Montag, 10. September 2018

Das Baby ist da


Die Überschrift sagt im Prinzip schon alles. Das Baby ist da. Unser Sohn hat das Licht der Welt erblickt und wir Eltern, aber auch die beiden Geschwister könnten nicht glücklicher sein. Jetzt kuscheln wir, genießen die ersten wachen gemeinsamen Momente, kommen an im neuen Leben zu fünft und lernen uns kennen.
Im Moment ist hier ganz viel Liebe.

Sonntag, 2. September 2018

Von Unternehmungen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war viel los. Also für die Kinder und meinen Mann. Ich habe es mir, wie auch in den letzten Wochen, zuhause so gut es geht gemütlich gemacht. Allerdings merke ich inzwischen: Es ist ok, dass sie ohne mich unterwegs sind. Zunächst fand ich das schwer und habe versucht mit ihnen Schritt zu halten, inzwischen lasse ich sie ziehen und freue mich auf ihre Erzählungen bei der Rückkehr.

Samstag, 01. September 2018


Die Kinder waren bei der Feuerwehr. Tag der offenen Tür und das wollten sie natürlich erleben. Es war ihnen dann vor Ort irgendwie doch zu laut, mit dem Feuerwehrauto wollten sie gleich gar nicht fahren und überhaupt mussten sie dann auch wieder zu mir zurück, wie sie erklärten. Ich habe noch ein Buch gefunden, was genau das Thema Feuerwehr aufgreift. Deswegen bekommt Herr Annika das geschenkt, weil ich es doof finde auf einen Anlass zu warten, wenn es ihn dann vielleicht gar nicht mehr interessiert.
Weil das Runzelfüßchen natürlich nicht leer ausgehen soll bekommt sie ein Heft was ich 2017 mal in Thailand gekauft habe. Sie lernt damit innerhalb von Linien zu zeichnen, etwas, das ihr total Spaß macht. Es lässt sich immer wieder wegwischen, was ich ziemlich praktisch finde. Schauen wir mal wie lange der Stift auffindbar ist.


Für die Kinder und meinen Mann gehts zum Turnen. Ich habe sie dafür angemeldet, weil ich es praktisch fand, dass alle gemeinsam dorthin gehen können. In der Zwischenzeit genieße ich die Ruhe und lese ein wenig.
Eigentlich sind wir von Freunden zum Geburtstagskuchenessen eingeladen, aber ich schaffe das nicht. Es ist einfach alles beschwerlich und auch wenn ich kurz meine nicht vorhandene Fitness im HInterkopf habe, ich beschließe das zu machen, was ich kann. Und das ist leider nicht feiern sondern ausruhen.


Donnerstag, 30. August 2018

Sprachlos

Ich hätte gern die Worte um etwas über Chemnitz zu schreiben, aber in mir ist nur Sprachlosigkeit. Ich hoffe, dass sich das bald ändert und ich die nötigen Worte finde.

Für den Moment aber seid gewiss, die aufmarschierenden Nazis in Chemnitz, die lehne ich entschieden ab. Das sind in meinen Augen auch keine besorgten Bürger_innen, sondern ganz klar der braune Mob.

Ich wünschte, ich hätte Worte gegen den Hass, gegen die Geflüchtetengewalt, gegen die Übergriffe. Aber in mir ist eine große Sprachlosigkeit die mich wütend und traurig macht.

Wie ist das bei euch? Habt ihr eure Worte schon gefunden?

Sonntag, 26. August 2018

Von kleineren Kreisen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende hat mir mal wieder deutlich gemacht: Meine Kreisen werden kleiner. Durch die Symphysenlockerung bin ich ja sowieso nicht besonders fit, aber inzwischen gesellst sich dazu aber auch ein: Ach, ich will gar nicht mehr. So ist es wohl, wenn die Schwangerschaft langsam zuende geht.

Samstag, 25. August 2018


Ich glaube das kennen eigentlich alle Eltern. Schuhe kaufen! Es bleibt einem ja nichts übrig. Da die Sandalen- und Barfuß-Zeit ja langsam vorbei ist brauchen wir ein neues Paar. Wie ist das eigentlich bei euch, kauft ihr mehr als eins? Für Herrn Annika habe ich ja noch die Schuhe seiner Schwester, aber für sie heißt es in dem Alter tatsächlich: Neukaufen. Einfach auch, weil ich ab Größe 27 keine guten Second Hand Schuhe mehr finde. Die hier wurden es übrigens nicht, ich saß nur günstig fürs Foto.
Außerdem gabs für beide Kinder Turnschlappen, denn ab demnächst gehts ja zum Kinderturnen.

Ausruhen biem Wochenendeinkauf. Ich fühle mich nicht so gut, bin krank und bekomme ganz ganz schlecht Luft. Da bin ich dankbar, dass ich einen Stuhl finde, während meine Familie alles einkauft und einpackt.

Zuhause entspannen wir und hören "Conni". Die Kinder sind inzwischen total an unser *Werbung* Deezer-Abo gewöhnt, weil sie sich dann eben nicht aus drei CDs sondern aus allen Geschichten was aussuchen können. Die Wahl fiel, warum auch immer, auf "Conni und der Osterhase". Das Runzelfüßchen hatte ja vom Carlsen-Verlag genau das Buch zu Ostern geschenkt bekommen. Und sie will "mitlesen". Dabei stellen wir verwundert fest, dass das Hörspiel so ganz anders ist als das Buch. Spannend.


