Freitag, 28. April 2017

Das Kind schimpft

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Denkt ihr auch manchmal, wenn ihr so auf der Straße anderem Familien begegnet: Au weia, was stimmt denn da nicht?
Ich jedenfalls kenne das, aber vor allem aus der anderen Seite. Denn das Runzelfüßchen ist gerade in ihrer "Schimpfphase".
Natürlich kann ich nur mutmaßen was da in meiner Tochter vorgeht, aber soweit wie ich das beurteilen kann geht es vor allem darum herauszufinden wie laut sie unterwegs so schreien kann und welche "Gemeinheiten" ihr so einfallen.

Streit im Kindergarten


Das ist zugegeben ziemlich lustig. Wenn ich mein Runzelfüßchen aus dem Kindergarten abhole und frage was sie den Tag über so gemacht hat, dann erzählt sie mir etwas vom Spielplatz, von Büchern und Freunden. Und dann geht es los: Sie erklärt mir wer was gesagt hat und wird dabei immer lauter. Denn am Ende steht IMMER ein Streit. Irgendwer hat sich mit ihr gestritten, behauptet sie, und dann musste sie leider schimpfen. Inzwischen hat sich meine Tochter so in Rage geredet, dass man uns auch eine Querstraße weiter "reden" hören kann.


Mittwoch, 26. April 2017

Billigkleidung? Nicht für uns

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Ich will ehrlich mit euch sein, unsere Reise nach Thailand hat einiges bei mir in Gang gebracht. Hat Ansichten noch mal neu angestoßen, mich vielleicht sogar noch ein wenig mehr radikalisiert. Und weil das eben für mich und unsere Familie ein großes Thema ist möchte ich euch zukünftig daran teilhaben lassen.

Probleme sehen, keine Lösungen haben


Ich habe auf vieles, was mich bewegt gar keine feste Lösung. Aber ich merke, wie mich die Sachen bewegen, wie ich etwas verändern möchte. Für uns und für die Welt. Das mag pathetisch klingen, aber ich will, ich muss glauben, dass jede kleine Veränderung die wir als Familie wagen Auswirkungen auf Viele haben kann. Ich könnte ja angesichts von Hungerlöhnen, Privatisierung von Wasser, Kinderarbeit, von rechten Tendenzen in der Bundespolitik stumm bleiben. Was kann ich allein schon bewirken? Vielleicht nur eine Kleinigkeit. Aber diesen kleinen Teil, den leiste ich. Und vielleicht inspiriere ich euch ja auch eine Winzigkeit im Leben zu verändern. Und gemeinsam sind wir dann schnell ganz schön viele!


Dienstag, 25. April 2017

Werbung: Papa bloggt: Was bedeutet Vater werden? #dadstories



Demnächst hat Herr Annika schon den ersten Geburtstag und man fragt sich: ist das wirklich schon fast 12 Monate her? Das darf doch nicht wahr sein. Vatersein bedeutet für mich unter anderem, dass die Zeit sehr rasch verfliegt. Was das alles mit BabyBjörn zu tun hat und was ihr Schönes gewinnen könnt, das lest ihr in diesem Post!
Gefühlt geht alles mit dem zweiten Baby noch schneller. Aber was bedeutete Vaterwerden für mich denn sonst noch?

Vorbereitung ist alles


Viele Ersteltern bereiten sich mit einem Geburtsvorbereitungskurs auf das vor, was da kommen mag. Wir hatten das Glück einen guten Kurs gefunden zu haben, der uns mit jeder Menge Tipps versorgte.  Aber so ein Lehrgang kann einem nicht sagen, wie es ist, Vater zu werden oder ihnen (und auch den Müttern) in ihre Rolle zu helfen. Wobei, so ganz stimmt das nicht: allein schon, weil es ein Gemeinschaftskurs für werdende Väter und Mütter war, wurden die meiste Zeit auch immer beide Elternteile angesprochen. Selbst wenn die Aufgaben während einer Geburt sehr ungleich verteilt sind, wurde mir schon im Kurs klar, dass das Baby selbstverständlich eine Gemeinschaftsaufgabe wird.

Sonntag, 23. April 2017

Vom Aprilwetter - das Wochenende in Bildern

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Dieses Wochenende hatten wir schönen Besuch, dem wir natürlich eigentlich Berlin zeigen wollten. Das Wetter aber wollte das nicht. Und so sprangen wir von Café zu Café und mussten den ein oder anderen Tee zum Aufwärmen trinken.

Samstag, 22. April 2017


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Der Morgen beginnt eher unschön. Das Runzelfüßchen hat ihre Jacke kaputt gerissen. Als wir sie fragten wie das passiert ist erzählt sie was von "ratschen" und "krabums". Das umschreibt es ziemlich gut. Na, hoffen wir, dass es nicht mehr lange kalt ist. Die Jacke ist zum Glück für sehr sehr kleines Geld (2€) auf einem Flohmarkt gekauft. Wir hätten sie gern noch an den Bruder vererbt, aber nun gut.

