Sonntag, 15. Juli 2018

Von Verletzungen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war schwer. Eigentlich begann es leicht, fröhlich. Dann endete es im Krankenhaus. Jetzt hoffe ich, dass wir alle nächste Woche wieder auf die Beine kommen, es ruhig bleibt und die Ferienkinder ihre Ferien ohne Einschränkungen durch mich genießen können.

Samstag, 14. Juli 2018


Alles beginnt so schön. Ich habe vor einiger Zeit eine Stunde bei der Kunsttherapeutin Hannah Elsche gewonnen. Ja, gewonnen, manchmal habe ich ja auch Glück. Wir trafen uns, ich hatte keine Ahnung was mich erwartete. Die Stunde war ziemlich intensiv, mein Bild ist es auch. Das zeige ich euch nicht, weil es für mich zu persönlich ist. Aber: Ich konnte es nicht sofort mitnehmen. Also trafen wir uns diesen Samstag zur feierlichen Übergabe. Hier nur ein kleiner Blick in Hannahs Atelier. Und ich verrate soviel: Der Teller mit den vielen bunten Farben, der ist meiner.
Habt ihr Lust, dass ich mal ein bißchen mehr darüber schreibe, wie Kunst und Schwangerschaft, Geburt und Muttersein in der Kunsttherapie vereint werden können?

Anschließend, wir saßen ja im Auto, wollten die Kinder auf den Erdbeerhof. Ich kann es da absolut nicht leiden, es ist mir wirklich ein Rätsel warum soviele Familien es da so toll finden. Weil wir in der größten Mittagshitze angekommen wären war der Deal: Erstmal ins Outlet-Center. Und da, Klischee, Klischee, zuerst aufs Klo. Das Runzelfüßchen und ihr Bruder waren ganz begeistert, dass sie zusammen mit Mama aufs Klo gehen können. Tja nun. Aber immerhin muss man sich dann nicht so in der Kabine quetschen, es gibt also durchaus Vorteile.

Wir zogen ein wenig durch die Läden, ich merkte aber schnell: Viel zu viel, ich kann das nicht. Ich kann nicht stehen, ich kann nicht laufen und irgendwie ist alles zu anstregend. Also verzog ich mich nach einem Abstecher in den Lindt-Shop (die Kinder wollten da rein weil sie natürlich auf Schoki spekulierten, die sie tatsächlich geschenkt bekamen) in den Schatten. Und dann auf den Spielplatz. Wo eine Familie ohne Kinder saß (also na gut, die Kinder waren 20 oder so) und rauchte... Ich wies sie höflich darauf hin, dass das hier ein Kinderspielplatz sei und sie bitte hier nicht rauchen sollten. War ihnen egal. Sie pöbelten los und erklärten mir, dass sie rauchen könnten wo immer sie wollen. Ich versuchte nett zu bleiben, aber es fiel schwer, weil die absolut uneinsichtig waren und mir erklärten, ich könnte ja mit meiner Familie einfach gehen. Das taten wir dann auch. die Kinder hatten alles mitbekommen und wirklich Angst ums Baby (dazu später noch mehr). Wir gingen also, während die rauchenden Leute affige Bewegungen in unsere Richtung machten.

Dienstag, 10. Juli 2018

Papa bloggt: Oh, nein: Meine Tochter wird groß



Eigentlich sollte ich jubeln, dass das Runzelfüßchen immer selbstständiger wird. Sie kann immer mehr alleine machen. Und vor allem selbst machen. Wenn ich mir überlege, was sie vor drei Jahren alles nicht konnte (ok, da war sie auch noch kein Jahr alt) und was sie jetzt alles macht sagt und tut, dann wird mir ganz schwindelig. Und nicht in ganz so kurzer Zeit, hat sie noch ein zweites jüngere Geschwisterchen. Kommt sie denn überhaupt damit klar? Und muss ich eher damit zurecht kommen, dass die größer wird?

Mit dem Messer schneiden


Die meinsten Unfälle passieren in der Küche. Heißt es zumindest und ich glaube auch, dass das stimmt. Hier sind Messer, Hitze und Maschinen mit Messern (wie der Mixer). Zwar dürfen die Kinder bei mir auch gerne in der Küche helfen, aber ich schaue immer mit sehr wachsamen Auge, was sie dort machen. Pfanne mit heißen Fett? Besser Abstand halten. Nudeln abschütten? Das mache mal lieber ich. Aber letztens habe ich mich doch getraut und meine Tochter durfte mit einem "scharfen" Messer Tomaten und Gurke schneiden. Und was soll ich sagen? Sie machte das großartig und schnitt unser Gemüse klein. Ich wußte am Ende gar nicht, ob ich mich mehr über meinen "Mut" freuen sollte oder darüber, wie Stolz sie das gemacht hat.

Sonntag, 8. Juli 2018

Vom Ausmisten und Ausruhen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende ging er weiter, der Ausmistestress. So ist das eben, wenn wir Platz machen wollen für unser neues Familienmitglied. Ich muss aber auch gestehen: Das bleibt, auch wegen meiner Schmerzen, nicht ganz ohne Reibereien, die natürlich auch die Kinder mitbekommen.

Samstag, 07. Juli 2018


Pixibücher-Alarm. Die Kinder sammeln auf dem Sofa ihre Schätzen und wollen natürlich alles vorgelesen bekommen. Haben eure Kinder auch so viele von diesen Mini-Bücher (also das hier ist nur die kleine Auswahl des Tages, wir haben wirklich viele davon...)
Wir müssen aber noch in die Bibliothek und die Aussicht auf neue Bücher ist natürlich extrem verlockend.