Sonntag, 19. August 2018

Vom Auskurieren - das Wochenende in Bildern

Zuhause bleiben. Krank sein und gesund werden. Das war dieses Wochenende ganz groß geschrieben. Leider ist krank sein und Ausruhen jetzt nicht unbedingt das, was Kinder glücklich macht.

Samstag 18.August 2018


Der Tag beginnt mit Bauen. Die Kinder bauen aus ihren Steinen eine Arche Noah, wie sie mir erklären. Also für Herrn Annika ist es ein Boot mir Tieren, aber für das Runzelfüßchen, was sich letztens in der Bibliothek ein Buch über die Arche ausgeliehen hat ist es eben genau das.

Wir müssen kurz zur Bibliothek und dann etwas besorgen, was wir in die Ritze unseres Familienbettes stopfen können. Denn ja, wenn man zwei Betten nebeneinander stellt, dann bleibt da eine Lücke. Die füllte bisher das Stillkissen, aber das brauche ich demnächst ja fürs Baby. Im Möbelladen knallt jemand dem Runzelfüßchen die Toilettentür ins Gesicht und sie weint bitterlich. Ich hab es leider nicht gesehen und der Mensch ist einfach weggelaufen. Sowas finde ich ja unfassbar.
Wir bekommen eine Kältekompresse, die aber nur kurz hilft.

Mit Kuchen hebe ich die Laune. Das Runzelfüßchen darf bestimmen welche Sorte wir kaufen und sie entscheidet sich für Marzipantörtchen. ICH finde das großartig, aber mein Mann kann Marzipan nicht ausstehen, weswegen ich dann doch noch eine Alternative besorge.


Donnerstag, 16. August 2018

Beschwerliche Schwangerschaft



Ich hab es ja schon das ein oder andere Mal erwähnt, diese Schwangerschaft schafft mich. Sie ist körperlich extrem herausfordernd, aber ich merke auch, dass sie mich emotional angreift.
Auf verschiedene Posts habe ich deswegen auch Nachrichten bekommen, dass ich entweder nicht soviel jammern soll, oder aber, dass es eben ist wie es ist.
Klar, beides stimmt. Es ist wie es ist und am Ende des Tages habe ich mir das ja so ausgesucht. Was das jammern betrifft, nun ja. Mag Einigen so vorkommen, aber zum einen ist das hier ja MEIN Blog und ich schreibe über das, was mich bewegt, und zum anderen glaube ich, dass vielleicht auch zuwenig darüber berichtet wird, dass eine Schwangerschaft eben auch mal richtig doof laufen kann.

Erschöpft in der Schwangerschaft


Nun schrieb ich gelegentlich auch darüber, dass ich erschöpft bin. Das liegt natürlich an der Symphysenlockerung, die körperlich einfach ihren Tribut fordert. Inzwischen, so absurd das klingt, tut auch sitzen und liegen weh. Das hätte ich mir niemals vorstellen können.
Was mich aber fast noch mehr erschöpft sind diese diversen Untersuchungen im Krankenhaus. Ich bin da glaube ich noch nie ins Detail gegangen und werde das auch jetzt nicht tun, aber ja, ich bin da sehr sehr oft. Warum, darüber schreibe ich vielleicht wenn alles hinter mir liegt. Für den Moment will ich euch nur von einigen Vorkommnissen der letzten Zeit erzählen


Sonntag, 12. August 2018

Vom Verzichten - das Wochenende in Bildern

Wochenende ist ja immer auch Familienzeit. So ist das jedenfalls bei uns. Ich muss allerdings auch feststellen: Familienzeit findet immer öfter ohne mich statt. Ich bin einfach nicht mehr wirklich für den Familienalltag gemacht. Jedenfalls im Moment. Und natürlich frage ich mich: Wird das so bleiben?

Samstag, 11. August 2018


Wir müssen zur Bibliothek, Bücher zurückgeben und natürlich dann auch neue mitnehmen. Das Runzelfüßchen entdeckt ein Buch für ihren Bruder, das ziemlich gut passt. Denn, wie bei Jakob im Buch, geht auch bei Herrn Annika eben manchmal noch was daneben. Er freut sich sehr und will die Stelle, bei der etwas daneben geht wieder und wieder vorgelesen bekommen. Vermutlich, damit er sich nicht so allein fühlt (obwohl es eigentlich richtig, richtig gut klappt, er ist einfach denke ich enorm ehrgeizig). Jedenfalls weiß ich jetzt schon: Die nächsten Wochen werde ich Jakob sehr oft vorlesen. Weil wir ja kein Fleisch und keinen Fisch essen, will das Runzelfüßchen das Buch über die vegetarische Spinne ausleihen. Ich nehme noch zwei Namensbücher mit (die aber extrem schlecht sind, wie ich zuhause feststelle).


Sonntag, 5. August 2018

Vom Ausruhen wollen und müssen - das Wochenende in Bildern


Dieses Wochenende hatten wir Pläne, aber alle anderen irgendwie auch. Deswegen mussten wir am Samstag improvisieren um Sonntag dann doch am Ziel anzukommen.
Was tatsächlich im Moment oberste Priorität hat: Ausruhen. Musste ich mal wieder schmerzlich erfahren.

