Sonntag, 31. Dezember 2017

Planlos ins neue Jahr - mit Gewinnspiel

Silvester, Neujahr - irgendwie ein Umbruch. Alle machen Pläne. Auch ich schrieb in meinem Newsletter darüber. Und stelle gerade fest: Naja, so richtig viele Pläne haben ich eigentlich nicht. Also abgesehen von dem, was ich eh vorhabe: Schreiben.
Aber so einen oder gar mehrere richtige Pläne, Ziele auf die ich hinarbeite? Das habe ich für 2018 gar nicht. Und ich frage mich ob das jetzt was ist, dass bei vielen von euch auch so ist, oder ob ich damit allein bin.
Für die unter euch, die sich für Achtsamkeit interessieren habe ich noch ein schönes Gewinnspiel, das irgendwie so gut zu meinen Gedanken passt.

2017 war auch kräftezehrend


2017 war mit all den Reisen wirklich toll, für uns als Familie war das großartig. Aber gerade das letzte Jahresdrittel war auch sehr herausfordernd. Ich hatte mehrere Aufträge die ich zeitgleich jonglieren musste und eigentlich durchgehend ein krankes Kind zuhause. Und jetzt, so halb kränkelnd zwischen den Jahren merke ich: Das hat mich alles ziemlich geschlaucht. Ist das vielleicht ein Grund dafür, 2018 ganz ohne Pläne starten zu wollen?


Donnerstag, 28. Dezember 2017

Zwischen den Jahren

Wundert euch nicht, dass es hier etwas ruhiger ist. Wir genießen einfach die Zeit zwischen den Jahren als Familie.

Ich schicke euch noch den letzten Newsletter des Jahres und schmiede Pläne für 2018.

Was macht ihr in dieser ruhigen Zeit?

Sonntag, 24. Dezember 2017

Von Weihnachten und Krank sein - das Wochenende in Bildern


Dieses Wochenende war, ist, wird Weihnachten sein. Wir haben sehr ruhig gefeiert, nur wir vier mit all unseren Wehwehchen und Krankheiten. Und wir planen das in den nächsten Tagen auch weiterhin so zu handhaben, besonders weil die Kinder sich immer neue Dinge "ausdenken" mit denen sie krank um die Ecke kommen.

Samstag, 23. Dezember 2017


Die Nacht war, nun ja, wie die Nächte eben so sind. Ich schlafe nicht aus, weil die Laune allgemein nicht so doll ist und wir außerdem einiges vor haben. Zum Frühstück entzünden wir ein letztes Mal drei Kerzen, die Kinder sind schon furchtbar aufgeregt, denn morgen ist endlich WEIHNACHTEN.

Unser Weihnachtsbaum ist geschmückt. Diese Kugel hier hat sich Herr Annika bei einem Bummel ausgesucht und gab sie nicht mehr aus der Hand, also habe ich sie gekauft. Und ich finde die einfach bezaubernd. Kitschig, aber schön.


Dienstag, 19. Dezember 2017

Krank an Weihnachten



Weihnachten steht kurz bevor und wenn ich ehrlich bin, dann graut mir ein wenig davor. Denn im letzten Jahr waren drei von vier Menschen hier krank. Und ich sag es wie es ist: Dieses Jahr sieht es im Moment genauso aus.
Drei Familienmitglieder aus dem Hause Runzelfüßchen sind aktuell wieder krank. Und ich hoffe SO SO SO sehr, dass wir vor den Festtagen wieder halbwegs fit sind. Denn nochmal ein Weihnachten mit 40 Grad Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und aufgedrehten Kindern (die dann krank wurden als es uns langsam besser ging), das verkrafte ich nicht. Komisch, wie solche Erinnerungen auch ein Jahr später noch belasten, oder?

Schöne Vorweihnachtszeit


Ich hatte mir die (Vor)Weihnachtszeit in diesem Jahr so schön ausgemalt. Plätzchen backen, Baum schmücken, Kerzenlicht und Weihnachtsmusik. Mit den Kindern Weihnachtsbücher lesen, Basteln und einfach entspannt Zeit verbringen. Die Geschenke haben wir übers Jahr schon besorgt, so dass ich genau deswegen dachte: Weihnachten kann entspannt kommen.


Sonntag, 17. Dezember 2017

Vom Manno - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende dominierte irgendwie das Wort "Manno". "Manno, ich will aber das...", "Manno doof...", "Manno Manno, Manno".
Dabei wollten wir uns eigentlich alle nur erholen. Aber wie das halt so ist, es gibt Pläne und es gibt Wirklichkeiten.

Samstag, 16. Dezember 2017


Das letzte Stück Geburtstagskuchen. Ich wollte es eigentlich allein genießen, aber nun ja, bei zwei Kindern ist das eher nicht möglich. Deswegen, "manno", teile ich das winzige Stück eben auch noch.