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Wir treffen uns mit unseren Verwandten und spazieren durch den Park. Plötzlich fängt es an zu hageln und wir finden Unterschlupf an der Friedensglocke. Und ach, wie sehr wünsche ich mir Weltfrieden! Klingt pathetisch, ist aber genau so.


Freitag, 21. April 2017

Sie wird so schnell groß



Ganz ehrlich, diesen Spruch "Sie werden so schnell groß", den mag ich eigentlich überhaupt nicht. Er ist natürlich wahr, aber ich kann dem nichts abgewinnen. Bis, ja bis mich das Runzelfüßchen total überraschte.

Willst du bei Oma schlafen?


Ihre Oma kam vorbei und wollte den Tag mit ihr verbringen. Und fragte sie: Möchtest du heute bei uns schlafen. "JA!" schrie meine Tochter ganz aufgeregt. Mein Mann und ich waren platt. Denn bisher hatte sie jedes Mal abgelehnt. Wir packten ganz schnell ihre Sachen die sie so mitnehmen wollte, das Wichtigste für sie war die Zahnbürste. Und ihre Bücher. Sie hat kein Lieblingskuscheltier und rief mir zu, ich möge doch einfach eines für sie aussuchen.


Mittwoch, 19. April 2017

Über Erwartungen

Ostern hatten das Runzelfüßchen und ich einen Streit. Obwohl, Streit trifft es gar nicht so sehr. Wir hatten viel mehr Stress, weil das mit dem Eier färben so ganz anders lief als geplant.
Ich hatte mir das ganz schön vorgestellt, meine Tochter und ich, Seite an Seite mit Pinseln in der Hand, vertieft ins Verzieren der Eier.
In der Realität war es viel zu spät für gemütliches Anmalen. Deswegen entschied ich mich für Banderolen, die um die Eier gewickelt werden. Das Runzelfüßchen sollte die hartgekochten Eier nur trocken reiben und sie dann in eine Schale legen.
Es kam wie es kommen musste, sie zerdepperte alle Eier beim Versuch sie "sanft" in ebenjene Schale zu legen. Ich hatte das Gefühl sie machte das mit Absicht und war schlecht gelaunt.

Keine Lust


Ich blies die Sache ab, wir hatten am Ende nur vier bunte Eier. Das Runzelfüßchen weinte, weil wir mit dem schönen Spiel Eier zerdeppern doch auch hätten weiter machen können. In der Folge ging noch eine Wasserflasche zu Bruch und der Abend war gelaufen. Ich war auch traurig und enttäuscht, weil es eben so ganz anders lief als erwartet.
Und genau da, in meiner Erwartungshaltung, da liegt die Krux. Denn als ich am nächsten Morgen mit meiner Tochter sprach, da stellte sich heraus, dass diese eigentlich gar keine Lust auf Eier färben hatte. Sie hat nur mir zuliebe mitgemacht und um ein bißchen Spaß zu haben hat sie die Eier aus niedriger Höhe fallen lassen. Dann wurde ich sauer und sie hat sie aus Unlust fallen lassen.


Dienstag, 18. April 2017

Papa bloggt: Einschlafen mit zwei Kindern


Eigentlich wollte ich den Artikel "Einschlafzirkus" nennen, aber meine Frau sprach sich dagegen aus. Zum Einen weil ich weiß, dass Zubettgehen nicht überall gleich gut funktioniert. Zum Anderen weil es bei uns im Moment ganz gut läuft und Zirkus da eben eigentlich nicht passt.
Das Leben mit Kindern ist toll, anregend und bereichernd, aber auch gerne mal anstrengend. Am Ende des Tages wollen Eltern auch ein paar Stunden alleine und für sich haben, bevor sie schlafen gehen. Das ist bei uns nicht anders als bei anderen Familien. Aber wie bringt man denn zwei Kinder zum Einschlafen, wenn es mit einem manchmal schon kompliziert war?

Zwei Eltern bringen zwei Kinder ins Bett


Ich muss zugeben, ich habe keinen dieser besagten Ratgeber gelesen, wie man Kinder gut und stressfrei ins Bett bekommen kann. Aber im Moment bin ich bei uns der Einschlaf-Buddy für unsere Kinder. Ganz am Anfang, nachdem Herrn Annika ein paar Monate auf der Welt war, haben wir die Kinder noch beide gleichzeitig ins Bett gebracht. Das heißt meine Frau hat Herrn Annika ins Bett gebracht, während ich das Runzelfüßchen zum Einschlafen brachte. Schweigend saßen oder lagen wir dabei in unserem Schlafzimmer. Dabei war mal der Eine früher fertig, mal die Andere. Leider konnte derjenige, dessen Kind früher eingeschlafen war, auch nicht früher los, denn das würde das noch nicht schlafende Kind des anderen wieder wach machen. Ein Dilemma.