Samstag, 04. August 2018

Wir wollen zu den Großeltern fahren, die Kinder haben sich das gewünscht. Auf dem Weg zum Auto kommen wir an einer Verschenkekiste vorbei und die Kinder dürfen sich natürlich was aussuchen. Weil Herr Annika gerade neben Flugzeugen seine absolute Leidenschaft für Krokodile entdeckt hat, musste das natürlich mit. Eigentlich ist es glaube ich ein Spiel für Kinder, aber das hier ist defekt und so freut sich mein Sohn einfach, dass er da immer wieder seine Finger reinstecken kann und sich "gruselt", weil das "Kokodil zuschnappt".

Wir haben auf mehrere Arten versucht zu den Großeltern zu kommen, aber überall war Stau, Unfälle, noch mehr Stau. Deswegen brechen wir das irgendwann ab, ich kann auch nicht mehr sitzen.
Die Kinder sind natürlich super traurig, weswegen wir beschließen unterwegs ein Eis zu essen. Irgendwie muss die Laune ja besser werden.

Ich gestehe, meine Augen waren definitiv sehr viel größer als mein Magen. Ich habe von dem Eis (drei Kugeln, Sahne, das ganze Zipp und Zapp) genau eine Kugel gegessen. Und die auch nur, weil ich meinem Mann nicht noch mehr Eis überhelfen wollte. Der hatte nicht nur seinen Eisbecher sondern dann auch meinen und den von meinem Sohn. Denn irgendwie wollten wir alle nur die Waffel. Tja, nun ja. Aber die Laune war danach trotzdem besser.


Donnerstag, 2. August 2018

Haben Sie schon über eine Einleitung nachgedacht?



Neulich war ich im Krankenhaus, wegen der Symphysenlockerung. Es sollte geguckt werden wie weit die fortgeschritten ist, denn ja, es gibt einen Punkt ab dem es schwierig für die Geburt werden kann. Und da mein Frauenarzt diese Messung nicht durchführen kann (einfach, weil er tatsächlich keine anderen Schwangeren mit Symphysenlockerung kennt), gab es eine Überweisung ins Krankenhaus.

Optimistisch bei Symphysenlockerung


Beim ersten Termin waren alle entspannt, die Ärztin vor Ort war ganz optimistisch und meinte, dass wir das schon alles hinbekommen. Die Lockerung war schon bemerkenswert, aber noch nicht besorgniserregend für die Geburt. Ich sollte aber vier Wochen später zur Kontrolle kommen, einfach um zu überblicken wie viel sich die Symphyse weiter verschoben hat, mit Fortschreiten der Schwangerschaft.


Dienstag, 31. Juli 2018

Papa bloggt: Geschwisterkurse und wie man Kinder auf ein neues Baby vorbereitet

Kinderbücher über Geschwister

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Nach dem Runzelfüßchen und Herrn Annika erwarten wir ein drittes Kind. Während sich alle auf das Baby freuen, frage ich mich schon: Wie kommen die Kinder mit dem Familienzuwachs zurecht? Wie werden sie reagieren, wenn das plötzlich noch ein drittes Kind um Aufmerksamkeit nicht nur bittet sondern schreit? Werden sie sich zurückgesetzt fühlen oder können sie sich mit uns uns freuen?

Die Große kennt das doch?


Ehrlich gesagt ist man als Zweifacheltern, die dann noch ein drittes Kind erwarten, vermutlich ein wenig entspannter als wenn man zum ersten Mal Eltern wird. Aber kann ich das auch von meiner Tochter erwarten? Sie war zweieinhalb Jahre alt als ihr Bruder kam und kann sich gar nicht mehr so richtig erinnern wie das damals war. Einfach vorsaussetzen, dass sie das ja schon kennt und einfach so mitmacht, kann ich nicht. Um sie zusätzlich noch ein wenig vorbereiten, wollte ich mit ihr einen Geburtsvorbereitungskurs mit ihr alleine machen. Herr Annika war für den besagten Kurs noch ein wenig zu klein.

Der Geschwisterkurs zur Vorbereitung


Im Gegensatz zu vielen Menschen (vormerklich Vätern), fand ich die Vorbereitungskurse, die ich gemacht habe, immer gut. Ich war zwar nicht die Hauptperson, aber der Kurs war auch für mich da. Wenn man nicht nur aus Gefälligkeit als Mann die Frau begleitet hat, kann man meiner Meinung nach relativ viel auch für sich mitnehmen. Als ich den als "Geschwisterkurs" angebotenen Kurs für das Runzelfüßchen und mich bezahlt hatte, war ich noch voller guter Dinge, dass es hier auch so werden sollte. Ich dachte, es gibt vielleicht gemeinsame Aktivitäten, eine gewisse Interaktion zwischen Kursleiterin, Eltern und Kind und die Kinder bekommen eine bessere Vorbereitung als wir Eltern sie vielleicht leisten können.