Auf zur Bibliothek, wie immer. Wir bringen mal alle Bücher der letzten Wochen zurück und reglementieren die neue Ausbeute auf drei Bücher und ein Hörpspiel pro Kind. Als ich dann auch mal nach Büchern für mich schauen will (ich gebe die Hoffnung mit dem Lesen ja nicht auf) kommt nach 10 Minuten mein Mann sehr entnervt mit den Kindern um die Ecke. Also kein neues Buch für mich, manno.
 

Das Runzelfüßchen ist zum Geburtstag eingeladen und ich muss in Windeseile noch das Geschenk einpacken. Sie hat sich für Wachsmalstifte in Einhornfrom und ein Sticker-Geschichten-Album entschieden. Aus der Bücherkiste, die wir gestern geschenkt bekommen haben (später mehr), sucht sie noch ein Leo-Lausemaus-Buch aus.

Während das Runzelfüßchen feiert und Herr Annika mit meinem Sohn bastelt schreibe ich Weihnachtskarten. Ich bin wie immer spät dran, ich wollte alle auf einmal verschicken, was nicht klappte. Also in zwei Etappen, es geht ja nicht darum irgendwas zu erreichen sondern lieben Menschen eine Freude zu machen.

Wir holen das Runzelfüßchen von der Party ab und wollten Sushi essen gehen. Aber es regnet, die Kinder sind abgekämpft und müde. Deswegen unsere Lieblingslösung für Hunger und den Wunsch nach schnellem Essen: Nudeln mit Pesto und Parmesan.

Während mein Mann die Kinder ins Bett bringt mache ich mich noch mal auf den Weg. Eins der Kinder ist krank, wir haben keine Medizin im Haus, also suche ich eine Apotheke die um die Zeit noch geöffnet hat. Mahahahaha.

Sonntag, 17. Dezember 2017



Der Tag beginnt mit Geschrei. Das Runzelfüßchen beschwert sich darüber, dass sie ihren Adventskalender teilen muss, dass sie kein Kleid anziehen kann und überhaupt ist gerade alles manno.
Ich starre die Blumen an, die sie gestern beim Einkaufen ausgesucht hat, weil sie meinte, dass sie uns allen Freude machen würde. Und sie hat Recht. Für mich sind die Blumen auch eine Erinnerung daran, dass wir es ja alle schön, kuschelig, angenehm haben wollen. Die Kinder haben nur eine ganz einge Vorstellung davon wie das aussieht. Und wir müssen eben gemeinsam schauen, dass es für uns alle passt.

Ich bin wirklich richtig traurig über dieses Foto. Herr Annika hat mal wieder herumgeturnt und ich musste mich entscheiden wen ich rette: Schale oder Kind. Ist ja klar worauf die Wahl fiel, und es ist vielleicht auch doof, dass mein Herz so an dieser Weihnachtsschüsssel hing, die ich vor sehr vielen Jahren mal gekauft habe. Aber es ist so. Ich kehre also auf und denke ganz fest "manno, manno, manno".

Die Laune zuhause ist unterirdisch, weswegen ich einen Spaziergang vorschlage. Und wir kommen an einem Zeitschriftenladen vorbei. Ich habe eine App mit der man Zeitungen und Zeitschriften manchmal günstiger bekommt. Und deswegen habe ich Glück, es gibt zwei Zeitschriften gratis. Die Nähzeitschrift habe ich vor allem gekauft, weil da Kostümideen für die Kinder drin sind. Ich bin einfach gern vorbereitet.

Herr Annika hält einen kurzen Mittagsschlaf und das Runzelfüßchen hat ihren "Schatz" ganz für sich allein. Wir haben von Minty Anchor eine riiiiiiesige Bücherkiste geschickt bekommen. Die Kinder sind vollkommen sprachlos und verbieten mir natürlich die Bücher einzuräumen. Es soll alles in der Kiste auf dem Boden stehen bleiben. Ich muss es an dieser Stelle einfach noch mal sagen: 10000 Dank für diese Überraschung!

Der vielleicht schönste Moment in diesem schlecht gelaunten Tag: Wir gehen mit Herzensmenschen auf den Weihnachtsmarkt. Ich teile mir mit den Kindern einen Apfelpunsch. Herr Annika ist an den warmen Äpfeln, die darin schwimmen sehr interessiert, das Runzelfüßchen ist angefressen, weil sie nicht sofort mit dem Karrussell fahren darf. Ich möchte kurz einfach mit den Freunden und meinem Mann allein sein. Aber so ist das ja manchmal. Man hat so Ideen wie etwas sein wird und die Kinder haben ihre eigene Idee. Das ist toll und ich denke an die Blumen und daran, dass es für Vierjährige nun mal nicht so spannend ist gemeinsam zu essen und zu trinken.
Das Runzelfüßchen darf Karussell fahren und ist selig. Ich bin vermutlich die Einzige die nicht all die anderen Kinder fotografiert, die sich da drehen. Anschließend ist die Laune besser, wir essen eine Waffel und knuspern noch ein paar gebrannte Mandeln. Ich finde die Zeit mit den Freunden so wertvoll und obwohl es mit Kindern deutlich chaotischer ist, ist es schön.