Nach der Bibliothek gehts weiter in die Autowäsche. Wir wähnten uns am Freitag schon am Ziel unserer Autosuche, aber dann rief der Verkäufer an und meinte, er hätte sich da doch um einiges verrechnet und das Auto sei viel teurer. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie frustriert wir waren. Im Prinzip mag ich unser Auto sehr gern und will mich gar nicht davon trennen. Es ist nur einfach nicht möglich da drei Kinder und zwei großgewachsene Erwachsene unterzubringen. Das macht mich wahnsinnig.


Sonntag, 1. Juli 2018

Von zuvielen Plänen - das Wochenende in Bildern


Dieses Wochenende hatten wir eigentlich nichts geplant. Außer vielleicht "ein bißchen" (hahahaha, wie das halt so ist, nicht wahr) die Wohnung umzuräumen. Denn noch ist ja Zeit dafür. Aber wie immer klaffte dann zwischen Wunsch und Wirklichkeit ein ziemliches Loch.

Samstag, 30. Juni 2018


Öhm, tja nun. Die Leggings hat dann leider ihren Geist aufgegeben. Wieder eine Klamotte weniger für die Schwangerschaft. Auf der anderen Seite freue ich mich wirklich, dass ich diese Kleidung trage bis sie eben auseinanderfällt. Blöd, wenn das mit dem Timing nicht ganz so hinhaut. Es ist ja noch ein bißchen...

Wir fahren in die Bibliothek. All die Kinderbücher über Schwangerschaft und Geburt wollen ja auch zurückgebracht werden. Die Kinder lieben es, die Bücher in die Verbunchungsmaschine zu stecken. Ausgeliehen wird natürlich auch einiges, obwohl ich diesmal an der Regel: Jede_r nur drei Sachen festhalte. Für mich finde ich übrigens nichts. Was daran liegt, dass ich es einfach nicht über mich bringe überhaupt zu suchen. Denn im Zweifelsfall müsste ich mich bücken und das kann und will ich nicht.

Ich habe Hunger und kann nicht weit laufen, weswegen es Essen im Einkaufszentrum gibt. Mein Mann will noch kurz im Sale schauen, ich setze mich mit den Kindern auf die Bank. Und dann entdecken sie die Bäume und Steinchen und wühlen darin herum. Die Abmachung lautet. Keine Steine aus dem Bereich herausheben, damit werfen oder sich gegenseitig vollstauben. Sie halten sich daran. Trotzdem steht nach fünf Minuten ein Mitarbeiter neben uns, der uns darauf hinweist, dass das Spielen verboten ist. Echt, da fass ich mir an den Kopf. Ja, wenn damit rumgeworfen wird ist das ätzend, kann ich nachvollziehen. Aber meine Kinder haben nicht ein Steinchen irgendwo anders hinbefördert. Das sage ich dem Mitarbeiter auch. Der schlurft entnervt von dannen.


Mittwoch, 27. Juni 2018

Werbung: Der Soundtrack für den Sommer - mit Deezer



So wie jede Jahreszeit eine besondere Stimmung hat, gehört für mich zum Sommer auch eine bestimmte Musik. Dabei meine ich gar nicht unbedingt diese (meist) unsäglichen Sommerhits, sondern eher die Lieder, die einen selbst im Sommer begleiten und einen manchmal durch den Tag oder auf langen Autofahrten begleiten.
Und natürlich haben die Kinder ihren eigenen Soundtrack, der oft aus Hörspielen besteht. Vielleicht ist der eine oder Tipp für euch dabei, ansonsten gibt es am Ende noch Gewinnspiel für sagenhafte drei Deezer-Premium-Abo für sechs Monate!

Im Sommer lieber relaxt


Ich gebe zu, in meinem früheren Leben wurde mir oft vorgeworfen, ich würde gerne auf Depri-Mucke stehen. Was immer diese Depi-Mucke sein soll, ich konnte mich nicht wirklich mit dem Begriff anfreunden. Wenn es aber ein Revival einer meiner absoluten Lieblings-Bands gibt, über das ich mich freue, dann ist es das der Get Up Kids. Sie haben eine kleine EP rausgebraucht, die "Kicker" heißt und sie machen College/Punk-Rock/Emo-Rock.



Sonntag, 24. Juni 2018

Vom papafreien Wochenende - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende hat mich geschafft. Und mir einmal mehr gezeigt wie großartig meine Kinder sind. Denn mein Mann war unterwegs und so mussten wir Drei plus meine Symphyse uns allein durch dieses Wochenende wuseln.

Samstag, 23. Juni 2018


Frühstück. Ich habe in weiser Vorausicht Aufbackbrötchen besorgt. Nur habe ich nicht mit dem Hunger der Kinder gerechnet. Deswegen: Knäckebrot für alle. Die Kinder sind glücklich.
Anschließend müsen wir aber doch raus. Wir müssen Bücher zur Bibliothek zurückbringen und dann hat sich auch noch spontan Besuch angekündigt, der seinen Geburtstag bei uns feiern möchte. 

Für den Geburtstagsbesuch brauchen wir natürlich auch eine Kleinigkeit. Die Kinder überlegen hin und her und entscheiden sich für: Kekse und Tee. Finde ich ziemlich schlau, mag ja irgendwie auch jede_r. Dann besorgen wir noch einen Blumenstrauß und anschließend krieche ich nach Hause, denn durch das Laufen tut mir bereits alles weh. Das sind die Momente, in denen ich denke: Würde ich Auto fahren, jetzt wäre eine gute Zeit dafür. Stattdessen laufen wir durch die Gegend und ich bin ziemlich kaputt.