Geschwisterkurs 


Vielleicht gibt es Kurse, die Eltern mehr mit ihren Kindern agieren lassen, aber wenn ich den Kurs kurz beschreiben sollte, würde ich das wie folgt machen: die Geburt beschreiben, eine Babypuppe kurz halten und kurz wickeln, eine Geschichte zusammen ausschmücken und eine Geschichte von Conni vorgelesen bekommen. Das war es dann schon. So ziemlich das erste, was meine Tochter sagte, war: "das Baby ist doch ein Geschenk für mich." Und so hörte sie sehr viel von dem, was sie eh schon kannte und lernte wenig neues dazu.
Was ich aber lernte: wie schlimm ein 5jähriges Kind die Gruppendynamik eines solchen Kurses so stören kann, dass die anderen Kinder fast kaum zu Wort kamen. Nach dem Kurs, der für 50 Minuten sogar relativ teuer war, fragte ich das Runzelfüßchen, ob es ihr gefallen hat. Sie meinte zwar "ja", aber mehr Spaß machte es ihr mit mir zusammen mit ihrem Fahrrad wieder wegzudüsen.
Ich war schon ziemlich enttäuscht von diesem Kurs, denn das, was da besprochen wurde, das hatte meine Tochter so schon mehrfach von uns gehört. 

Keine Kurse, sondern Bücher und zusammen reden


Eine Familie, die sich vergrößert, ist immer eine Veränderung. Die Eltern sind müde, haben weniger Zeit und müssen sich sehr viel und vor allem fast immer als erstes um das Baby kümmern. Ich spreche das natürlich an, wenn ich mit meinen Kindern darüber rede, aber wir reden auch über die schönen Dinge: zusammen mit dem Baby kuscheln, dem Baby Kussis geben und dass sie auch bald jemandem zum spielen haben. Wir haben Bücher zum Thema Geburt besorgt oder ausgeliehen und die Kinder holen sie regelmäßig zum vorlesen. Über das Baby in Mamas Bauch reden, Fragen beantworten und die Kinder langsam, aber sicher an das neue Familienmitglied heranführen, sollte der Alltag sein.

Natürlich habe ich als Vater auch ein wenig Angst, dass ich nicht allen Kindern gerecht werden kann. Dass ich ja mehr Zeit für ein Kind hätte, wenn da nur eins wäre. Aber das ist ja nur die halbe Wahrheit, denn die Kinder haben ja auch immer sich. So wie meine Tochter sagt, dass ein Geschwisterkind ein Geschenk ist, so sollte man auch Eltern damit umgehen. Und dafür brauchen sie keinen Geschwisterkurs, sondern nur Worte und Taten, um den älteren Kinder zu zeigen, wie wichtig sie sind und bleiben. Auch wenn das Baby kommt.

Sonntag, 29. Juli 2018

Von Sehnsucht und Realität - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende wollte ich tatsächlich einfach nur ganz entspannt verbringen. Allerdings war bei dem Wetter von Entspannung nicht viel zu spüren. Es war und ist einfach zu heiß um mal auf irgendwo abzuhängen. Deswegen entschieden die Kinder und mein Mann: Wir wollen ans Meer. Und ich dachte nur, alles ist besser als noch ein Tag in der Schwitzehitze.

Samstag, 28. Juli 2018


Die Kinder wollen in die Bibliothek. Das  schaffe ich leider nicht. Zum einen wegen dem Wetter, zum anderen wegen der Schmerzen. Also schnappt mein Mann sich die Beiden und sie verbringen den Vormittag dort, während ich vor dem Ventilator vor mich hindöse. Denn irgendwie bin ich zur Zeit dauermüde.

Am frühen Nachmittag werde ich fleißig. Ich beginne meine aussortierte Kleidung zu verkaufen. Das klappt entgegen früherer Erfahrungen total gut, zwei Sachen verkaufe ich direkt, nur kurze Zeit später stehen die Käufer_innen vor der Tür. Für weitere Sachen finde ich Abnehmer_innen, die in den nächsten Tagen bezahlen wollen. Da bin ich ja immer etwas skeptisch, aber ich hoffe mal auf das Beste.
Wir stellen auch wieder Bücher vor die Tür, die schnell weg sind. Ich mag es, dass andere noch Spaß an meinen abgeliebten Schätzen haben.


Mittwoch, 25. Juli 2018

Erfahrungen mit einer Familienpflege - Teil 1



Ich muss euch was gestehen: Ich hatte schon eine Familienhilfe. Also nicht die vom letzten Mal bei Herrn Annika, sondern diesmal. Und zwar bevor ich euch offiziell in den sozialen Medien davon erzählt habe. Mein Stillschweigen lag vor allem an zwei Dingen. Zum einen war die Bewilligung der Krankenkasse noch nicht da, als die Frau hier anfing zu "helfen" und zum anderen war sie leider überhaupt keine Hilfe.

Pech bei der Familienpflege


Ich will euch aber davon berichten, um zu zeigen: Es kann auch ziemlich viel schief gehen bei einer Familienhilfe und es ist umso wichtiger dann klar zu kommunizieren und sich auch nicht zu scheuen den Arbeitgeber ins Boot zu holen.

