bedinungen recht unterschiedlich (was eine nette Umschreibung für anstregend ist).

Samstag, 23. März 2019


Tada. Wir haben eine Wattwanderung gebucht und festgestellt: Mit unseren Schuhen wird das wohl nichts. Vermutlich lachen sich jetzt alle von der Küste schlapp, aber mir war nicht klar, dass Wattwandern eben schon eine recht feuchte Angelegenheit ist.
Jedenfalls sind wir Samstag Morgen als erstes losgefahren, Gummistiefel und Matschhosen kaufen. Und zwar für die ganze Familie. Damit wird so eine Wattwanderung ja irgendwie auch schnell sehr sehr viel teurer als geplant.
Aber es ist wie es ist und Gummistiefel braucht man ja durchaus auch in Berlin.

Anschließend gehts ins Spaßbad. Wir sind hier in einem Center Parc und da ist das eben dabei. Ich dachte, dass das den Kindern sicher viel Freude machen würde. Aber nun ja, die Kinder sind eben Kinder. Während das Runzelfüßchen aus dem Stand gern schwimmen lernen will (und sauer ist, dass da noch zwei Geschwister sind, auf die wir auch aufpassen müssen), will Herr Annika auf gar keinen Fall ins Wasser. Und das Baby ist eher verschnupft und hat so richtig auf nichts Lust.
Wir finden das Babybecken mit Rutsche, mein Mann bleibt mit den Jungs dort, ich gehe mit dem Runzelfüßchen in ein Becken, in dem sie erste Schwimmübungen macht. Es klappt gut, aber irgendwann müssen wir eben wieder raus. Drei Kinder, drei Bedürfnisse und uns Eltern gibts ja auch noch. Es endet mit Gemecker und Generve an den Garderobenschränken.


Sonntag, 17. März 2019

Vom Backen und guter Laune - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war die Laune zum ersten Mal seit längerem wieder ziemlich gut. Also nicht die ganze Zeit, aber hey, es ist Licht am Ende des Tunnels. Auch, weil alle außer mir wieder fit sind.

Samstag, 16. März 2019


Auf dem Weg zur Bibiliothek sehen wir Palmkätzchen. Ich hatte gelesen, dass diese die erste Nahrung für die Bienen nach dem Winter sind, und deswegen niemand die abreißen soll. Das hatte ich den Kindern erzählt, die nun stehen bleiben und das Bienenfutter ausführlich bewundern.

Ich bin jetzt stolze Besitzerin eines Gärkörbchens. Die Kinder haben mir seit Tagen damit in den Ohren gelegen, weil ich mal vorgelesen habe, dass man zum Brot backen eins nutzen sollte. Sollte, nicht muss. Aber dann gabs das hier im Angebot, und nun ja, jetzt isses eben da.

Statt Backen heißt es aber erstmal: Ausmisten. Das Baby ist schon wieder gewachsen und deswegen wird der Schrank wieder umgeräumt. Mit Babys ist das echt eine Daueraufgabe, oder? Beim Runzelfüßchen habe ich das gefühlt seit Monaten nicht gemacht. Da passt alles sehr viel länger. Gut, ich nähe auch immer extra etwas größer, aber das Baby hat ja die gesammelten Werke der Geschwister und lieber Menschen aus dem Internet. Die gebrauchten Babysachen suchen jetzt eine_n neue_n Besitzer_in. Wenn ihr also etwas braucht.. Größe 62 und 68 wäre im Angebot. Meldet euch einfach.

Mittwoch, 13. März 2019

Buchtipps: Elternratgeber



Was ich für Kinder kann, das kann ich doch auch für Erwachsene, dachte ich mir. Deswegen habe ich mal ein paar Ratgeber rund um Elternthemen gesammelt, um die euch vorzustellen. Wie immer gilt: Einige der Bücher habe ich selbst gekauft, andere wurden mir vom Verlag zugeschickt. Alle habe ich gelesen und für meine Meinung hier werde ich nicht bezahlt.
Ich mache das, weil ich es einfach spannend finde was für Bücher es so gibt und weil ich weiß, dass viele, so wie ich, wenig Zeit zum Lesen haben, ist es doch gut, wenn man geballtes Wissen auf einmal bekommt. Um zu wissen, ob das ein oder andere Buch was für einen ist.
Und, gute Nachricht, einige der Bücher verlose ich an euch. Denn irgendwie brauche ich ja auch Platz im Bücherschrank und ihr freut euch ja vielleicht drüber.