Da die Kinder kränkeln und ich ja auch nicht fit bin gibts Milchreis zum Abendbrot. Und weil die Kinder es lieben, wenn wir den im Bett zubereiten tue ich ihnen die Freude. Vor allem auch, weil ich eh keine 30 Minuten am Herd stehen könnte. Während also der Milchreis im Bett vor sich hin "kocht" räumen wir noch ein wenig auf. Denn es kommt ja Besuch und die Kinder haben naturgemäß ein kleines Schlachtfeld hinterlassen. Ich gebe zu, dass ich vieles auch einfach so lasse, denn es ist ja kein Geheimnis, dass es mir nicht so gut geht. Da darf niemand, der sich kurzfristig einlädt noch hohe Ansprüche haben, finde ich.

Mittwoch, 20. Juni 2018

Kinderbücher über Schwangerschaft und Geburt



Schwangerschaft und Geburt, das sind Themen die auch IMMER die Geschwisterkinder interessieren. Je nachdem wie alt die sind gibt es mehr oder weniger explizite Darstellungen dessen, was passiert. Und es gibt nicht nur Sachbücher, sondern auch Geschichten rund um dieses Thema. Weil bei uns das kommende Geschwisterkind ja eines DER Themen für die Kinder ist habe ich mich auf dem Buchmarkt mal umgesehen welche Bücher es für Kinder so gibt. Die habe ich dann einzeln mit den Kindern angeschaut und vorgelesen um zu gucken, was genau sie interessiert, wo sie Fragen haben und was vielleicht auch überfordernd sein kann.

Kinderbücher gesucht


Da mein letzter Kinderbuchpost zum Thema "Tod" bei euch so wahnsinnig gut ankam dachte ich mir, dass auch dieses Thema sicher viele umtreibt.Wie auch beim letzten Mal war ich viel in Bibliotheken und habe einfach mal gesucht, was es so gibt. Manche Bücher habe ich gekauft, andere wurden mir von Verlagen zur Verfügung gestellt werden. Diese Bücher, das erkläre ich im letzten Absatz, verlose ich auch an euch.


Dienstag, 19. Juni 2018

Papa bloggt: Die Autosuche geht weiter


Kindersitz und Babyschale
Ich schrieb vor kurzem ja schon, dass wir auf der Suche nach einem Auto für drei kleine Kinder sind. Auch wenn in den Kommentare sehr viele tolle Tipps für Autos für drei Kinder dabei waren (vielen Dank!), können wir leider nicht alle Autos testen, die eventuell infrage kommen könnten. Denn Probefahrten können anstrengend sein - gerade wenn man mit zwei Kinder und Autositzen testen möchte.

Keine Muße vorhanden


Manchmal denke ich an das Klischee vom älteren Herren, der morgens in der Woche die Autohäuser besuchen kann. Mit Muße blättert er in den Katalogen des Autohauses, kennt die Verkäufer_innen persönlich, probiert alles aus und fährt jedes Modell Probe in unterschiedlichen Motorisierungen und Getriebekombinationen. "Das DSG in der Kombination mit dem 150PS Direkteinspritzer hat mir weniger gut gefallen. Da fand ich den Diesel als Handschalter mit 130 PS ausgewogener." Jaja, das ist natürlich ein Klischee, aber mir macht das mit dem Auto testen weniger Spaß als ich dachte.

Sonntag, 17. Juni 2018

Von Büchern und Ideen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war, dank Tape gegen die Symphysenlockerung tatsächlich mal ein bißchen spannender. Wir waren nämlich auch unterwegs.
Und ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht.

Samstag, 16. Juni 2018


Der Tag beginnt mit sowas wie Ausschlafen. Mein Mann und ich schlummern bis kurz vor 9:00Uhr, die Kinder liegen zwischen uns und "lesen" leise vor sich hin. Ich bin ganz erstaunt. Weil ich um 10:30Uhr zu einer Lesung eingeladen bin gibt es nur ein kleines Frühstück, Herr Annika ist etwas großzügig mit den Haferflocken. Nun ja.


Und dann bin ich da, im Coworking Toddler. Nora Imlau liest aus ihrem neuen Buch "So viel Freude, so viel Wut", das sich um "gefühlsstarke Kinder" dreht. Zum Einen freue ich mich über viele bekannte Gesichter wie Ulrike von Maternita, Sandra von Smartmama, Jana vom Hebammenblog, Franzi von Einfach Klein oder auch Janina vom Mummymag. Ich bin auch an dem Vortrag interessiert, muss aber sagen, dass die Konzentration etwas leidet. Zwei Stunden zuhören in einem Raum mit knapp 60 Leuten bei gefühlten 40 Grad sind schwanger nicht wirklich einfach. Am Ende bin ich total durchgeschwitzt. Und auch etwas ratlos. Denn, nun ja. ich glaube, ich mag dieses Gelabel von Kindern nicht. Hochsensibel, High Need, Schreibaby, gefühlssstark - ich frage mich, ob das alles sein muss. Noch habe ich keine Antwort darauf, vor allem weil ich das Buch erstmal lesen muss. Aber ich will auch mit meinem Unbehagen nicht hinter den Berg halten. Denn ich bin nicht davon überzeugt, dass Label Kindern oder Eltern immer und auf jeden Fall helfen. Und dieser Vormittag hat mich irgendwie darin bestärkt. Was ein komisches Gefühl ist, wenn man in einem Raum voller Menschen sitzt die das so ganz anders sehen als man selbst und im Gegenteil eben so erleichtert sind über gefühlsstarke Kinder zu sprechen. Ich glaube, dass alles sein darf und kann und muss eben meine Gedanken dazu noch sortieren. Habt ihr Interesse an einem Artikel dazu?