Während Herr Annika aus der letzten Ecke noch die Spielplatz-Tasche zerrt und den Sand in der Küche verteilt, kochen das Runzelfüßchen und ich. Sie schneidet die Kartoffeln und Gurke klein und ist sehr stolz auf sich. Nach dem Essen wird noch gebadet und dann wandern die Kinder ins Bett. Und Morgen, Morgen ist ein neuer Tag und die Laune vermutlich auch wieder eine andere.

Wie andere Familien das Wochenende erlbet haben, seht ihr bei Susanne.


Habt ihr auch manchmal so "Manno"- Tage?

Dienstag, 12. Dezember 2017

Papa bloggt: Wieso reden so wichtig ist



Mein kleiner Sohn Herr Annika ist ja gar nicht mehr so klein, sondert tapert auf seinen kleinen Füßen durch seine kleine Welt. Mitterweile redet er auch ein wenig mehr als "Papa",  ich kann nicht immer verstehen, was er sagen möchte, aber grundsätzlich bemüht er sich sehr. Was ich manchmal vergesse: auch wenn so ein kleines Wesen relativ wenig sagen kannn, so ein Kleinkind versteht doch ziemlich genau, was seine Mama oder ich ihm sagen wollen. 

Wenn Mama oder Papa einfach mal gehen


Als wir vor kurzem im Urlaub waren und die Donau mit einem Schiff bereisen durften, reisten wir mit dem Auto an. Dabei fuhren wir erst zu einem Parkhaus, um von dort mit anderen Gästen mit einem Bus zu unserem Schiff gefahren zu werden. Ich hatte die Familie vor dem Parkhaus mit all dem Gepäck abgestellt und wollte das Auto ins Parkhaus fahren. Und ich wollte natürlich wieder schnell zurück sein. Als ich wiederkam, oder besser, schon als ich aus dem Auto ausstieg, konnte ich meinen Sohn lauthals schreien hören. Ich hatte den größten Fehler gemacht, den ich fast machen konnte. Ich hatte meinem Sohn nicht "auf Wiedersehen" gesagt und ihm erklärt, dass ich wiederkommen würde. Seinen Frust ließ er natürlich bei meiner Frau aus, die mich mehr als strafend anblickte, als ich wiederkam. Nachdem ich wieder da war, war die Welt natürlich wieder schnell in Ordnung.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Von Herzmomenten - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende waren wir bei Verwandten zu Besuch. Es war ziemlich viel Strecke für irgendwie viel zu wenig gemeinsame Zeit. Und doch denke ich gerade nach diesem Wochenende: Es gibt so Herzmomente, die viel wichtiger sind als alles andere.

Samstag, 09. Dezember 2017


Könnt ihr das Flugzeug erkennen? Damit beginnt der Tag. Flugzeuge gucken. Und die Verwandten besuchen. Wir sind am Freitag losgefahren, sieben Stunden lang. Und lang meine ich wirklich im Wortsinn. Die Kinder hatten keine Lust, das Runzelfüßchen probierte noch, ihrem Bruder die Reise schmackhaft zu machen. "Weißt du, ich habe auch keine Lust, aber dafür sehen wir ja unsere Lieben". War meinem Sohn schnuppe. Aber als er dann alle Verwandten erblickte, da war er dann versöhnt. Als wir nach dem Frühstück gemeinsam spazieren gingen und Flugzeuge sahen, war seine Welt vollends wieder in Ordnung.

Sehr begeistern konnten sich meine Kinder auch für diesen Bahnübergang. Das gibt es in Berlin ja nicht sooo oft, Bahnübergänge mit Schranken und Andreaskreuz und all dem Zipp und Zapp. Was waren sie froh, dass wir gleich zweimal stehen bleiben mussten.

Dann ging es auf den Spielplatz. Es war schon ziemlich fröstelig, aber das störrte die Kinder natürlich überhaupt nicht. Ich war mächtig beeindruckt von meiner Tochter. Diese Scheiben an der Kette, die drehen sich auch noch und es eine ziemlich gute Balancierübung. Beim ersten Versuch rief sie nach Hilfe und ich unterstützte, beim zweiten Mal schon sehr viel weniger, das dritte Mal absolvierte sie komplett allein, was ihr erst auffiel als sie auf der anderen Seite angekommen war. Ich finde diese kindliche Begeisterung und Lernbereitschaft so wahnsinnig toll.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Privatheit im Netz: Ist das deine Tochter?



Neulich las ich einen Reisebericht in der Zeitschrift "junge Familie". Das Magazin hatte ich auf der Babywelt-Messe mitgenommen, auch, weil ich ja gern schaue was so los ist in der Medienwelt.
So besonders toll fand ich die Ausgabe 5/2017 wahrlich nicht, aber ich möchte trotzdem darüber berichten.