Maja Böhler
Die Wehenschreiberin - Geschichten aus dem Kreißsaal
Goldmann


Ihr seid schwanger? Jemand in eurem Freundes/Familienkreis ist schwanger? Schenkt ihr dieses Buch. Schenkt es der werdenen Familie. Oder schenkt es einfach euch selbst. Ich kenne die Kolumnen von Maja Böhler (ein Pseudonym) aus der SZ. Und habe jede Einzelne davon verschlungen. Im Buch gibt es noch einige neue Texte, und überhaupt ist es richtig schön, diesen Schatz nicht nur online zu lesen, sondern eben in den Händen zu halten.
Die Geschichten drehen sich vornehmlich um Schwangerschaft und Geburt, aber eigentlich um das Leben an sich. Denn was, wenn nicht Geburt, ist existenziell? Ein wirklich großartiges Buch, das ich tatsächlich verschlungen habe. Sieht man dem Cover auch an. Die weißen Flecken da unten, das ist getrocknete Muttermilch. Ich konnte das Buch auch beim Stillen einfach nicht aus der Hand legen. :D


Sonntag, 10. März 2019

Vom Durchhalten - das Wochenende in Bildern

Ich bin ja ehrlich: Ich habe es SO satt hier immer nur darüber zu berichten, dass irgendwer krank ist. Aber nun ja. Leider ist es genauso. Das macht mich allerdings auch sehr demütig. Denn Gesundheit ist eins der wichtigsten Dinge im Leben. Vergessen wir nur zwischen all den Alltäglichkeiten allzu oft.

Samstag, 09. März 2019


Bevor es ein allerletztes Mal zum Ballett geht, gehen das Runzelfüßchen und ich noch in einen Buchladen. Und verlieben uns spontan in diese Bücher. Weil sie so zauberhaft illustiert sind. Und weil es eben weibliche Vorbilder zeigt. Meine Tochter beginnt in "Frida Kahlo" zu blättern und will alles ganz genau wissen. Da wir nicht zu spät zur letzten Tanzstunde kommen wollen (DAS fehlte ja noch...) müssen wir uns aber leider wieder trennen.
Aber sind die nicht schön?

Das Runzelfüßchen tanzt und ich beschließe: Na gut, zwei kleine Bücher gehen. Die da oben, die müssen etwas warten, denn solche Buchgeschenke gibt es nicht einfach zwischendurch. Ein Pixibuch ab und zu aber schon. Und weil Herr Annika sowohl Nele als auch Zug fahren so sehr liebt, bekommt er eben dieses Buch. Und beim Runzelfüßchen sind Wackelzähne gerade ein großes Thema, in der Kita haben nämlich einige welche. Und jetzt wünscht sie sich das natürlich auch. Dann kann sie mit dem Heft mal ein bisschen darüber lernen.
Die furchtbare Ballettlehrerin hat uns übrigens nicht mal verabschiedet. Das Runzelfüßchen hat das getan, hat gesagt, dass wir eben ab jetzt nicht mehr kommen, und tschüss und danke, und diese Frau hat nicht geguckt und nichts gesagt. Dass sie nicht mit mir redet, gut. Wollte ich auch nicht. Aber meine Tochter so zu ignorieren? Finde ich unmöglich. Und zeigt mir doch, dass die Entscheidung, eine neue Ballettschule zu suchen genau richtig war.


Sonntag, 3. März 2019

Vom Kranksein - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende konnten wir den Kindern beim Krankwerden irgendwie zugucken. Und so sind alle Pläne für die neue Woche dahin. Und ich bin nicht so sicher, wie ich das so alles schaffe mit drei kranken Kindern und selbst angeschlagen. Und doch, es muss ja klappen, oder?

Samstag, 02. März 2019


Ich kaufe Brötchen beim Bäcker. Und werde Zeugin, wie drei mittelalte Männer sich absolut daneben benehmen. Schon beim Betreten vom Bäcker denke ich: Himmel, sind die laut und arrogant. Sie bestellen und der Eine soll 5,26€ bezahlen. Und er sagt allen Ernstes: "Hier haben Sie 5,30€, kaufen Sie sich vom Rest was Schönes!"
Ehrlich, was geht in solchen Menschen vor? Ich rolle die Augen in Richtung der Bäckereiverkäuferin, sie lächelt unsicher. Die Männer verlassen lachend den Laden, ich ärgere mich, weil mir nichts eingefallen ist, was ich diesen Männern sagen kann. Der Frau sage ich, dass das unmöglich ist. Sie winkt ab, das würde sie öfter hören. Macht es nur nicht besser.

Eins der Kinder ist seit Donnerstag schon ziemlich krank, deswegen bleiben wir zuhause und lesen viel vor. Im Kühlschrank finde ich noch Blätterteig, daraus mache ich schnell Zimtschnecken. Und das kranke Mäuschen hat darauf gar keine Lust. Verständlich, 40 Grad Fieber sorgen dafür, dass man sich nicht wirklich gut fühlt. Aber ach.

Weil aber jemand einkaufen muss schlage ich vor loszufahren. Mein Mann hat dann auch noch einen Wunsch, ich will nach Jeans schauen, deswegen fahre ich tatsächlich zum Alexanderplatz. Da gibts nämlich alles, was wir so brauchen.
Mein Mann wünscht sich das Playstationspiel. Ich finde das im Elektronikmarkt und mache mich auf dem Weg zur Kasse. Bis ich dabin werde ich dreimal (!) gefragt, ob ich das Spiel für meinen Freund kaufe das wäre ja nett von mir. Als würden Frauen keine Spiele spielen.
Ja, also in meinem Fall stimmt das schon, ich kann damit nichts anfangen. Aber es nervt mich trotzdem, dass gedacht wird, Games seien nur was für Männer. Deswegen behaupte ich, dass das "Computerspiel" für mich ist. Also ich "Computerspiel" sage, ist glaube ich allen klar, dass ich lüge. Aber nun ja.