Mittwoch, 13. Juni 2018

(Ab)stillen in der Schwangerschaft



So, ich gestehe: Ich bin euch da schon eine kleine Weile einen Artikel schuldig. Und weil sich in letzter Zeit die Nachfragen häufen habe ich mich jetzt endlich mal rangesetzt. Also, das, was so viele von euch umtreibt ist offensichtlich das Thema: Stillen in der Schwangerschaft und wie ich das so mache.

In der Schwangerschaft weiter stillen?


Die kurze Antwort ist: Gar nicht. Denn: Ja, ich habe abgestillt. Es ging einfach nicht mehr. Da ist sicher jede Frau anders gepolt und es ist natürlich total gut möglich in der Schwangerschaft zu stillen. Oder ein (Klein)kind und ein Baby tandem zu stillen. Alles machbar, wenn die Frau das gerne möchte. Ich für meinen Teil wollte das nicht. Nicht, weil ich das komisch finde, sondern weil ich schlicht Schmerzen beim Stillen hatte. Jedes Mal wenn Herr Annika gestillt hat, hatte ich Schmerzen.


Sonntag, 10. Juni 2018

Von Hitze und Hitzköpfen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war mal wieder heiß. Irgendwie ist das so schwanger und wenig mobil überhaupt nicht meine Welt. Noch dazu standen einige Pflichtsachen auf dem Zettel, so dass es vor der Hitze auch wenig Entrinnen gab. Und am Ende, das kann ich verraten, war ich einfach nur durch. Müde, abgekämpft und mal wieder traurig.

Samstag, 09. Juni 2018


 Das Autothema lässt uns ja nicht los. Also auf zur nächsten Probefahrt. Eigentlich isses erst die Zweite, aber gefühlt sitzen wir immer irgendwo rum und mein Mann muss Kindersitze ein- und wieder ausbauen. Die Kinder finden das so halbspannend, das Auto testen irgendwie schon, aber alles drumherum ist natürlich langweilig. Wie testen einen Ford S-Max und irgendwie ist das nicht mein Auto. Zu groß, zu schwer, zu keine Ahnung. Nun ja. Das Spannende: Der Autohändler will überhaupt nicht mit mir reden, ausschließlich mein Mann ist für ihn interessant. Sowas mag ich ja besonders. Ihr seht schon, es ist nicht so leicht.

Die Kinder haben Hunger. Irgendwie scheinen sie Auto testen mit Ikea in Verbindung zu bringen, weswegen sie fragen, ob wir dort nicht wieder Mittag essen können. Das ist eher ungewöhnlich, weil sie das Essen da eigentlich nicht mögen. Aber nun gut, es gibt tatsächlich einen in der Nähe und Hunger ist ja Hunger. Wir bestellen irgendwie zu viel, denn die Kinder hatten dann doch eher so Hunger mit den Augen. Ich mag keinen Tofu, und vegetarische Bolognese hin oder her, das ist nicht meine Welt. Aber ich muss eh auch feststellen, dass ich zur Zeit sehr schnell "satt" bin. Dafür muss ich dann eben öfter essen.

Dienstag, 5. Juni 2018

Papa bloggt: Die dritte Schwangerschaft



Eine Bekannter von mir meinte mal auf die Frage, ob er denn gerne mehr als zwei Kinder hätte (und er hatte schon zwei): Nein, er findet Familie toll, aber er könnte sich und seine Beziehung nicht noch einmal fremdbestimmen lassen. Ich fand das damals ein wenig hart, aber kann es mittlerweile etwas besser nachempfinden. Denn, wer das letzte Wochenende in Bildern gelesen hat, weiß, dass es bei uns im Hause Runzelfüßchen im Moment nicht besonders rund läuft. Die Schwangerschaft mit ihren Schwierigkeiten und die Kinder bestimmen im Moment unser Leben.

Männer stressen mehr als Kinder?


Ich musste heute wieder lesen, dass Männer Frauen mehr stressen als Kinder. Zumindest hoffe, ich dass das auf mich nicht zutrifft, aber der Stresslevel bei uns hat schon zugenommen. Und da ist das dritte Baby noch gar nicht da. Natürlich kenne ich auch Familie mit drei und mehr Kindern, bei denen es zumindest den Anschein hat, dass alles halbwegs ordentlich läuft. So richtig, richtig hinter die Kulissen gucken lassen sich ja die wenigsten, aber zumindest habe ich den Eindruck (und die Hoffnung), dass nicht alles gespielt wird.


Sonntag, 3. Juni 2018

Von Überlastung und Tränen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war extrem kräftezehrend. So sehr, dass am Ende jede Menge Tränen flossen. Bei mir, bei den Kindern. Ich glaube, ich hatte wirklich selten einen solchen Tiefpunkt. Aber auch das gehört ja irgendwie dazu.

Samstag, 02. Juni. 2018


Der Tag beginnt früh, wir müssen zu den Großeltern, die Hilfe brauchen. Ich kann mich kaum bewegen vor lauter Schmerzen, weil ich in der letzten Woche zuviele Termine wahrnehmen musste. Die Symphysenlockerung ist schlimmer geworden, so sehr, dass ich ohne Schmerzen nicht mehr laufen kann und eigentlich alles weh tut.
Während mein Mann also sofort eingebunden wird mache ich kurz Pause und blättere durch das neue "Himbeer"- Magazin, gucken, was theoretisch so alles auf uns warten würde. Die Kinder wuseln um mich herum und so komme ich tatsächlich nicht zu viel mehr als dem Studium des Covers.