Reise duch China - mit Baby im Gepäck


So, also zurück zum Reisebericht. Eine Familie, bestehend aus Mutter, Vater und Kind machte sich auf nach China. Die acht Monate alte Tochter war, das schreib die Frau sehr begeistert, der totale Mittelpunkt und die Chinesen machten jede Menge Fotos. Und die Mutter berichtete, dass sie nach der ersten Station mehrere hundert Kilometer weiter reisten und dort angesprochen wurden. Eine wildfremde Chinesin sprach sie an zückte ihr Telefon und zeigte der Familie, dass eine Freundin ihr das Foto des kleinen Mädchens geschickt hätte. Die Autorin in der Geschichte freute sich, dass ihre Tochter so bekannt war. Wie klein die Welt doch sei.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Papa bloggt: Wie mit Kindern die Weihnachtszeit wieder schön wurde

Adventskerze

Ich hatte eine längere Zeit ein ambivalentes Verhältnis zu Weihnachten. Während viele Menschen sich schon über die Spekulatius Ende September beschweren und der ganze Konsumwahn mehr als fragwürdig ist, war Weihnachten für mich immer auch das Fest, an dem die Familie zusammen kommt. In der man Zeit für Gespräche, für Essen und auch für sich hat. Weihnachten war für mich immer gleichbedeutend mit meinen Eltern. Seitdem ich Weihnachten nicht mehr mit ihnen feiern kann, war das Fest für mich irgendwie leer. Und langsam wird diese Leere wieder durch Leben gefüllt - durch meine Kinder.

Weihnachten ohne Eltern


Es gibt wahrscheinlich kaum eine Zeit im Jahr, in der man sich auch an seine Kindheit und seine Eltern erinnert. Wie war Weihnachten früher mich? Welche Traditionen gilt es zu erhalten? Welche Traditionen waren vielleicht nicht so schön und werden durch anderes ersetzt? Seitdem ich Kinder habe, möchte ich auch, dass sie glückliche Tage verbringen, sich über Adventskalendar freuen oder den Nikolaus begrüßen. Auch über zwei Jahre nach meinem alten Artikel, ist es noch immer Mist, so wenig Großeltern für das Runzelfüßchen und Herrn Annika zu haben. Ich wünschte, sie wären noch da, sie würden zusammen mit uns Weihnachten verbringen und sie könnten sehen, was für tolle Enkelkinder sie haben.


Sonntag, 3. Dezember 2017

Von Achtsamkeit - das Wochenende in Bildern


Dieses Wochenende war ich im Prinzip mal ganz für mich. Und es war sooo gut. Und wichtig. Und komisch. Und gut. Aber der Reihe nach.

Samstag, 02. Dezember 2017


Ich mache mich morgens mit dem Runzelfüßchen auf den Weg zu den Großeltern. Sie möchte dort den Tag verbringen, Oma hatte Plätzchen backen in Aussicht gestellt. Und ich mache mich auf den Weg zu meinem Kurs. Den hatte ich im allergrößten Stress der letzten Wochen gebucht und fürchtete, dass ich ihn absagen muss,  weil ich selbst krank geworden bin. Aber ich will unbedingt teilnehmen und fühle mich am Samstag früh wieder fit genug dafür.

Angekommen in der Volkshochschule. Mein MBSR (Mind based stress reduction)- Kurs beginnt. Samstag und Sonntag je sieben Stunden lang geht es darum, dass ich, gemeinsam mit anderen Kursteilnehmer_innen Meditationstechniken lernen, lerne auf mich zu achten und achtsamer durchs Leben zu gehen. Das klingt reichlich esotherisch und bei der Begrüßungsrunde bin ich ehrlich skeptisch, ob das was für mich ist. Eine Freundin hat mir von ihrem Kurs erzählt und ich dachte: Och, ein Wochenende nur für mich, da ist der Kurs ja fast egal. Also habe ich gebucht, auch, weil der Kurs mit 45€ sehr viel preiswerter ist als das 8 Wochen-Programm.

Ich weiß gar nicht wie sehr ihr an diesem Kurs interessiert seid. Ich berichte mal ein bisschen und ihr könnt ja mal kommentieren, ob ihr gern mehr wissen wollt.
MBSR zeigt einen Weg wie wir Stress reduzieren können indem wir achtsamer mit uns selbst und anderen sind. Es geht aber nicht darum das irgendwie mal zu machen und dann wieder zu lassen, sondern wirklich langfristig etwas im Leben zu ändern. Zunächst ganz klein, den auch eine kleine Veränderung bewirkt viel. Etwas, das bei mir hängen bleibt ist die "Rosinen"-Übung. Wir bekommen drei Rosinen und sollen sie mit all unseren Sinnen erforschen. Am Anfang finde ich es total merkwürdig mir die schrumpeligen Dinger nun noch extra genau anzugucken. Dann entdecke ich, dass ich Rosinen hören kann. Als es ums Riechen und Schmecken geht breche ich die Übung aber ab. Ich stelle nämlich fest, dass ich Rosinen nicht mag. Und bin total überrascht davon wie genau mir mein Körper da Signale gibt, dass er das ganz absolut nicht möchte.
Das ist schon mal eine wichtige Erkenntnis für mich: Mehr auf meinen Körper hören, der weiß nämlich ganz gut Bescheid. Wenn ihr wollt, probiert es doch einfach mal aus, so ganz für euch allein.