Ich brauche eine neue Jeans. Und weil ich auf Facebook den Tipp bekommen habe wo ich nach Langgrößen für Jeans gucken kann, probiere ich ein paar an. Und wirklich, die sitzen gut und sind keine Hochwasserhosen. Allerdings verstehe ich den Trend zu verschlissenen Hosen nicht mehr. Ich habe eine zuhause, vor 10 Jahren oder so gekauft. Mein Sohn regt sich jedes Mal, wenn ich die anziehe auf. Weil sie ja kaputt ist und ich die verkaufen soll.
Und hier gibts die, die am besten passt auch wieder im "destroyed" Look. Ich muss lachen.
Am Abend fiebert auch das Baby, er will nicht schlafen und wir merken, dass es ihm überhaupt nicht gut geht. Die Nacht ist dann auch genau so. Mit wenig Schlaf, viel Baby beruhigen, sich kümmern und wach sein.

Sonntag, 03. März 2019


Ich werde wach und fühle mich richtig krank. Der Hals kratzt, mein Körper tut weh, ich bin kaputt. Das Baby hat kein Fieber aber auch keine Stimme mehr. Dem Fieberkind gehts besser, dafür ist aber nun Kind drei krank. Es erbricht sich. Ich mag nicht mehr.
Ich gehe mit dem Runzelfüßchen zum Bäcker, sie möchte diesmal allein in den Bäcker gehen, bestellen und bezahlen. Ich soll draußen warten.
Mache ich brav und muss lächeln, weil die Verkäuferin meine Tochter hinter dem Tresen gar nicht sehen kann. Sie macht das aber gut und lustigerweise ist unsere Bestellung, die immer gleich ist, heute 20 Cent preiswerter. Ob es wohl einen Kinderbonus gibt?

Mit drei kranken Kindern und selbst nicht fit bin ich froh über diese Post vom Carlsen Verlag. Ich weiß gar nicht warum sie uns das geschickt haben, aber ich freue mich sehr, dass ich die Kinder mit Kratzkunstbildern und dieser Spiralschablone ein wenig beschäftigen kann. Denn eigentlich haben sie schon einen Lagerkoller, denke ich.
Kennt ihr diese Katzbilder? Meine Kinder kratzen am Ende oft das ganze Bild auf, aber das ist ja auch ok. Es ist ihre Kunst, nicht meine.

Das Kind erbricht weiter, das Baby hustet, die Laune ist im Keller. Deswegen beschließt mein Mann, dass wir Kekse brauchen. Also Cookies. Dieses Buch habe ich vom Verlag mal geschenkt bekommen, als ich mit Cynthia Barcomi auch noch eine torte verzieren durfte. Und, Asche auf mein Haupt, ich habe da SO oft reingeguckt und noch nie was draus gebacken. Weil dann doch immer Zutaten fehlten. Heute aber hatten wir, wie durch Zauberhand alles da. Und die Cookies sind der Hammer. Ehrlich. Die backen wir vermutlich nächste Woche auch gleich wieder.

Das Buch hier habe ich neulich aus der Bibliothek mitgenommen. Und ich bin SEHR unentschlossen, wie ich es finde. Einerseits möchte ich gern auch mal ein Sauerteigbrot backen, und die Rezepte klingen toll. Und angeblich kann man sofort starten, weil alles, was man braucht Zuhause vorhanden ist. Aber dann wieder denke ich: Naja, ich muss schon ganz schön viel blättern. Es ist eher so ein Coffetablebook mit ganz vielen schönen Fotos und Interviews und Anekdoten. Kein reines Rezeptbuch. Und deswegen bin ich unentschlossen, wie ich es finde. Vielleicht weiß ich mehr, wenn das mit dem Sauerteig ansetzen gut klappt.
Solange freue ich mich einfach, dass ich solche Bücher aus der Bibliothek ausleihen kann und sie nicht kaufen muss.

Die Kinder werden also nächste Woche alle krank zuhause sein und mir graut es davor. Denn auch meine Sehne hat sich wieder gemeldet, ich muss die Schiene wieder tragen. Außerdem wäre morgen Fasching in der Kita und das verpassen sie nun. Hebt auch nicht die Stimmung. Vielleicht sind sie fit genug für eine kleine Faschingsfeier hier zuhause, mal sehen.
Und ich merke auch: Ich kann es mir nicht leisten jetzt krank zu werden, mein Mann hat 100 Sachen auf dem Tisch und darf auf der Arbeit einfach nicht fehlen. Die Alternativlosigkeit fühlt sich nicht gut an.