Mein Mann muss auf dem Dach rumklettern und Sachen reparieren. Die Kinder stehen unten und staunen, wollen dann aber mit mir spielen, was ich eben nicht kann. Das führt zu Frust und theoretisch wäre ich Vater ja da um das aufzufangen, aber der ist eben auf dem Dach und nicht greifbar. Sehr frustierend für alle und ich merke, wie ich das alles nicht mehr so gut wegstecke. Ich bin gereizt und schlecht gelaunt, die Kinder auch. Eigentlich sollten wir das Wetter und das Grün genießen, aber so richtig klappt das eben nicht.


Mittwoch, 30. Mai 2018

Faul sein in der Schwangerschaft



Ok, ich gebe zu, dieser Betreff ist etwas ketzerisch gewählt. Denn natürlich bin ich nicht "faul" in der Schwangerschaft. Aber ich gebe zu, ich mache sehr sehr wenig. Sehr zu meinem eigenen Leidwesen.
Denn eigentlich bin ich gern aktiv, unternehme Sachen, gehe spazieren, arbeite und schmeiße den Haushalt. Zur Zeit mache ich eigentlich nichts davon. Beziehungsweise nur das Nötigste.

Müde, kaputt, ausgelaugt in der Schwangerschaft


Ich bin einfach immer müde, kaputt und angespannt. Ich schlafe so viel und so oft wie ich kann. Das ist mir manchmal unangenehm, denn ich musste schon öfter meinen Mann anrufen und fragen, wann er nach Hause kommt. Oder den Kindern ein Hörspiel anmachen und auf dem Sofa schlafen, während sie Bibis neuen Abenteuern lauschten.


Sonntag, 27. Mai 2018

Vom Schlafen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war, mal wieder, anders geplant als es dann kam. Aber flexibel bleiben ist ja im Leben mit Kindern irgendwie ein Grundrezept. Und so gingen wir eben nicht demonstrieren, waren aber in Gedanken dabei.

Samstag, 26. Mai 2018


Wir sind in der Bibliothek. Und die Kinder sorgen sich, dass ich mich langweilen könnte, während sie ihre Bücher zusammensuchen, deswegen bringen sie mir Unterhaltung. Diesmal in Form dieser riesigen Katze. "Mau", wie die Kinder das Tier nennen macht es sich also auf mir bequem und ich blättere durch ein paar Bücher, die mich vielleicht interessieren könnten.

Eigentlich wollten wir auf die Kitademo. Mir gehts aber nicht so gut, ich bin kaputt und gereizt und irgendwie fertig. Also gehts nach Hause und mein Mann schnappt sich die Kinder, um mit ihnen in den Tierpark zu fahren. Weil ich aber ein schlechtes Gewissen habe, so vom Nichtstun, räume ich auf. Oder vielmehr aus. Die zu klein gewordenenen Sachen müssen aussortiert werden.


Freitag, 25. Mai 2018

Familienbett auf 3m - ein erstes Fazit



So, fast zwei Monate Familienbett liegen hinter uns, Zeit für ein erstes Fazit.
Hä, erstes Fazit, schlafen die nicht schon immer im Familienbett fragen sich vielleicht einige jetzt. Und ja, ihr habt Recht. Wir schlafen schon immer alle irgendwie zusammen. Aber nicht auf 3m Bett.
Bis vor Kurzem waren es 1,80m,  sowohl Herr Annika als auch das Runzelfüßchen hatten ihre eigenen Betten neben dem "Hauptbett" stehen. In denen hätten sie theoretisch schlafen kann. Herr Annika hat davon nie Gebrauch gemacht, er wollte vom Tag seiner Geburt an nur und ausschließlich zwischen uns schlafen.
Seine Schwester schlief in den meisten Nächten in ihrem Bett ein und wanderte dann irgendwann den halben Meter von ihrer zu unserer Matratze. Das war eng und kuschelig und schön. Vor allem aber war es eng.

Familienbett müssen alle wollen


Und während ich schon länger mit einem großen Familienbett liebäugelte, war mein Mann weniger interessiert. Weil die Kinder größer werden und irgendwann in ihre Betten umziehen würden. Ein neues Bett war für ihn schlicht rausgeworfenes Geld. Und dann wurde ich wieder schwanger. Herr Annika schläft gerne großflächig und trat mir schon in der Anfangszeit oft in den Bauch. Das war ein Faktor für die Entscheidung eines neuen Bettes. Der viel wichtigere Grund aber: das Baby muss ja auch irgendwo schlafen. Und wenn es nur ein bißchen wird wie die Geschwister, dann will es auch ins Familienbett.

Mit kleinem Geld zum Familienbett


Und dieses große Bett würde uns also noch eine Weile begleiten, dass die Anschaffung auch lohnte. Wegen dem Treten und Schubsen von Herrn Annika war klar: wir brauchen das Bett auch ziemlich schnell, der Bauch wird größer, der Platz weniger. Ich stöberte also ein wenig im Netz und dann fuhren wir einfach zu Ikea. Nicht mein Lieblingsladen, ich mag es individueller. Aber für den Zweck eines Familienbettes eben genau richtig, weil die Betten sofort verfügbar sind und eben nicht unfassbare Menge Geld verschlingen. 
Die Mitarbeiterin vor Ort war super und erklärte genau welches Bettenmodell welche Vorteile hatte, wo eine vergleichsweise große Lücke entsteht und wo nicht. Denn klar, zwei zusammengeschoben Betten haben eine Lücke.

Sonntag, 20. Mai 2018

Von kranken Kindern und erschöpften Eltern - das Wochenende in Bildern



Dieses Wochenende, was ja noch nicht ganz vorbei ist, Pfingsten sei dank, lief mal wieder anders als geplant. Langsam bekommen wir da fast Übung drin. Aber hey, diesmal gab es tatsächlich mehrere Gründe für spontane Planänderungen.