Mittwoch, 29. November 2017

Geschenk für Erzieher_innen - Handwärmer schnell selbst gemacht

Handwärmer selbst nähen Geschenk für Erzieher DIY Runzelfuesschen Geschenk nähen
Weihnachten steht bevor und damit, jedenfalls bei uns, auch die Frage, was wir den Erzieher_innen im Kindergarten schenken. Die machen so einen tollen, wichtigen Job, dass ich ihnen einfach eine kleine Freude machen will. Denn für mich gehts an Weihnachten auch darum eben zu zeigen wie dankbar ich anderen bin.
Jedenfalls wollte ich keine Schokolade schenken, ich denke, das bekommen sie irgendwie immer. Und auch all die anderen kleinen Verlegenheitsgeschenke mochte ich nicht so gern. Und dann kam der Zufall ins Spiel.
Das Runzelfüßchen wollte, dass ich ihr kleines Wärmkissen aufheize und ihr auf den Bauch lege. Leider hat es ein kleines Loch. Ich hätte es nähen können... aber....

Handwärmer als Weihnachtsgeschenk


Ich dachte: Ha, ein Zeichen. Daraus mache ich jetzt Handwärmer für die Erzieher_innen. Und das ist so einfach, auch für die unter euch die keine Nähmaschine haben. dass ich es einfach mit euch teilen muss. Es ist natürlich nicht nur eine Geschenkidee für Erzieher_innen, ich glaube ehrlich gesagt, dass sich fast jeder über Handwärmer freut. Ich jedenfalls hab, als ich die Modelle für diesen Beitrag produzierte, gleich noch ein paar mehr gemacht.
Die Kinder haben im Winter kalte Hände im Lastenrad, meine Freundin beim Kinderwagen schieben und ich selbst auch. 

So, genug der Rede, jetzt gehts los. Glaubt mir, ich schwindel nicht, es ist wirklich super einfach!


Sonntag, 26. November 2017

Von Büchern - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war wahrlich eines rund ums Buch. Wir waren nämlich zur BuchBerlin-Messe eingeladen. Und weil ich ja seit Tagen mit krankem Kind zuhause war habe ich, das muss ich gestehen, ein wenig die Flucht ergriffen.
Das Gute ist, auch für euch habe ich was von der Messe mitgebracht. Schaut mal am Ende vom Post, das gibts einen traumhaften Gewinn.

Samstag, 25. November 2017


Es regnet in Strömen. Die Nacht war doof und als das Runzelfüßchen und ich das Haus Richtung Buchmesse verlassen werden wir von mehreren Autos nassgespritzt. Die Laune ist zumindest bei mir also eher "geht so".
Das Runzelfüßchen aber freut sich. Wir fahren nämlich zur Messe weil Klaus Baumgart, der Erfinder von "Lauras Stern" eine Lesung hat. Das kann sich meine Tochter nicht entgehen lassen. Also schmeiße ich mich in die Klamotten und wir trotzen dem Regen.

Das ist er, Runzelfüßchens neuer Freund. Klaus, wie das Runzelfüßchen ihn selbstverständlich nennt, liest aus einem "Lauras Stern" Buch vor und die Kinder freuen sich so. Leider sind es nur vier, was ich sooo schade finde. Die Location, auf einem echten Schiff, ist für das Runzelfüßchen natürlich auch ein Highlight. Ich beobachte meine Tochter, die erst auf meinem Schoß sitzt und dann herunterklettert um sich direkt vor Klaus zu setzen.
Ich freue mich derweil, dass ich Anne treffe. Sie lief im Estrel, dem Veranstaltungsort auf mich zu und meinte "Ich kenne dich". Ich kann euch gar nicht sagen was das für ein komisches Gefühl war. Aber Anne ist so herzlich, dass es nicht eine Sekunde unangenhem war. Dass sie auch die Lesung auf dem Leseschiff betreute war für mich ein doppelter Gewinn.

Weil es so wenig Kinder sind bekomme die Kinder auch ein Geschenk. Also für die CD mussten sie eine Frage beantworten und die fürs Runzelfüßchen war gar nicht so leicht. Wir haben hier zuhause bis jetzt nur "Das Lampionfest", weil Susanne uns das Buch mal geschickt hat. Das aber lesen wir regelmäßig. Also drehte sich auch die Frage natürlich um das Buch. Und meine Tochter war so stolz, als sie, mit ein bißchen Hilfe, die fast richtige Antwort wusste. Klaus Baumgart hat sie so beeindruckt, dass sie später nach einem anderen Vortrag für Erwachsene, zu ihm ging um sich von ihm zu verabschieden.