Mehr Wochenenden findet ihr bei Große Köpfe.

Ich hoffe, ihr startet alle gesund und munter in die neue Woche!

Sonntag, 24. Februar 2019

Von ersten Malen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war voller erster Male. Und auch ein bißchen Wehmut, denn erste Male beim Baby bedeuten ja auch immer einen kleinen Abschied.

Samstag, 23. Februar 2019


Meine Stunde Zeit für mich, ich lese. Während des Runzelfüßchen beim Ballett ist (noch wenige Male, dann sind wir frei!) sitze ich im Café und lese. Eigentlich würde ich auch gern einen Tee trinken, ich habe das Wetter total überschätzt und mich zu kalt angezogen. Leider ist soviel los, dass mein Tee nicht kommt und irgendwann muss ich ja auch wieder los. Aber immerhin im Warmen die Zeit mit einem Buch genossen. Das tat gut.


Und dann ist es so weit. Wie bei den anderen beiden Kindern gehts zum Markt, Pastinake kaufen. Das Baby hatte in der Woche immer wieder seinen (Spiel)löffel in mein Essen getaucht, deswegen dachte ich mir: Vielleicht will es ja essen. Und wie bei den Geschwistern gibts zuerst Pastinake. Ich gestehe: Bis zu den Kindern kannte ich dieses Gemüse nicht. Und jetzt kann ich es nicht leiden. Es riecht so süßlich und ist einfach nicht meins. Wer jetzt denkt: Woah, riesige Menge. Nun ja, ich hab natürlich gleich ein bißchen vorgekocht.

Nebenbei schaue ich ins "Breifrei" Buch. Denn eigentlich fände ich das ja für uns passender, weil ich nicht noch zum Pürierstab greifen müsste. Das Baby hat aber keine Zähne, deswegen bin ich unsicher. Die eher kleine Menge Brei ist sofort aufgegessen und das Baby will mehr, mehr, mehr. Ich freue mich sehr, weil ich Kinder die gern essen toll finde. Gleichzeitgi werde ich aber auch wehmütig, weil es eben so ein klitzekleiner erster Schritt ist. Der fürs Baby gut ist. Und für mich auch. Aber trotzdem. Irgendwie bittersüß.

Das Runzelfüßchen möchte zum Fasching als Indianerin gehen. Sie hat da eine sehr genaue Vorstellung von, wie das Kostüm aussehen soll. Und sie ist verdammt nah an den Ureinwohnerinnen dran. Denn ihr gehts nicht um Bemalung und Federschmuck, sie möchte möglichst realistisch aussehen und wünscht sich, dass ich ihr eine Bauchtasche nähe, für ihre Kräuter. Ich hab keine Ahnung wo ich ein Schnittmuster dafür finde. Den Stoff hat sie sich ausgesucht für einen Pulli. Das ist vielleicht nicht ganz so original, aber irgendwas anziehen muss sie ja.

Am Abend bitte ich die Kinde rnach dieser Kette zu suchen. Ich hatte sie für Herrn Annika gekauft, aber ich fürchte, unsere Haushaltshilfe hat die Teile weggeworfen, weil sie aus Plastik waren. Da hatte sie ein großes Problem mit. Das Baby findet diese Teile aber super. Müssen eben drei genügen. Auf neu kaufen habe ich irgendwie auch keine Lust.

Sonntag, 24. Februar 2019


Ich hole Brötchen und bin doch etwas stolz auf mich, dass ich den Brötchenbeutel mitnehme. Wir haben einen, aber der Rest der Familie torpediert oft mein Anliegen auf die Bäcker-Papiertüte zu verzichten. Verstehe ich auch, wenn sich drei Leute fertig machen bleibt meist irgendwas auf der Strecke. Aber ich werde den Beutel noch mal sichtbarer aufhängen.

Dann fahren wir in die Bibliothek. Am Sonntag. Haben wir noch nie gemacht, ich wußte bis zum Samstag gar nicht, dass das geht. Aber wir haben es samstags nicht dorthin geschafft und auf der Website habe ich gesehen, dass sie auch Sonntag geöffnet hat. Ich erwartete ehrlich gesagt, dass wir unverrichteter Dinge wieder wegfahren müssen, weil eben nur die Bibliothek offen ist, für Leute die arbeiten wollen.
Aber weit gefehlt: Es gibt ein richtig gutes Programm, für Erwachsene und Kinder. Seit 2017 ist das so. Welch Bildungslücke, dass ich das nicht wusste. Ab jetzt sind wir sicher öfter hier.
Also für euch der Tipp: Wenn ihr am Sonntag Lust auf (Kinder)Bücher und Unterhaltung habt, die Amerika Gedenkbibliothek, die hat da was für euch!