Samstag, 19. Mai 2018

Wir frühstücken zum ersten Mal seit zwei Jahren auf dem Balkon. Warum auch immer wir das vorher nicht gemacht haben. Eigentlich wollten wir wegfahren, aber irgendwie wussten wir nicht so richtig wohin und dann war alles irgendwie auch total teuer. Und da das Wetter auch in Berlin schön ist machen wir es uns eben in unseren vier Wänden gemütlich.

Wir wollen zur Bibliothek, zur großen, wie die Kinder sagen. Und beschließen: gut, dann drehen wir mit dem Auto noch ne Runde durch die Waschstraße. Anschließend reinigen das Runzelfüßchen und ich die Fußmatten und ich komme mir tatsächlich reichlich spießig vor.
Auf dem Weg zur Bibliothek stellen wir fest: Die hat heute geschlossen. Und alles andere, was wir in der Nähe machen könnten auch, denn der Karneval der Kulturen steht bevor.
Soviel zum Thema Planung...

Dienstag, 15. Mai 2018

Papa bloggt: Das Familienauto für drei Kinder


Peugeot 5008

Oft höre ich von anderen Eltern: "Mit so vielen Kindern braucht man ein Auto." Oder, als wir noch kein Auto hatten und nur ein Kind "wann holt ihr euch denn ein Auto?" Für viele Familien ist ein Auto in ihrem Alltag kaum wegzudenken: zur Arbeitsstätte pendeln, Ausflüge unternehmen, in den Urlaub fahren, Freunde und Familie besuchen oder Einkäufe und Besorgungen erledigen. Vieles geht zumindest mit dem Auto einfacher. Aber es ist gar nicht so einfach, ein Auto zu finden, was für Familien gut geeignet ist. Wenn man wie wir bald zu fünft unterwegs sind, kann die Autosuche ganz schön nervig sein. Ich versuche meine Gedanken und vielleicht auch ein paar Tipps zum Autokauf aufzuschreiben.

Wieso passt denn nicht das alte Auto?


Wir hatten uns letztes Jahr ein Auto gekauft. Mit dem waren wir, zwar ohne Kinderwagen, aber immerhin:  fünf Wochen in Italien, Korsika und Frankfreich unterwegs und brauchten keine Dachbox oder ähnliches. Die zwei Kindersitze passten gut hinter meine Frau und mich, aber trotzdem hatten wir vorne noch genug Platz, obwohl wir beide große Menschen sind. Ich mag mich auch sehr ungern von dem Auto trennen, aber zwischen das Runzelfüßchen und Herrn Annika passt niemand mehr rein. Kein Mensch, keine Babyschale und kein Autositz. Wie bei den meisten Kombis oder Limousinen ist der Mittelsitz auf Rückbank kein richtiger Sitz.

Der Trend zum Drittkind ist an den Autoherstellern vorbeigegangen


Vor ein paar Wochen fing ich an zu recherchieren: bei welchen Autos passen denn drei Kindersitze nebeneinander? Dabei musste ich feststellen, eng wird es immer. Denn die Kindersitze werden immer breiter, zumindest nach oben hin, denn die gut getesteten Kindersitze haben oft einen speziellen Seitenaufprallschutz. Während die Sitzfläche oft noch sehr schmal ist, wird der Kindersitz nach oben hin immer breiter. Gut für die Sicherheit der Kinder, schlecht wenn man irgendwann drei Kindersitze nebeneinander anbringen will.
Dazu kommt, dass viele Autohersteller den typischen Familienvan nicht mehr bauen wollen: Renault hat die Vans Grand Scenic und Espace eingestellt und baut jetzt beide als Crossover, eine Mischung aus Van und SUV. Peugeot hat es ähnlich gemacht und baut seit 2017 den 5008 als SUV. Bei Ford wird scheinbar auch über eine Einstellung des C-Max nachgedacht.  VW möchte beim Sharan auch das gleiche wie Renault machen und ab 2019 auch einen Crossover anbieten.

ISOFIX oder nicht? Drei Sitze und die Zulassung


Im Moment schaue ich prinzipiell nur nach Autos die drei Kindersitze mit Isofix-Anschluss anbieten. Isofix ist ein genormtes System, welche viele Autohersteller anbieten, bei dem der Autositz relativ sicher fest mit dem Auto verbunden wird. Dabei muss Isofix nicht sicherer sein, sorgt aber eher dafür, dass der Autositz richtig gesichert wird.  Es gibt noch einige Autos, die drei normale Sitze auf der Rückbank haben, aber keinen Isofix-Anschluss in der Mitte. Bei einigen Fahrzeugen ist aber laut Bedienungsanleitung der Transport von Kindern auf dem Mittelsitz verboten: das betrifft den aktuellen Grand Scenic oder auch den Opel Zafira. Auch die dritte Reihe ist oft nicht mit Isofix ausgestattet oder eignet sich nicht für Kindersitze. Und dann verliert man natürlich beim Ausklappen einer dritten Sitzreihe Platz im Kofferraum.

Welche Autotypen gibt es?


Da eine Limousine oder ein Kombi keine richtigen drei Sitze auf der Rückbank hat, bleiben am Ende vier verschiedene Autotypen übrig: Ein Bus wie ein VW Multivan oder ein Mercedes Vito, ein Familien-Van wie ein VW Sharan, Ford Galaxy oder Ford S-Max, ein Hochdachkombi wie VW Caddy, Citroen Berlingo oder Ford Tourneo, ein SUV/Crossover wie ein Renault Espace oder ein Peugeot 5008. Aber, und das muss man leider auch sagen, die Motorisierungen sind eingeschränkt. Während es bei einem VW Golf diverse Benzin oder Diesel Motoren gibt von 85 PS bis über 300 PS mit und ohne Automatik, wird es bei Familienautos eher dünn mit der Auswahl an Getriebe/Motorkombination. Natürlich möchte ich nicht mit einem Auto rasen, aber ein paar PS mehr bei einem Überholvorgang sind manchmal auch beruhigend.