Freitag, 24. November 2017

Rose Revolution Day - (auch) ein Buchupdate



Der Rose Revolution Day erinnert seit 2013 jedes Jahr am 25. November an die Gewalt, die Frauen unter rund um eine Geburt erleiden. Manche gehen zu den Kreißsäalen und versuchen mit Hebammen und Ärzten ins Gespräch zu kommen, andere legen eine Rose vor dem Kreißsaal nieder. Es ist eine eher stumme Revolution, die deswegen aber nicht minder wichtig ist.
Und sie befasst sich auch nicht ausschließlich nur mit Gewalt unter der Geburt. Hier tritt sie leider gehäuft auf, aber die Rose Revolution wendet sich auch an all jene Frauen, die vor der Geburt oder im Wochenbett Gewalt erfahren haben.

Mein Geburtsbuch


Eigentlich sollte heute mein Buch erscheinen, so war Anfang August mein Plan gewesen. Und jetzt muss ich euch sagen: So schnell geht es dann leider doch nicht. Ich war und bin überwältigt von eurem Engagement. Mehr als 140 Geburtsberichte sind eingegangen, noch immer schicken Frauen ihre Berichte. Und noch immer haben nicht alle von euch eine Rückmeldung bekommen, weil ich es schier nicht geschafft habe, mit meinem Job, dem Blog und einem Kind im Homeoffice alles zu wuppen. Denn ja, ich will ja auch, dass das gut wird. Nicht mal so eben husch, husch.


Mittwoch, 22. November 2017

Werbung: Be you - seid die besten Eltern, die ihr sein könnt (mit Gewinnspiel)


"Hör auf dein Bauchgefühl" - das ist der wohl beste, wichtigste Rat den ich für das Leben mit Kindern bekommen habe. Obwohl das eigentlich so logisch, so naheliegend ist habe ich das Gefühl, dass wir Eltern das vielleicht doch das ein oder andere Mal gesagt bekommen müssen. Damit wir nicht auf die Idee verfallen uns ständig zu vergleichen oder irgendwie reinquatschen zu lassen.
Wir sind die besten Eltern für unsere Kinder, in den allerallermeisten Fällen (also ich klammere hier natürlich bewusst aus, dass Eltern ihren Kindern schaden, durch physische oder psychische Gewalt)

Selbstvertrauen ist gar nicht so einfach


Sei doch du selbst, vertrau dir, das ist aber gar nicht so einfach. Denn schon in der Schwangerschaft erfahren wir Frauen doch, dass irgendwie nichts dem Zufall überlassen wird. Da wird gemessen, überprüft und in Statistiken gedacht. Das Bauchgefühl wird eher ignoriert.
Gleiches gilt für Geburten. Aufgrund des Hebammenmangels ist eine liebevoll abwartende 1:1 Betreuung doch heute eher die Ausnahe als die Regel. Hebammen die zwei, drei Frauen gleichzeitig betreuen können uns aber nicht darin bestärken uns selbst zu vertrauen. Stattdessen werden wir an Monitore angeschlossen, überwacht. Ist sicher besser so.


Dienstag, 21. November 2017

Papa bloggt: Grundsätzlich habe ich nichts Kinder, aber...


Flusskreuzfahrt
Wir waren letztens auf der Donau unterwegs. Andrea wird mit Sicherheit noch darüber schreiben, aber wer Runzelfüßchen bei Facebook oder Instagram folgt, wird es auch gelesen haben. Die Familie hatte eine 5-tägige Flusskreuzfahrt gemacht. Während die Fahrt mit dem Schiff mir toll gefallen hat, gab es doch Momente, wo wir als Familie anderer Gäste eventuell gestört haben. Seitdem frage ich mich: Sind wir als Gesellschaft wirklich so kinderfeindlich oder übertreibe ich einfach?

Essen gehen auf dem Schiff


Das Tolle auf einem Schiff ist: man muss sich als Familie um fast nicht kümmern. Die Betten werden gemacht, es räumt jemand die Kabine auf, man kommt regelmäßig in anderen Städten an und es gibt mindestens dreimal am Tag etwas zu essen. Restaurantbesuche sind mit kleinen Kindern manchmal ein wenig schwierig. Sie sind oft lauter als andere, sie kleckern, sie verschütten mal was und sie haben Problem "still" zu sitzen. Das kann manchmal ganz schön stressig sein. Aber bei dieser Reise waren meine Kinder "vorbildlich". Vielleicht lag es auch daran, dass wir Eltern einfach entspannt waren. Manchmal hilft das ja. Es waren auch andere Kinder an Bord und ich fand, dass es trotzdem nicht besonders trubelig war. Leider sahen das nicht alle so.

Sonntag, 19. November 2017

Von Papavermissung und Büchern - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war spannend. Denn es war das erste, an dem ich mit den Kindern komplett allein war. Mein Mann war unterwegs zu Freunden. An sich alles nicht wild, aber da wir die letzte Woche alle krank waren und das sehr kräftezehrend, hatte ich doch etwas Bammel.