Es gab eine Bastelstunde, bei der mit Streichholzschachteln gearbeitet wurde. Herr Annika und ich haben ein Aquarium aus Glitzerschnipseln gebastelt. Seht ihr die zwei roten Stücke nebeneinander? Das sind Mama und Babyqualle. Und der Papa ist das schwarze daneben.
Für die Kinder sind das richtige Schätze, die da entstanden sind. Und sie wollen von jetzt an natürlich jede Woche dorthin.
Für die Erwachsenen gab es übrigens Lach-Yoga, eine Einführung in die Gebärdensprache und einen Musikinstrumentekurs. Weil das Baby Hunger hatte gingen wir, bevor der Zirkuskurs für die Kinder begann. Ihr seht, es gab richtig was zu erleben. Und das vollkommen kostenlos.

Diese zwei Bücher habe ich ausgeliehen. "Green Parenting" interessiert mich einfach als Thema. Und "Wenn der kleine Sonnenschein zum Quälgeist wird" ist jetzt nicht wirklich mein Thema, ABER: Es ist ein Ratgeber in Comicform. Und das finde ich dann doch wieder ziemlich spannend. Ihr auch?

Wir gehen noch spazieren, das schöne Wetter ausnutzen. Die Kinder schaukeln friedlich eine ganze Stunde in einer Nestschaukel (ja, kein anderes Kind kam und wollte auch mal), sie hatten die Augen geschlossen und genossen die Sonne. Mein Mann und ich unterhielten uns ungestört und das Baby schlummerte im Tragetuch. Ach, solche Momente sind so gut für die Seele, oder?

Erwähnte ich schon, dass ich einen kleinen Faible für Notizbücher und schöne Stifte habe? Dieses hier jedenfalls beginne ich jetzt, für Notizen und Ideen.
Und an der Stelle noch ein Hinweis: Meine Geburtstagsgewinnspiele laufen noch. Vielleicht ist ja was für euch dabei?
Ihr könnte Sachen von BabyBjörn, 7Mind, Marco Polo Reiseführer, Weleda und Kinderbücher vom Carlsen Verlag gewinnen. Und ja, ihr dürft bei allen Gewinnspielen mitmachen, keine Not sich für eins zu entscheiden.

Mehr Wochenenden findet ihr bei Große Köpfe.

Worauf freut ihr euch schon in der kommenden Woche?

Samstag, 23. Februar 2019

Gewinnspiel: Kinderbücher

Was bitte ist das Leben ohne Bücher? Hier jedenfalls herrscht schon immer große Bücherliebe. Meine Kinder haben wirklich wirklich viele Bücher. Weil auch wir Eltern soviele haben. Was ich unterschätzte: Kinderbücher brauchen auch ziemlich viel Platz. Und Kinder zerren am allerliebsten das Buch gaaaanz hinten aus dem Regal.

Was ich auch gelernt habe: Kinderbücher sind ganz schön schwierig. Es gibt die, die Eltern und Kinder mögen. Es gibt die, die Kinder mögen. Und es gibt die, über die sich Eltern aufregen. Und: es gibt sehr sehr viel Luft nach oben für richtig gute Kinderbücher.


Freitag, 22. Februar 2019

Gewinnspiel: Weleda

Eine Marke, die diesen Blog und uns persönlich ebenfalls von Anfang an begleitet ist Weleda. Die gelbe Calendula-Tube ist nach wie vor DER Renner hier. Entdeckt habe ich sie vor dem Blog, wie ich ohnehin viele Weledaprodukte selbst kaufe. Das mal zur Transparenz, es ist (leider :D ) nicht so, als würde mir alles immer geschenkt werden. Nein, ich gehe wie ihr in den Laden und bezahle dafür.
Ich glaube ja, das ist eins der größten Missverständnisse im Blog-Bereich. Dass Leute glauben, es gäbe immer alles für lau. Es mag sein, dass es sogenannte Influencer gibt, bei denen das so läuft. Hier ist das definitiv nicht so. Ich sage fast alle Kooperationen ab. Weil die Unternehmenswerte nicht mit meinen übereinstimmen. Weil ich nicht hinter dem Konzept stehe. Weil ich nicht frei sagen darf, was ich denke, denn ja, manche Firmen wollen sehr gern Meinungen kaufen. Da mache ich nicht mit.
Auch gefährlich finde ich medizinische Themen. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie oft Arzneianbieter fragen, ob ich nicht mal was über ihre Medizin schreiben will. Ganz sicher nicht.

Danke, dass ihr da seid


Ich schreibe auf "Runzelfüßchen" über unser Leben. Und es war und ist mir nie wichtig gewesen, damit Geld zu verdienen. Andere machen das anders, und das ist ok. Ein Grund für die wenigen Kooperationen hier ist also schlicht der, dass ich mir aussuche mit wem ich was machen will. Weil ich den Blog nicht als Geldquelle sehe. Ist vielleicht der falsche Ansatz, aber für mich funktioniert es nur so. Ich habe einen Job, ich bin Journalistin. Das hier, das ist ein sehr geliebtes Hobby, das natürlich hin und wieder auch Themen für meine Arbeit abwirft. Aber vor allem ist das hier der Ort wo wir uns austauschen können, wo ihr mir aus eurem Leben erzählt und ich aus unserem. Ich habe durch euch schon so viele Anregungen für Bücher, Spiele, Leben mit Kindern bekommen. Dafür bin ich dankbar. Und deswegen mache ich auch weiter.