Familienpflege wegen Symphysenlockerung


Nachdem ganz viele von euch mir wegen der Symphysenlockerung den Tipp gaben, es doch mal mit einer Haushaltshilfe /Familienpflegerin / Mütterpflegerin zu versuchen, rief ich meine Krankenkasse an. Die teilte mir mit, dass sie mir den Antrag dafür selbstverständlich zuschickt, mich bei der Suche nach einer geeigneten Person aber nicht unterstützen könne. Das Angebot an derlei Hilfen sei schlicht nicht so groß, ich müsse selbst jemanden finden. Also suchte ich im Internet und schilderte wieder und wieder mein Problem. Und kassierte Absage über Absage. Auch wenn ich erst für Unterstützung in einigen Wochen fragte, die Dienste waren alle ziemlich ausgebucht. Als ich dann noch erwähnte, dass demnächst ja Ferien seien und ich dann noch mehr Bedarf hätte, war es eigentlich gleich ganz vorbei.


Sonntag, 22. Juli 2018

Vom Erschöpft sein

Eigentlich sollte ja hier das Wochenende in Bildern wie jede Woche zeigen, was wir erlebt haben. Ich mag das ja sehr gern, euch unseren Alltag zu zeigen.
Aber die Wahrheit ist: ich bin heute zu erschöpft. Tatsächlich so sehr, dass ich trotz Tag am Strand und eigentlich nichts tun mit den Kindern ins Bett falle.

OK, wir mussten früh aufstehen, denn auch wenn die Ostsee von Berlin aus verhältnismäßig schnell zu erreichen ist, es braucht eben doch auch Zeit. Und die wunderschöne Zeit am Meer, im Strandkorb, die kostet auch Kraft wenn man wie ich noch eine riesige Murmel vor sich herträgt.

Aber es war schön, so so schön. Die Kinder rannten durch den Sand, lachten sich kaputt, schmissen sich Sand auf den Kopf, buddelten zusammen und fanden sich doof weil nur einer mit Papa Ball spielen wollte.


Donnerstag, 19. Juli 2018

Kurzes Update




Ich gestehe, auf dem Blog ist es zur Zeit wirklich ziemlich ruhig. In den sozialen Medien bin ich noch einigermaßen aktiv, der Blog, mein Herz- und Lieblingsstück aber wird vernachlässigt.
Der Grund ist so banal. Ich schaffe es einfach nicht mich an neue Beiträge zu setzen. Weil mein Bauch mich stört, meine Laune oder ich einfach keine Ruhe habe.
Auch das wird wieder anders, das weiß ich. Und solange hier noch was passiert ist es ja nicht vollkommen hoffnungslos.


Weil mich nun auf die ein oder andere Weise viele viele Fragen erreicht haben (und sooo viele liebe Worte und gedrückte Daumen) - es gibt leider noch keine Entwarnung. Irgendwie gestaltet sich die Diagnostik schwieriger als gedacht und so muss ich mich wieder auf den Weg ins Krankenhaus machen, weil mein Frauenarzt nicht weiter kommt.

Das Daumen drücken wäre also weiterhin angebracht. Ich danke euch!

Sonntag, 15. Juli 2018

Von Verletzungen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war schwer. Eigentlich begann es leicht, fröhlich. Dann endete es im Krankenhaus. Jetzt hoffe ich, dass wir alle nächste Woche wieder auf die Beine kommen, es ruhig bleibt und die Ferienkinder ihre Ferien ohne Einschränkungen durch mich genießen können.

Samstag, 14. Juli 2018


Alles beginnt so schön. Ich habe vor einiger Zeit eine Stunde bei der Kunsttherapeutin Hannah Elsche gewonnen. Ja, gewonnen, manchmal habe ich ja auch Glück. Wir trafen uns, ich hatte keine Ahnung was mich erwartete. Die Stunde war ziemlich intensiv, mein Bild ist es auch. Das zeige ich euch nicht, weil es für mich zu persönlich ist. Aber: Ich konnte es nicht sofort mitnehmen. Also trafen wir uns diesen Samstag zur feierlichen Übergabe. Hier nur ein kleiner Blick in Hannahs Atelier. Und ich verrate soviel: Der Teller mit den vielen bunten Farben, der ist meiner.
Habt ihr Lust, dass ich mal ein bißchen mehr darüber schreibe, wie Kunst und Schwangerschaft, Geburt und Muttersein in der Kunsttherapie vereint werden können?

Anschließend, wir saßen ja im Auto, wollten die Kinder auf den Erdbeerhof. Ich kann es da absolut nicht leiden, es ist mir wirklich ein Rätsel warum soviele Familien es da so toll finden. Weil wir in der größten Mittagshitze angekommen wären war der Deal: Erstmal ins Outlet-Center. Und da, Klischee, Klischee, zuerst aufs Klo. Das Runzelfüßchen und ihr Bruder waren ganz begeistert, dass sie zusammen mit Mama aufs Klo gehen können. Tja nun. Aber immerhin muss man sich dann nicht so in der Kabine quetschen, es gibt also durchaus Vorteile.