Samstag, 18. November 2017


Mein Mann hat vor der Abreise noch Brötchen besorgt, so dass wir das nicht erledigen müssen. Dafür "diskutiere" ich mit Herrn Annika darüber, ob er das mit der Kiwi schon ganz allein hinbekommt. Er wird fuchsteufelswild, als ich ihm helfen will und ich beschließe: Dann ist das eben so. Dann macht er das jetzt allein. Er beschmiert sich mit Kiwi, matscht alles kaputt und isst vielleicht ein Zehntel, der Rest landet auf dem Tisch, dem Boden, im Gesicht. Aber es stört mich nicht, nachdem ich für mich die Entscheidung getroffen habe, dass das ok ist. Ich schmeiße die Kiwi weg, nicht besonders nachhaltig. Aber für meine und seine Nerven ist es das. Mein Sohn ist stolz wie Bolle und strahlt übers ganze Gesicht. Immer wieder erzählt er mir von der Kiwi. Und ehrlich, das war es mir dann wert.

Das Runzelfüßchen wird von ihren Großeltern abgeholt, sie hat sich am Freitag Abend dorthin selbst eingeladen, so dass die keine Chance mehr hatten "nein" zu sagen. Herr Annika und ich fröhnen unserem Samstagsritual, ein Besuch in der Bibliothek. Es fühlt sich gut an mal wieder vor die Tür zu gehen, etwas, dass krankheitsbedingt die letzten Tage kaum möglich war.
Scheinbar ist der Herbst vorbei und Weihnachten ist das beherrschende Thema. Da stimme ich uns doch mit dem Lieselotte Weihnachtsbuch auf die kommende Zeit ein. Die Kuh ist wahnsinnig beliebt hier. Außerdem nehme ich noch jede Menge Bücher mit, die Herr Annika sich aussucht. Und zwei Nähzeitschriften für mich.

Dienstag, 14. November 2017

Papa bloggt: Oh, nein es ist so weit - Erkältungszeit



Wenn ich eine Umfrage unter Eltern mit Kleinkindern machen würde, was sie am meisten an der kalten Jahreszeit stört: sehr wahrscheinlich würde "krankes Kind" ganz oben stehen. Mit Grauen denke ich schon jetzt an den Winter und hoffe nur, dass meine Kinder nicht zu oft krank werden. Dabei ist es erst November und die Saison hat erst angefangen. Und irgendwie ist es schon vorprammiert: auch wenn man die Kinder immer warm genug anzieht, auf Händewaschen besteht, die Kinder mit Obst aufpäppelt, vollkommen verhindern kann man es als Eltern nicht. Wenn beide Eltern noch arbeiten müssen, kann man sich auf Frust, Ärger und Stress einstellen.

Im Winter werden die Kinder krank


Ich finde es immer schlimm, wenn meine Kinder krank sind. Je kleiner sie sind, desto mehr nimmt sie das in der Regel mit. Da kann schon eine gewöhnliche Erkältung auch schlaflose Nächte für die Eltern bedeuten. Aber, das sollte man vielleicht auch sagen, es wird in der Regel besser. Während ich eine Menge Eltern kenne, deren Kinder schon in der Kita-Eingewöhnung krank wurden, ist es oft der erste Winter, den die Kinder in ihrer Einrichtung überstehen müssen. Draußen ist es kalt, drinnen ist es warm und viele Kinder sind auf engem Raum zusammen. Kein Wunder, dass die Kleinen dabei krank werden. Gar nicht im Winter in den Kindergarten/Kita gehen, wurde mir auch schon vorgeschlagen. Da viele Menschen, auch wir, auf eine Kinderbetreuung angewiesen sind, ist das keine Option. Aber mit dem zweiten Kind ist vieles komplizierter.

Sonntag, 12. November 2017

Nach- Geburtstagsruhe - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende hatten wir viele Ideen, was wir unternehmen könnten. Und dann haben wir nichts davon gemacht, weil die Geburtstagsfeier am Freitag irgendwie doch ganz schön anstregend war.

Samstag, 11. November 2017


Die Nacht war zum Davonlaufen, irgendwie sehr unruhig. Deswegen bin ich morgens total gerädert und gleichzeitig verwundert, dass um 9:00Uhr noch immer mein Sohn neben mir liegt. Normalerweise ist er der Erste, der morgens aufstehen will. Als ich das Runzelfüßchen nach ihrer Geburtstagsfeier befrage sagt sie nur: "Mama, das war schön, aber es war zu voll." Dabei waren gar nicht alle eingeladenen Gäste gekommen. Sie wünscht sich deswegen, dass wir das Wochenende ruhig angehen und diesen Wunsch erfüllen wir doch gern. Meine Tochter zieht auch dieses Kleid für mich aus dem Schrank. Es ist aus einem Second Hand Shop aus Stockholm und ich liebe es sehr, sehr sehr.

Also auf in die Bibliothek. Wir bringen Bücher zurück und leihen genauso viele wieder aus. Außerdem findet das Runzelfüßchen vor Ort eine neue Freundin mit der sie durch die Gegend springt. Herr Annika macht die Bücherreihen unsicher und sucht Bücher mit Fahrzeugen. Oder Tieren. Beides steht hier gleichermaßen hoch im Kurs. Am Ende werden es auch wieder zwei Beutel voller Bücher, unter anderem eines über den Ramadan und eines über einen Feuerwehreinsatz.