Donnerstag, 21. Februar 2019

Gewinnspiel: Reiseführer



Was gehört zu unserer Familie und zum Blog unbedingt dazu? Genau, das Reisen. Seit fünf Jahren begleitet ihr uns also auch auf größeren und kleineren Reisen. Und deswegen könnt ihr heute einen von fünf Reiseführern gewinnen!

Ein Highlight für alle waren sich die zwei Aufenthalte in Thailand. Ginge es nach den Kindern, wir würden wieder dorthin fahren. Aber wir Eltern haben da unser Veto eingelegt. So schön wie es da ist, wir wollen ja auch mal was anderes sehen. Die Welt ist doch groß.
Unvergessen ist auch die Flußkreuzfahrt, die wir damals noch zu viert unternommen habe. Herr Annika ist aktuell auch im Schifffahrtsfieber und fragt täglich. ob wir das nicht noch mal machen können. Ich glaube nicht, dass er sich an die letzte Reise erinnern kann, damals war er etwas mehr als ein Jahr alt. Aber aus den Erzählungen seiner Schwester, die das alles noch ganz genau weiß schließt er, dass es toll gewesen ist (war es auch!) und will nun auch auf große Fahrt gehen.

Mittwoch, 20. Februar 2019

Gewinnspiel: Achtsamkeit mit 7Mind


Was uns als Eltern im Leben mit Kindern ja manchmal fehlt: Eine Pause zum Durchatmen. Ich hab da ja letztens erst wieder drüber geschrieben. Und so oft den Hinweis bekommen, dass es ja auch wichtig sei sich als Mutter mal zu entspannen. Naja, können vor lachen, oder? Es ist eben nicht so leicht im Alltag mit kleinen Kindern Zeit für sich selbst zu finden.
Darüber schreibe ich, neben all den schönen Momenten im Leben mit Kindern, auch immer wieder. Dass ich es nicht hinbekomme. Dass ich ausgelaugt bin. Dass ich mehr Schlaf brauche. Mehr oder überhaupt Zeit für mich.
Diese Artikel sind, ihr könnt es in der Seitenleiste sehen, diejenigen, die am meisten gelesen werden. (Neben dem Alltime Favorite, dem Waffelrezept)

Eltern brauchen Unterstützung


Ich deute das mal als Zeichen dafür, dass es euch geht wie mir und ihr lesen wollt wie wir das hinbekommen (oder nicht), und nach Unterstützung sucht, genauso wie wir. Wenn ihr mögt kommt doch gern in die Facebookruppe "Runzelfüßchen - das Dorf im Netz", damit wir uns dort weiter austauschen können.

Gelassenheit kann man lernen


Was mir auch hilft: Ich habe im Jahr 2017 einen MBSR-Kurs gemacht. Und dann 7Mind für mich entdeckt. Die App bietet mir die Möglichkeit mal 10 Minuten zur Ruhe zu kommen. Ich habe mir sogar einen Timer gesetzt, der mich täglich daran erinnert mal was für mich zu tun.
An fünf von sieben Tagen lösche ich die Erinnerung und mache nichts. Ich will ja ehrlich sein. Aber an den anderen Tagen lasse ich mich von der App anleiten. Und das hilft. Eigentlich ist es natürlich besser wenn man das jeden Tag macht, ABER: Achtsamkeit heißt für mich auch, dass ich nichts erzwinge. Sondern das mache, was mir gut tut und vor allem, was gerade möglich ist.

Dienstag, 19. Februar 2019

Gewinnspiel: Baby Björn



Runzelfüßchen wird 5! FÜNF! Wahnsinn, oder? Fünf Jahre schreibe ich hier über unser Leben, fünf Jahre lest ihr uns schon! Und weil ich finde, dass das eine echt große Leistung auf beiden Seiten ist :) will ich den fünften Geburtstag feiern. So richtig! Und was gehört zu einer Party dazu? Eine sentimentale Rede (das übernehme ich diese Woche einfach selbst), gutes Essen und Getränke (dafür sorgt ihr, daheim oder unterwegs, wo immer ihr mich lest) und Geschenke. Die bringe ich mit. Für euch!
Und, zur Transparenz: Ich bekomme für diese Kooperationen diese Woche kein Geld! Ich mache das, weil ich euch eine Freude machen möchte! Unentgeldlich. 

Mir ist es wichtig diesen Geburtstag auch mit Kooperationspartnern zu feiern die diesen Blog schon lange begleiten. Ihr wisst, ich mache wenig Werbung hier, und das ganz bewusst. Ich arbeite nur mit denen zusammen, die zu uns passen. Manchmal findet ihr das kontrovers, aber dann diskutieren wir, und das ist gut.