Es bleibt schwierig. Wir haben am Wochenende einen Peugeot 5800 getestet und ich fand das Platzangebot erstmal sehr gut. Ein Bus hätte vielleicht auch mehr Platz, aber ich fand gut, dass es drei ISOFIX-Anschlüsse auf der Rückbank gab und meine beiden Kinder tatsächlich nebeneinander Platz hatten. Aber, das muss ich leider auch sagen, der 5800 ist nicht gerade günstig und weil es ihn noch nicht so lange gibt, ist die Auswahl an Jahreswagen oder Gebrauchten auch eher spärlich.

Wie habt ihr euch für ein Familienauto entschieden? Was war euch besonders wichtig?

 

Sonntag, 13. Mai 2018

Vom Ausruhen und Feiern - das Wochenende in Bildern


Dieses Wochenende hatten wir mal wieder so viele Pläne und haben dann doch nur die Hälfte geschafft. Trotzdem war es schön, ruhiger als gedacht und vielleicht deswegen genau richtig.

Samstag. 12. Mai 2018


Die Nacht war schlimm. Sodbrennen, Erbrechen und kein Rennie im Haus. Ich habe im Sitzen gedöst, an Schlaf ist ja nicht zu denken gewesen. Entsprechend gerädert bin ich am Morgen. Da wir aber einen Termin für eine Probefahrt mit einem Auto haben, auf den wir ewig warten mussten, heißt es Zähne zusammen beißen. Ich muss leider während der Fahrt brechen, aber da wir das von den Kindern kennen, haben wir immer diese formschöne Schüssel dabei. Und tja, diesmal hat sie mich gerettet (das Foto habe ich allerdings erst gemacht nachdem sie wieder ausgespült und sauber war... )

Nach der Probefahrt gehts tatsächlich zu Ikea. Ich mag das Essen da überhaupt nicht, aber gleichzeitig habe ich nach all dem Übergeben auch wieder Hunger (Schwangerschaft ist komisch...) Und deswegen gibt es eben vegetarische Bällchen (die ich nicht esse) mit Kartoffelbrei. Wenn ich ehrlich bin, ich esse wirklich nur den Kartoffelbrei. Ähm, nun ja. Anschließend kaufen wir noch zwei Kisten (wegen denen waren wir hier), und eine Orchidee, die für Oma zum Muttertag gedacht ist.


Dienstag, 8. Mai 2018

Schwangerschaft, Sodbrennen, Übelkeit



"Manchen ist einfach neun Monate lang schlecht!", das sagte mein Frauenarzt zu mir, als ich mit dem Runzelfüßchen schwanger war. Ich war verzweifelt, denn nicht nur, dass mir wahnsinnig übel war, und zwar monatelang, ich hatte auch ständig Sodbrennen. Die Kombination war einfach furchtbar.
In der ersten Schwangerschaft hörte die Übelkeit ungefähr im achten Monat auf. Also kurz vor Schluss. Und selbst dann konnte es passieren, dass ich mich übergeben musste wenn ich zuviel Stress hatte.

Sodbrennen in der Schwangerschaft


Was dauerhaft blieb war das Sodbrennen. Also ehrlich gesagt, es wurde zum Ende hin schlimmer. Ich aß sehr ausgewählt, wegen der Übelkeit und dann bekam ich davon Sodbrennen. Irgendwann aß ich, bis auf Ausnahmen, nicht mehr nach 16:00Uhr. Irgendwer hatte mir den Tipp gegeben, dass es dann vielleicht besser werden würde. Es wurde nicht. Ich schlief sitzend im Bett, aß Rennie (nein, keine Werbung, es war einfach so) wie andere Gummibärchen. Ich probierte Mandeln, die halfen ein wenig. Ich probierte Magensäurehemmer und damit war es besser, aber irgendwie hatte ich auch Angst vor den Nebenwirkungen.
Ich probierte Galviscon, auch ein Mittel gegen Sodbrennen und musste mich übergeben. Ich bekam diesen Schleim nicht runter.
Ich überwand meine Abscheu gegen Milch und trank die. Und musste brechen.
Ich mied Menschenansammlungen, denn ich roch ALLES und das meiste verursachte, ihr könnt es euch denken, Übelkeit.

Sonntag, 6. Mai 2018

Vom Ausruhen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war entspannt. Denn wir haben eine ziemlich anstrengende Woche hinter uns. Die Kinder kränkeln so vor sich hin und auch mir ist dringend nach Erholung. Deswegen habe ich für die kommende Woche tatsächlich ziemlich wenig Pläne und sehr viel freie Zeit geplant.

Samstag, 05. Mai 2018


Die Bibliothek ruft. Mein Mann ist auf der Blogfamilia und die Kinder sind sehr früh wach, wir müssen also warten bis die Bibliothek überhaupt auf macht. Nicht eben die Stärke von kleinen Kindern. Wir laufen also besonders langsam und schaffen es, pünktlich zum Aufschluss vor Ort zu sein. Der Vorteil: Es sind noch jede Menge Ecken frei in die die Kinder sich zurückziehen können. Und dann heißt es: Bücher stöbern. Ständig schleppen sie Neues heran und ich sehe meine Arme länger und länger werden. Wir einigen uns auf fünf Bücher pro Kind, wobei Herr Annika das nicht voll ausschöpft. Er hat sich nämlich unsterblich in das "Flugzeug"- Buch von "Frag doch mal die Maus" verliebt. Ich muss lachen, weil das Runzelfüßchen das in einem ähnlichen Alter auch immer lesen wollte.