Wir haben Hunger und machen vor dem Wocheneinkauf noch kurz Halt. Die Kinder freuen sich über die von mir vorsorglich eingepackten trockenen Brötchen mehr als über die angebotenen Speisen. Nun ja, immerhin gibt es auch noch eine Spielecke.

Dann gehen wir in den Supermarkt. Aus Interesse blättere ich durch die Zeitschriften. In die Brigitte Mom muss ich zwei Sekunden länger starren, weil ich mir nämlich selbst entgegenblicke. Ihr könnt euch nicht vorstellen WIE komisch das ist. Da stehe ich im riesigen Supermarkt und starre mich selbst an. Ich gebe zu, dass ich mich besonders über den Hinweis, dass meine Texte auch Texte mit einer Meinung sind sehr freue. Das alles sagt dem Runzelfüßchen natürlich nichts. Sie starrt ins Heft (das wir natürlich kaufen) und fragt immer wieder wieso ich denn da mit einem Foto drin bin. Und dann zeigt sie die Zeitschrift mit meinem Foto allen die sich in ihrer Reichweite aufhalten. Ich glaube, sie findet das alles ziemlich lustig.
Mein Mann möchte übrigens darauf hinweisen, dass der Screenshot zum Blog einen seiner Texte zeigt, ohne das er erwähnt wird. Deswegen hier nochmal ganz deutlich: Ich bin sehr stolz auf ihn.

Vor dem Abendessen müssen das Runzelfüßchen und ich noch Besorgungen machen. Das hatte ich die Woche total vergessen, also eilen wir durch die Läden, schnappen uns drei Strumpfhosen für sie und Socken für den Bruder und sind wieder auf dem Heimweg.
Den Rest des Abends verbringe ich faul und antriebslios auf dem Sofa. Eigentlich sollte ich arbeiten, aber die Kinder haben mittags geruht und kommen ewig nicht ins Bett. Als gegen 21:00 mein Mann endlich aus dem Schlafzimmer kommt (er bringt die Kinder ins Bett) sitzen wir nur noch zusammen und reden.

Sonntag, 12. November 2017



Auch der Tag beginnt verhältnismäßig spät. Die Kinder laufen mit meinem Mann zum Bäcker, kommen anschließend um mich zu wecken. Aber statt aufzustehen kuscheln wir erst noch eine Runde zu viert, was sooo schön ist. Wir überlegen ob wir auf einen Flohmarkt oder ins Museum gehen sollen. Aber die Kinder haben keine Lust und mir fällt ein, dass ich ja immernoch arbeiten muss.
Das Runzelfüßchen erfreut sich an unserer neuen Türdekoration, die ihre Freund_innen ihr vom Geburtstag dagelassen haben.

Bei uns steht der Laternenumzug diese Woche erst noch auf dem Programm. Deswegen hat sich das Runzelfüßchen noch ein Buch über Sankt Martin ausgeliehen. Wir kontrollieren die Bücher, die die Kinder sich aussuchen nie vorab, was manchmal, wie in diesem Fall, zu Überraschungen führt. Das Buch ist, natürlich, sehr sehr kirchlich und bringt dann viele Fragen nach Gott mit sich. Gar nicht so einfach, wenn man, wie ich, keinen Glauben hat.

Ich arbeite, was für die Kinder natürlich total langweilig ist. Deswegen fängt Herr Annika an, Steine in mein Wasserglas zu werfen. Ich würde ja auch lieber mit ihnen spielen, aber leider führt manchmal kein Weg an Wochenendarbeit vorbei. Mein Mann geht mit den Kindern vor die Tür, aber es ist schon um 14:30 nicht mehr so richtig hell.

Nach einer kleinen Aufwärmrunde mit Hörspiel zuhause sind das Runzelfüßchen und ich wieder in Sachen Lebensmittelverschwendung unterwegs. Ich habe, wie ihr seht, keine Socken an, deswegen bin ich froh, dass das heutige Lokal gleich ums Eck liegt. Das Runzelfüßchen ist sehr aufgeregt was es wohl diesmal geben wird.
Es ist Kuchen (das war aus der App nicht zu erkennen), meine Tochter ist enttäuscht. Sie überlässt ihn uns großzügig.

Während die Kinder in der Badewanne planschen widme ich mich dem Abendessen. Endlich ist es wieder kalt genug für eins meiner Lieblingsessen: Gemüsecurry. Das Runzelfüßchen lobt meine Kochkünste, obwohl ich bei uns definitiv seltener am Herd stehe als mein Mann. Vielleicht will sie mich motivieren und lobt deswegen so sehr?
Während die Kinder einschlafen sitze ich wieder am PC. Denn leider muss ich heute Abend auch noch mal arbeiten, die Nackt-Sendung wartet auf mich....

Wie andere Familien das Wochenende erlebt haben seht ihr wie immer bei Susanne.

Was habt ihr dieses Wochenende schönes gemacht?