BabyBjörn und Runzelfüßchen


Ich glaube einer der kontroversen Kooperationspartner ist BabyBjörn. Ich LIEBE das Reisebett und den Bouncer, beides ist hier seit fünf Jahren quasi im Dauereinsatz. Und ja, wir nutzen auch die Trage. Im Wechsel mit Tragetuch und allem anderen. Dafür gab es im ersten Jahr vom Blog so unfassbar viel Kritik. Aber ich stehe dazu, für die Rückentrage ist diese Trage für UNS perfekt. Niemand zwingt euch dazu diese Trage auch zu nutzen. Und weil ich hier Geburtstag feiern will und nicht diskutieren, haben BabyBjörn und ich beschlossen: Wir bringen das Geschirr für die Party. :D


Sonntag, 17. Februar 2019

Vom Sonnenwetter - das Wochenende in Bildern


Dieses Wochenende waren wir eigentlich nur draußen unterwegs. Das Supersonnenwetter musste doch ausgenutzt werden. Und, ich gestehe, wir hofften auch, dass die Kinder beim vielen Draußen spielen vielleicht auch etwas hmm... ausgeglichener werden. Es ist gerade alles etwas explosiv hier. Und, soviel kann ich schon verraten: Es hat nichts geholfen.

Samstag, 16. Februar 2019


Auf, auf, zum Ballett... Die Situation zwischen der Ballettlehrerin und mir ist nach wie vor schrecklich, aber unsere Tochter muss noch ein paar Mal tanzen bevor wir dort aufhören können. Oder, sie müsste nicht, aber wir haben schon bezahlt und weil ich ganz grundsätzlich was gegen Geldverschwendung habe ziehe ich das nun also durch. Ich wurde einfach komplett ignoriert, und damit kann ich sehr gut leben.
Während das Runzelfüßchen also Spaß hat (und ja, den hat sie dort nach wie vor) saß ich in der Sonne und las ein Buch. Es war himmlisch. Und kurz erwische ich mich beim Gedanken, dass es vielleicht doch fürs Kind besser wäre einfach weiter dort zu bleiben. Für mich halt nicht. Und für mein Geld irgendwie auch nicht. Ach, Erwachsensein ist manchmal richtig richtig schwer.

Dann gehen wir in die Bibliothek, neue Bücher ausleihen. Vor Kurzem habe ich mal wieder eins der "Ich habe eine_n Freund_in, die/der ist..." Reihe entdeckt. Ich berichtete ja schon über diese Bücher. Jedenfalls haben wir den Koch noch nicht und Herr Annika freut sich immer so, weil er das alles total spannend findet. Also habe ich es gekauft. Und mein Sohn schleppt es mit in die Bibliothek. Weil er nach weiteren Heften gucken will, und vorn auf der ersten Seite sind die Bücher der Reihe abgebildet. Es gibt sie nur nicht in der Bibliothek.
Die Ansage war: Jede_r zwei neue Bücher, aber natürlich wird der Rahmen gesprengt. Von uns Eltern allerdings auch.

Sonntag, 10. Februar 2019

Von Beleidigungen und Essensplänen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war überraschend das Baby krank. Das warf alle Planung über den Haufen. Was ich aber nicht verstehe: Wieso Menschen übel beleidigen.

Samstag, 09. Februar 2019


Das Baby ist krank. So richtig. So, dass es nicht bis Montag warten kann. Deswegen gehts zum Notfalldienst der Krankenkassen. Ich bin allein mit dem Baby dort, die halbwegs gesunden Kinder sollen sich hier nicht noch andere Krankheiten holen.
Es sind noch jede Menge anderer kranker Kinder hier, es hustet und schnupft, ich werde schon vom Hören krank.
Da kommt ein Mann mit einem Kleinkind auf uns zu. "Oh schau mal, da ist ein Baby!" Das Kleinkind läuft begeistert auf uns zu, während es bellend hustet und der Rotz aus der Nase läuft. Ich nehme das Baby in der Babyschale hoch. Zum gegenseitigen Schutz. Ich weiß nicht, welche Krankheit das Kind hat, die Eltern wissen nicht was meinem Baby fehlt.
Der Vater starrt mich an und brüllt dann (und ja, das ist leider ein Originalzitat): "Dann geh doch woanders hin, du olle Fo**e!"
Mir fällt die Kinnlade runter. Hatte er erwartet, dass sein krankes Kind mein Baby anfassen darf? Wir sind in einem Krankenhaus mit 100 verschiedenen Keimen, das Baby ist ein Baby, kein Zehnjähriger, der das vielleicht gut wegsteckt. Und was, wenn mein Baby, keine Ahnung, Windpocken hätte... Wie gesagt, ich bin schwer irritiert und geschockt. Sind das die Umgangsformen, die unsere Kinder lernen sollen?