Wir zogen ein wenig durch die Läden, ich merkte aber schnell: Viel zu viel, ich kann das nicht. Ich kann nicht stehen, ich kann nicht laufen und irgendwie ist alles zu anstregend. Also verzog ich mich nach einem Abstecher in den Lindt-Shop (die Kinder wollten da rein weil sie natürlich auf Schoki spekulierten, die sie tatsächlich geschenkt bekamen) in den Schatten. Und dann auf den Spielplatz. Wo eine Familie ohne Kinder saß (also na gut, die Kinder waren 20 oder so) und rauchte... Ich wies sie höflich darauf hin, dass das hier ein Kinderspielplatz sei und sie bitte hier nicht rauchen sollten. War ihnen egal. Sie pöbelten los und erklärten mir, dass sie rauchen könnten wo immer sie wollen. Ich versuchte nett zu bleiben, aber es fiel schwer, weil die absolut uneinsichtig waren und mir erklärten, ich könnte ja mit meiner Familie einfach gehen. Das taten wir dann auch. die Kinder hatten alles mitbekommen und wirklich Angst ums Baby (dazu später noch mehr). Wir gingen also, während die rauchenden Leute affige Bewegungen in unsere Richtung machten.

Dienstag, 10. Juli 2018

Papa bloggt: Oh, nein: Meine Tochter wird groß



Eigentlich sollte ich jubeln, dass das Runzelfüßchen immer selbstständiger wird. Sie kann immer mehr alleine machen. Und vor allem selbst machen. Wenn ich mir überlege, was sie vor drei Jahren alles nicht konnte (ok, da war sie auch noch kein Jahr alt) und was sie jetzt alles macht sagt und tut, dann wird mir ganz schwindelig. Und nicht in ganz so kurzer Zeit, hat sie noch ein zweites jüngere Geschwisterchen. Kommt sie denn überhaupt damit klar? Und muss ich eher damit zurecht kommen, dass die größer wird?

Mit dem Messer schneiden


Die meinsten Unfälle passieren in der Küche. Heißt es zumindest und ich glaube auch, dass das stimmt. Hier sind Messer, Hitze und Maschinen mit Messern (wie der Mixer). Zwar dürfen die Kinder bei mir auch gerne in der Küche helfen, aber ich schaue immer mit sehr wachsamen Auge, was sie dort machen. Pfanne mit heißen Fett? Besser Abstand halten. Nudeln abschütten? Das mache mal lieber ich. Aber letztens habe ich mich doch getraut und meine Tochter durfte mit einem "scharfen" Messer Tomaten und Gurke schneiden. Und was soll ich sagen? Sie machte das großartig und schnitt unser Gemüse klein. Ich wußte am Ende gar nicht, ob ich mich mehr über meinen "Mut" freuen sollte oder darüber, wie Stolz sie das gemacht hat.

Sonntag, 8. Juli 2018

Vom Ausmisten und Ausruhen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende ging er weiter, der Ausmistestress. So ist das eben, wenn wir Platz machen wollen für unser neues Familienmitglied. Ich muss aber auch gestehen: Das bleibt, auch wegen meiner Schmerzen, nicht ganz ohne Reibereien, die natürlich auch die Kinder mitbekommen.

Samstag, 07. Juli 2018


Pixibücher-Alarm. Die Kinder sammeln auf dem Sofa ihre Schätzen und wollen natürlich alles vorgelesen bekommen. Haben eure Kinder auch so viele von diesen Mini-Bücher (also das hier ist nur die kleine Auswahl des Tages, wir haben wirklich viele davon...)
Wir müssen aber noch in die Bibliothek und die Aussicht auf neue Bücher ist natürlich extrem verlockend.

Nach der Bibliothek gehts weiter in die Autowäsche. Wir wähnten uns am Freitag schon am Ziel unserer Autosuche, aber dann rief der Verkäufer an und meinte, er hätte sich da doch um einiges verrechnet und das Auto sei viel teurer. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie frustriert wir waren. Im Prinzip mag ich unser Auto sehr gern und will mich gar nicht davon trennen. Es ist nur einfach nicht möglich da drei Kinder und zwei großgewachsene Erwachsene unterzubringen. Das macht mich wahnsinnig.


Sonntag, 1. Juli 2018

Von zuvielen Plänen - das Wochenende in Bildern


Dieses Wochenende hatten wir eigentlich nichts geplant. Außer vielleicht "ein bißchen" (hahahaha, wie das halt so ist, nicht wahr) die Wohnung umzuräumen. Denn noch ist ja Zeit dafür. Aber wie immer klaffte dann zwischen Wunsch und Wirklichkeit ein ziemliches Loch.

Samstag, 30. Juni 2018


Öhm, tja nun. Die Leggings hat dann leider ihren Geist aufgegeben. Wieder eine Klamotte weniger für die Schwangerschaft. Auf der anderen Seite freue ich mich wirklich, dass ich diese Kleidung trage bis sie eben auseinanderfällt. Blöd, wenn das mit dem Timing nicht ganz so hinhaut. Es ist ja noch ein bißchen...

Wir fahren in die Bibliothek. All die Kinderbücher über Schwangerschaft und Geburt wollen ja auch zurückgebracht werden. Die Kinder lieben es, die Bücher in die Verbunchungsmaschine zu stecken. Ausgeliehen wird natürlich auch einiges, obwohl ich diesmal an der Regel: Jede_r nur drei Sachen festhalte. Für mich finde ich übrigens nichts. Was daran liegt, dass ich es einfach nicht über mich bringe überhaupt zu suchen. Denn im Zweifelsfall müsste ich mich bücken und das kann und will ich nicht.