Auf dem langsamen Spaziergang zur Bibliothek kamen wir an einer Werbung für Blumen vorbei. Und weil der Baumarkt auch in Laufweite ist geht es eben anschließend dorthin. Überrascht stelle ich fest, dass es vor Ort das Angebot gibt, die Balkonkästen fachmännisch befüllen zu lassen. Die Kinder sind Feuer und Flamme und das Runzelfüßchen sucht drei Kräuter und drei Blumen aus, die wir einpflanzen lassen. Ich bin froh doch den Kinderwagen mitgenommen zu haben, denn so kriegen wir die zwei Kästen einigermaßen unfallfrei nach Hause. Am Nachmittag, davon gibt es kein Foto, fahren wir nochmal hin, diesmal mit unseren alten Balkonkästen. Das Runzelfüßchen erklärt mir aufgeregt wie sehr sie sich nun auf das Gärtnern freut. Schauen wir mal wie lange das wohl klappen wird.


Freitag, 4. Mai 2018

Besser ohne Hilfe - ist das die Zukunft?



Oh man, ehrlich, ich bin es so leid. Mir steht es bis ganz oben und ich mag einfach nicht mehr.
Worum es geht? Oberflächlich betrachtet um Schwangerschaft im öffentlichen Raum. Aber eigentlich geht das Thema viel tiefer, denn am Ende des Tages geht es vor allem um fehlende Empathie und eine Gesellschaft die irgendwie nicht mehr gewillt zu sein scheint sich für die Schwachen, Hilfe- und Schutzbedürftigen einzusetzen.

Schwanger in der Bahn


Gestern war ich mit der Bahn unterwegs, mitten im Berufsverkehr. Es war presswursteng voll, nervig, unschön. Ich hing an einer dieser Haltestangen und versuchte nicht umzukippen. Mit der anderen Hand schirmte ich meinen Bauch gegen die schiebenden, schubsenden Menschen ab, die ein- und ausstiegen, sich einen Stehplatz suchten. Ich glaube die meisten wissen wovon ich rede. Es war einfach ätzend.

Schon anstrengend, so ne Schwangerschaft, oder? 


"Sag mal, so eine Schwangerschaft, die ist schon ziemlich anstrengend, oder?" fragt mich auf einmal so ein Typ. Und grinst dabei von einer Wange zur anderen. Denn er saß ja, während ich eben stand und versuchte die Übelkeit, die mich ob der vielen Gerüche überkam im Zaum zu halten. Ich starrte perplex zurück. Was genau wollte er mir denn damit sagen? Das fragte ich, und er meinte, dass er das nur so "interessehalber" wissen wolle. Seinen Platz angeboten hat er mir nicht. Und mir fiel auch nichts mehr ein, was ich darauf erwidern sollte. Zum Glück war ich kurz danach endlich am Ziel.

Sonntag, 29. April 2018

Vom Vermissen und Helfen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war spontan und schön und irgendwie erholsam. Dabei haben wir irgendwie alles und nichts gemacht. Aber irgendwie ist das auch die Vorfreude, dass ja nur ein Tag Arbeit am Montag auf uns wartet und dann schon wieder ein freier Tag.

Samstag, 28. April 2018

Das Runzelfüßchen schlief außer Haus. Das war für alle Beteiligten ziemlich aufregend, auch, weil sie selbst sich nicht sicher war ob das wirklich so eine gute Idee ist. Und da die Balance zwischen gutem Zureden und Ängsten nicht ignorieren zu halten ist gar nicht so einfach gewesen. Herr Annika jedenfalls vermisste seine Schwester sehr. Während das gemeinsame freitägliche Abendbrot noch toll war (weil er auf dem Stuhl der großen Schwester sitzen durfte), war der nächste Morgen schon nicht mehr so lustig. Er suchte und vermisste das Runzelfüßchen. Zum Glück gibt es ja das Baby in meinem Bauch, dass er mit Musik im weitesten Sinne unterhielt. Mit klingelten die Ohren, aber für ihn war es wichtig, dass ich da saß und er dem Baby im Bauch vorspielen konnte. Also hielt ich still.

Dienstag, 24. April 2018

Papa bloggt: Müssen Strafen wirklich sein?


Letztes Wochenende war wirlich schönes Wetter in Berlin. Die Sonne schien, es war über 20 Grad und wir standen an einer Eisdiele. Die Schlange ging bis zur Straße und ich wartete kollektiv für die Familie in dieser langen Reihe. Diese hatte sich einen bequemen Sitzplatz geholt und wartete auf unser Eis. Die Augen der Warteten richteten sich plötzlich auf einen kleinen Jungen, der weinend an seiner Mutter vom Anfang Warteschlange gezogen wurde mit den Worten "Du gehst heute direkt auf den Spielplatz. Für Dich gibt es heute kein Eis."

Kaltherzige Frau?


Ich stand schon wirklich fünfzehn Minuten da und alle Anwesenden ging nur ein Gedanke durch den Kopf: Wie grausam war diese Mutter? Hinter mir standen zwei junge Männer, vermutlich ohne Familie, die sich über dies und das unterhielten und ihnen verschlug es die Sprache als sie den kleinen Jungen weinend sahen. Und ich dachte auch so bei mir, was hat der kleine Junge wohl gemacht hat, dass die Mutter ihm das leckere Eis verbieten wollte. Hat er etwas böses gesagt? Ein anderes Kind gehauen? Und ich war schon dabei innerlich diese "kaltherzige" Frau zu schimpfen, aber etwas in mir sagte, vielleicht sollte ich nicht so vorschnell urteilen.