Mittwoch, 6. Februar 2019

Kinderbuchtipps: Coole Vorbilder (für Mädchen)

Es ist mal wieder Zeit für Kinderbuchtipps. Findet ihr jedenfalls, denn ich habe einige Mails bekommen.
Diesmal gehts um das Thema Vorbilder. Naja, eigentlich für Mädchen, aber so ganz stimmt das nicht. Denn auch Jungs können ja durchaus Geschichten mit starken Mädchen lesen wollen. Ich musste bei der Recherche aber auch feststellen: Ja, es gibt schon ziemlich gute Vorbilder. Aber da ist, für Jungs und Mädchen, definitiv noch Luft nach oben. Sind Verlage nicht mutig genug? Wollen Eltern das nicht kaufen? Kinder nicht vorgelesen bekommen? Ich jedenfalls ertrage diesen Einheitsbrei von Peppa Wutz (gaaanz schlimm, ich weigere mich, das vorzulesen!), und Mädchen kümmern sich um Puppen und Jungs sind wild nicht. Mir fehlen tolle, gute Vorbilder, die gar nicht übers Geschlecht definiert werden.
Jedenfalls hier ein kleiner Anfang.

Das Runzelfüßchen kam jedenfalls neulich zu mir und meinte: "Mama, ich finde Prinzessinnen doof! Die machen gar nichts, außer warten." Auf den Prinzen, wie sie mir erzählte. Dabei sollen Prinzessinnen auch mutig sein. Und selbst was unternehmen. Dieses Gespräch bewog mich dazu, mal zu schauen welche starken Prinzessinen es denn so gibt. Und dann hab ich noch nach weiteren Vorbildern geschaut. Hier auf jeden Fall ein paar Empfehlungen, für gut befunden von einer Fünf- und einem Zweieinhalbjährigen.


Sonntag, 3. Februar 2019

Von Aussprachen und Beobachtungen - das Wochenende in Bildern


Dieses Wochenende stand irgendwie im Zeichen von Beobachtungen. Ich beobachtete die Kinder, andere Menschen und ja, irgendwie auch mich selbst. Und nun bin ich verwirrt.

Samstag, 02. Februar 2019


Eigentlich ist ja Sonntag Badetag. Aber nun ja. Die erste Amtshandlung des Tages: Baby baden. Weil die Windel leider nicht dicht gehalten hat. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass Windeln in den letzten Jahren immer schlechter wurden und immer weniger Flüssigkeit aufnehmen. Kann natürlich auch nur eine gefühlte Wahrheit sein. Nervt mich trotzdem.

Dann gehts zum Ballett, also fürs Runzelfüßchen. Auf dem Weg dorthin erklärt sie mir, dass die Erwachsenen die Natur zerstören. Die würde durch all den Müll, den Leute so auf die Straße werfen ersticken. Und dann sterben wir alle.Leider hat sie mit dieser Beobachtung absolut recht. Ich frage mich nur: Wenn wir als Kinder doch alle so auf die Umwelt geachtet haben, was ist dann passiert als wir älter wurden? Mein Mann und ich schauen schon hin, dass wir nicht das fünf Mal eingeschweißte Obst kaufen, unsere Kinder werden in Second Hand Kleidung groß, wir essen kein Fleisch. Wir leisten einen kleinen Beitrag, aber wir leisten ihn. Wenn jede_r das machen würde, es würde sicher etwas ändern. Warum ist es zum Beispiel so schwer den Müll in den Mülleimer zu stopfen? Warum muss der achtlos ins Gebüsch geworfen werden?

Tja, und dann ist das Runzelfüßchen beim Ballett und ich vollends überfordert. Ich erwähnte ja, dass die Lehrerin und ich uns nicht so wahnsinnig gut verstehen. Beim Abgeben dieses Mal kamen wieder Spitzen von ihr, ich würde mich benehmen wie ein Pferd und solche Sachen. Ganz ehrlich: So möchte ich nicht mit mir reden lassen. Ja, meine Tochter geht dort gern hin und wir machen das Ballett für sie. Aber ich erwarte ein Mindestmaß an Respekt. Kann ich da nicht erkennen.
Ich wollte in meiner freien Stunde eigentlich Pläne schmieden, stattdessen überlegte ich, wie ich das Gespräch suchen kann.
Nach der Stunde bat ich darum und war eigentlich frohen Mutes. Bis ich mir anhören musste, dass ich eine unmögliche Person sei und es unklar ist, wie jemand wie ich so ein tolles Kind haben kann.
Und trotzdem ich mir natürlich denke: Da stimmt doch irgendwas nicht, ich halte mich selbst schon für umgänglich macht das was mit mir, wenn mir jemand so was an den Kopf wirft. Natürlich überlege ich, wann ich eventuell falsch reagiert haben könnte. Denn ich möchte ja schon einen Weg finden, miteinander umzugehen. Man muss sich ja nicht mögen, aber normal miteinander umgehen doch schon, oder?
Noch viel mehr denke ich aber nun: Darf ich meine Tochter von dem Unterricht abmelden, weil ich dieser Frau nicht noch mehr Geld geben will? Ich möchte nicht so von oben herabbehandelt werden, und offensichtlich ist eine Kommunikation zwischen dieser Frau und mir nicht anders möglich.