Ich habe Hunger und kann nicht weit laufen, weswegen es Essen im Einkaufszentrum gibt. Mein Mann will noch kurz im Sale schauen, ich setze mich mit den Kindern auf die Bank. Und dann entdecken sie die Bäume und Steinchen und wühlen darin herum. Die Abmachung lautet. Keine Steine aus dem Bereich herausheben, damit werfen oder sich gegenseitig vollstauben. Sie halten sich daran. Trotzdem steht nach fünf Minuten ein Mitarbeiter neben uns, der uns darauf hinweist, dass das Spielen verboten ist. Echt, da fass ich mir an den Kopf. Ja, wenn damit rumgeworfen wird ist das ätzend, kann ich nachvollziehen. Aber meine Kinder haben nicht ein Steinchen irgendwo anders hinbefördert. Das sage ich dem Mitarbeiter auch. Der schlurft entnervt von dannen.


Mittwoch, 27. Juni 2018

Werbung: Der Soundtrack für den Sommer - mit Deezer



So wie jede Jahreszeit eine besondere Stimmung hat, gehört für mich zum Sommer auch eine bestimmte Musik. Dabei meine ich gar nicht unbedingt diese (meist) unsäglichen Sommerhits, sondern eher die Lieder, die einen selbst im Sommer begleiten und einen manchmal durch den Tag oder auf langen Autofahrten begleiten.
Und natürlich haben die Kinder ihren eigenen Soundtrack, der oft aus Hörspielen besteht. Vielleicht ist der eine oder Tipp für euch dabei, ansonsten gibt es am Ende noch Gewinnspiel für sagenhafte drei Deezer-Premium-Abo für sechs Monate!

Im Sommer lieber relaxt


Ich gebe zu, in meinem früheren Leben wurde mir oft vorgeworfen, ich würde gerne auf Depri-Mucke stehen. Was immer diese Depi-Mucke sein soll, ich konnte mich nicht wirklich mit dem Begriff anfreunden. Wenn es aber ein Revival einer meiner absoluten Lieblings-Bands gibt, über das ich mich freue, dann ist es das der Get Up Kids. Sie haben eine kleine EP rausgebraucht, die "Kicker" heißt und sie machen College/Punk-Rock/Emo-Rock.



Sonntag, 24. Juni 2018

Vom papafreien Wochenende - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende hat mich geschafft. Und mir einmal mehr gezeigt wie großartig meine Kinder sind. Denn mein Mann war unterwegs und so mussten wir Drei plus meine Symphyse uns allein durch dieses Wochenende wuseln.

Samstag, 23. Juni 2018


Frühstück. Ich habe in weiser Vorausicht Aufbackbrötchen besorgt. Nur habe ich nicht mit dem Hunger der Kinder gerechnet. Deswegen: Knäckebrot für alle. Die Kinder sind glücklich.
Anschließend müsen wir aber doch raus. Wir müssen Bücher zur Bibliothek zurückbringen und dann hat sich auch noch spontan Besuch angekündigt, der seinen Geburtstag bei uns feiern möchte. 

Für den Geburtstagsbesuch brauchen wir natürlich auch eine Kleinigkeit. Die Kinder überlegen hin und her und entscheiden sich für: Kekse und Tee. Finde ich ziemlich schlau, mag ja irgendwie auch jede_r. Dann besorgen wir noch einen Blumenstrauß und anschließend krieche ich nach Hause, denn durch das Laufen tut mir bereits alles weh. Das sind die Momente, in denen ich denke: Würde ich Auto fahren, jetzt wäre eine gute Zeit dafür. Stattdessen laufen wir durch die Gegend und ich bin ziemlich kaputt.

Da die Kinder kränkeln und ich ja auch nicht fit bin gibts Milchreis zum Abendbrot. Und weil die Kinder es lieben, wenn wir den im Bett zubereiten tue ich ihnen die Freude. Vor allem auch, weil ich eh keine 30 Minuten am Herd stehen könnte. Während also der Milchreis im Bett vor sich hin "kocht" räumen wir noch ein wenig auf. Denn es kommt ja Besuch und die Kinder haben naturgemäß ein kleines Schlachtfeld hinterlassen. Ich gebe zu, dass ich vieles auch einfach so lasse, denn es ist ja kein Geheimnis, dass es mir nicht so gut geht. Da darf niemand, der sich kurzfristig einlädt noch hohe Ansprüche haben, finde ich.

Mittwoch, 20. Juni 2018

Kinderbücher über Schwangerschaft und Geburt



Schwangerschaft und Geburt, das sind Themen die auch IMMER die Geschwisterkinder interessieren. Je nachdem wie alt die sind gibt es mehr oder weniger explizite Darstellungen dessen, was passiert. Und es gibt nicht nur Sachbücher, sondern auch Geschichten rund um dieses Thema. Weil bei uns das kommende Geschwisterkind ja eines DER Themen für die Kinder ist habe ich mich auf dem Buchmarkt mal umgesehen welche Bücher es für Kinder so gibt. Die habe ich dann einzeln mit den Kindern angeschaut und vorgelesen um zu gucken, was genau sie interessiert, wo sie Fragen haben und was vielleicht auch überfordernd sein kann.

