Sonntag, 11. Februar 2018

Von Faschingsvorbereitungen - das Wochenende in Bildern

Am Montag feiert der Kindergarten vom Runzelfüßchen Fasching. Und sie ist wahnsinnig aufgeregt. Denn so schön wie Thailand im letzten Jahr war, durch unsere Abwesenheit konnte sie nicht mitfeiern. Und deswegen ist es dieses Mal eben doppelt schön. Am Wochenende drehte sich also alles um die Vorbereitungen für dieses Ereignis.

Samstag, 10. Februar 2018

Herr Annika will lesen. Aber er kann sich nicht entscheiden welches Buch es sein soll. Deswegen bringt er das Körbchen mit all den Pixibüchern. Ich bin immer wieder überrascht wie viele sich da im Laufe der Zeit so ansammeln. Aber klar, es sind DIE Mitgebsel zum Kindergeburtstag und auch ich kaufe öfter mal eins, als Reisevorbereitung, auf dem Flohmarkt, zwischendurch. Herr Annika entscheidet sich dann für ein Baby-Pixi zum Thema "Klo". DAS habe ich definitiv nicht gekauft.

Ich muss ein paar Dinge besorgen und während Alex mit den Kinder zuhause bleibt fahre ich zum Alexanderplatz. Hier gibt es eben alles auf einmal. Und weil das Wetter nicht sooo gut ist, ist es auch ziemlich leer. Ich werde fündig und muss dann auch schnell wieder heim. Denn wir sind eingeladen, zum Kindergeburtstag, ans andere Ende der Stadt. Das dauert dann in Berlin schon auch mal eine Stunde für eine Richtung.
Vor Ort war es zu wuselig für ein Foto, aber die Kinder hatten sehr viel Spaß und auch wir Eltern hatten mal wieder Zeit mit anderen zu reden. Ich finde das ja tatsächlich spannend, mit welchen Gedanken und Gefühlen andere Eltern so konfrontiert sind. Und ich freute mich, dass soviele Sprachen dort gesprochen wurden. Russisch, Türkisch, Spanisch, Englisch, alles war dabei. Die Kinder fanden Möglichkeiten sich zu verständigen, aßen gefühlte 100 Obstspieße und Nachos mit Humus und schliefen auf dem Heimweg ein.



Nach einem schnellen Abendessen wollte mein Mann wissen was dran ist an diesem Zuckerding im Nachtisch und hat dieses "Test"paket gekauft. Und klar, wenn man sich so durchprobiert, dann ist ein Pudding mit 40% weniger Zucker auch ok. ABER: Wenn ich einen 40% zuckerreduzierten Pudding essen müsste, ohne Vergleich, dann würde ich das nicht so gern machen. Ich gebe es unumwunden zu, wenn ich was Süßes essen will, dann soll es auch süß sein. Allerdings kaufe ich in aller Regel keinen fertigen Pudding. Bei selbstgemachtem kommt eh weniger Zucker ran, aber ich will schon, dass es noch schmeckt und nicht bitter ist.

Sonntag, 11. Februar 2018


FASCHING! Ich werde vom Runzelfüßchen gebeten nun endlich mal mit den Vorbereitungen ihres Kostüms voranzuschreiten. Wie immer mache ich das natürlich auf den letzten Drücker. Wir haben uns darauf geeinigt, dass sie als Schneeflocke geht. Ihre ursprüngliche Idee war "Prinzessin". Aber ich hatte da keine Lust drauf. Klar könnte man sagen: Ist ja auch nicht dein Wunsch, sondern der deines Kindes. Aber ich wollte nicht und schlug daher Schneeflocke vor. Und das gefiel meiner Tochter ausgezeichnet, vermutlich weil klar war, sie darf sich dafür den Stoff aussuchen. Also musste ich mich hinsetzen und zum ersten Mal seit vier Monaten wieder nähen. Ich weiß auch nicht, ich habe ewig nichts genäht.
Anschließend musste ich noch Glitzerfarbe auf dem Pulli verteilen.

Ich finde Werbung, passend zu diesem Puddingtest. Und finde es reichlich merkwürdig, dass mir eine Supermarktkette ersthaft vorschreiben will was ich kaufen soll. Denn für alles, was weniger Zucker hat gibt es Rabatt. Klar, ich muss da nicht einkaufen, aber ich frage mich wie sich das wohl entwickeln wird. Was, wenn ich irgendwann keine Lust habe die Sportkurse der Krankenkasse mitzumachen? Es ist vielleicht ein ziemlicher Gedankensprung, aber irgendwie lass ich mir einfach nicht gerne etwas vorschreiben.

Dem Runzelfüßchen fällt auf: Als Schneeflocke fehlt ihr noch ein Umhang. Klar. Ich überlege kurz, wühle mich durchs Stofflager und finde einen Spitzenstoff. Aus dem schneide ich freihand einen Umhang, nähe ein Bindeband dran und fertig ist der Umhang. Herr Annika sieht das und empört sich, dass er umhanglos bleibt. Zum Glück ist von dem Meter Spitze noch was da und so nähe ich ihm auch ein kleines Cape. Das passt hervorragend zu dem Rock, den er von seiner Schwester bekommen hat. Er will diesen den ganzen Tag nicht mehr ausziehen und abends gibt es großes Geschrei.
Er geht zum Fasching übrigens als Fuchs, ein Kostüm vom Runzelfüßchen von vor zwei Jahren.

Abendessen. Die Kinder wünschten sich Gnocci-Salat und es bleibt wie immer NICHTS übrig. Also nicht der kleinste Pinienkern. Ich bin immer überrascht, dass beide diesen Salat mit Senfsoße so wahnsinnig gerne essen. Mindestens einmal die Woche fragt einer der Beiden danach, allerdings essen wir ihn tatsächlich nicht sooo häufig.
Ich muss gleich noch ein wenig arbeiten und dann bin ich gespannt wann das Runzelfüßchen morgen früh zum Faschingstag wach ist.

Wie andere Familien das Wochenende erlebt haben, seht ihr wie immer bei Susanne.

Wie ist das bei euch, Fasching yay oder nay? ICH kann ja damit gar nichts anfangen, aber ich glaube für Kinder ist das einfach eine tolle Art verkleidet durch die Woche zu hüpfen.

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