Kinderbücher gesucht


Da mein letzter Kinderbuchpost zum Thema "Tod" bei euch so wahnsinnig gut ankam dachte ich mir, dass auch dieses Thema sicher viele umtreibt.Wie auch beim letzten Mal war ich viel in Bibliotheken und habe einfach mal gesucht, was es so gibt. Manche Bücher habe ich gekauft, andere wurden mir von Verlagen zur Verfügung gestellt werden. Diese Bücher, das erkläre ich im letzten Absatz, verlose ich auch an euch.


Dienstag, 19. Juni 2018

Papa bloggt: Die Autosuche geht weiter


Kindersitz und Babyschale
Ich schrieb vor kurzem ja schon, dass wir auf der Suche nach einem Auto für drei kleine Kinder sind. Auch wenn in den Kommentare sehr viele tolle Tipps für Autos für drei Kinder dabei waren (vielen Dank!), können wir leider nicht alle Autos testen, die eventuell infrage kommen könnten. Denn Probefahrten können anstrengend sein - gerade wenn man mit zwei Kinder und Autositzen testen möchte.

Keine Muße vorhanden


Manchmal denke ich an das Klischee vom älteren Herren, der morgens in der Woche die Autohäuser besuchen kann. Mit Muße blättert er in den Katalogen des Autohauses, kennt die Verkäufer_innen persönlich, probiert alles aus und fährt jedes Modell Probe in unterschiedlichen Motorisierungen und Getriebekombinationen. "Das DSG in der Kombination mit dem 150PS Direkteinspritzer hat mir weniger gut gefallen. Da fand ich den Diesel als Handschalter mit 130 PS ausgewogener." Jaja, das ist natürlich ein Klischee, aber mir macht das mit dem Auto testen weniger Spaß als ich dachte.

Sonntag, 17. Juni 2018

Von Büchern und Ideen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war, dank Tape gegen die Symphysenlockerung tatsächlich mal ein bißchen spannender. Wir waren nämlich auch unterwegs.
Und ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht.

Samstag, 16. Juni 2018


Der Tag beginnt mit sowas wie Ausschlafen. Mein Mann und ich schlummern bis kurz vor 9:00Uhr, die Kinder liegen zwischen uns und "lesen" leise vor sich hin. Ich bin ganz erstaunt. Weil ich um 10:30Uhr zu einer Lesung eingeladen bin gibt es nur ein kleines Frühstück, Herr Annika ist etwas großzügig mit den Haferflocken. Nun ja.


Und dann bin ich da, im Coworking Toddler. Nora Imlau liest aus ihrem neuen Buch "So viel Freude, so viel Wut", das sich um "gefühlsstarke Kinder" dreht. Zum Einen freue ich mich über viele bekannte Gesichter wie Ulrike von Maternita, Sandra von Smartmama, Jana vom Hebammenblog, Franzi von Einfach Klein oder auch Janina vom Mummymag. Ich bin auch an dem Vortrag interessiert, muss aber sagen, dass die Konzentration etwas leidet. Zwei Stunden zuhören in einem Raum mit knapp 60 Leuten bei gefühlten 40 Grad sind schwanger nicht wirklich einfach. Am Ende bin ich total durchgeschwitzt. Und auch etwas ratlos. Denn, nun ja. ich glaube, ich mag dieses Gelabel von Kindern nicht. Hochsensibel, High Need, Schreibaby, gefühlssstark - ich frage mich, ob das alles sein muss. Noch habe ich keine Antwort darauf, vor allem weil ich das Buch erstmal lesen muss. Aber ich will auch mit meinem Unbehagen nicht hinter den Berg halten. Denn ich bin nicht davon überzeugt, dass Label Kindern oder Eltern immer und auf jeden Fall helfen. Und dieser Vormittag hat mich irgendwie darin bestärkt. Was ein komisches Gefühl ist, wenn man in einem Raum voller Menschen sitzt die das so ganz anders sehen als man selbst und im Gegenteil eben so erleichtert sind über gefühlsstarke Kinder zu sprechen. Ich glaube, dass alles sein darf und kann und muss eben meine Gedanken dazu noch sortieren. Habt ihr Interesse an einem Artikel dazu?

Mittwoch, 13. Juni 2018

(Ab)stillen in der Schwangerschaft



So, ich gestehe: Ich bin euch da schon eine kleine Weile einen Artikel schuldig. Und weil sich in letzter Zeit die Nachfragen häufen habe ich mich jetzt endlich mal rangesetzt. Also, das, was so viele von euch umtreibt ist offensichtlich das Thema: Stillen in der Schwangerschaft und wie ich das so mache.

In der Schwangerschaft weiter stillen?


Die kurze Antwort ist: Gar nicht. Denn: Ja, ich habe abgestillt. Es ging einfach nicht mehr. Da ist sicher jede Frau anders gepolt und es ist natürlich total gut möglich in der Schwangerschaft zu stillen. Oder ein (Klein)kind und ein Baby tandem zu stillen. Alles machbar, wenn die Frau das gerne möchte. Ich für meinen Teil wollte das nicht. Nicht, weil ich das komisch finde, sondern weil ich schlicht Schmerzen beim Stillen hatte. Jedes Mal wenn Herr Annika gestillt hat, hatte ich Schmerzen.