Sonntag, 16. April 2017

Ostern - das Wochenende in Bildern

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Dieses Wochenende in Bildern ist etwas "länger", denn weil ja Ostern ist zeige ich euch auch ein bißchen, was wir am Karfreitag gemacht haben. Was ich sagen kann: Familie ist toll. Und manchmal ganz schön schwierig.

Karfreitag, 14. April 2017


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Freitag herrscht Chaos bei uns. Das Runzelfüßchen will malen und räumt dafür großflächig alles voll. Sie wünscht sich, dass ihre gemalte Puppe dann von mir genäht wird, Ich rechne wie immer mit einm paar Strichen und bereite mich schon darauf vor, ihr dann zu erlären, dass das so nicht geht.

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Dann überrascht sie mich. Eine richtige tanzdende Puppe hat sie gemalt! Ich bin total stolz und wirklich überrascht, dass sie das plötzlich so gut kann. Ihre Tänzerin kommt natürlich sofort an die Wand und das Runzelfüßchen und ich tanzen durch die Wohnung. Wie ich aber diese Puppe nähen soll, das weiß ich noch nicht. Ich bekomme auf Instagram den Hinweis, dass ich zum einen die Puppe auf Stoff drucken lassen kann, zum anderen aber Schmuck daraus herstellen. Klingt gut, oder?

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Das Wetter ist nicht so berauschend und wir bleiben zuhause, denn wir bekommen Besuch. Die Familie kommt vorbei und will Fotos aus dem Thailand-Urlaub sehen. Und anschließend koche ich Massamam-Curry für alle. Alle essen es gern und ich freue mich darüber.

Mittwoch, 12. April 2017

Kleine Erinnerung



Gerade ist es hier doof. Also so bei mir. Ich mache mir Sorgen und wünschte mir, wie vermutlich jede_r von euch auch ab und zu, dass alles leichter wäre.
Aber es ist wie es ist und soll ich euch sagen was mit hilft diese schwierigen Zeiten zu überstehen:

Die Kinder! Die helfen mir immer. Gestern zum Beispiel, als ich wieder mal ziemlich mutlos war, da sah ich den beiden zu wie sie sich gegenseitig mit Trauben fütterten. Wie das Baby vor Begeisterung quietschte und das Runzelfüßchen jede Traube halbierte um ihrem Bruder die Hälfte abzugeben.
Diese zwei Kinder, meine Kinder, die sich zum Glück so wahnsinnig lieben, dass sie sich selbst genug sind. Diese Wunderwesen, die nur lachen, spielen und beieinander sein wollen. DIE sind wichtig (und mein Mann, natürlich)

Wenn ich solche Momente wie den gestrigen erlebe, dann erdet mich das. Zeigt mir, dass für all die doofen Sachen die eben zum Leben dazugehören es auch diese ganz besonderen gibt. Die,  die zeigen was wirklich wichtig ist. 

Dienstag, 11. April 2017

Papa bloggt: (k)ein Essen für Kinder



Heute war ich mit Sicherheit wieder einer von den Öko-Vätern, die ihren Kindern nichts gönnen. Was war passiert? Ich war mit dem Runzelfüßchen auf einem Spielplatz. Um ca. 1740 wollte ein kleiner Junge meiner Tochter ein Gummibärchen schenken. Das Runzelfüßchen machte das, was irgendwie jedes Kind machen sollte: kein Essen von fremden Menschen annehmen und fragte mich, ob sie das Gummibärchen essen dürfte. Ich sagte "nein" und hatte das Gefühl, die Mutter des Jungen fand das unhöflich. Sie fragte mich noch nach dem warum und ich erklärte der fremden Frau etwas von zeitigem Abendbrot. Aber ich glaube bei ihr kaum nur an, dass der Vater seiner Tochter nichts "gönnen" würde. Manchmal frage ich mich, ob wir die einzigen Eltern sind, die auch mal nein zu Essen sagen.

Bitte nicht in der Garderobe Essen


In unserem Kindergarten hängen Schilder in der Garderobe: "Bitte gebt den Kindern kein Essen in Garderobe. Bitte macht das draußen." In dem ersten halben Jahr, in dem das Runzelfüßchen in dem Kindergarten ging, habe ich das Schild überhaupt nicht verstanden. Wieso sollte irgendwer seinem Kind Essen geben, wenn es vom Kindergarten abgeholt wird und eigentlich Jacke und Schuhe anziehen soll? Und warum will das der Kindergarten nicht? Ich verstehe es bis heute nicht wirklich, aber ich habe zumindest eine Erklärung. Wenn Eltern Kinder abholen, wollen sie ihnen eine Freude machen und etwas zu essen geben. In der Regel sind es Süßigkeiten. Um Streit ("Ich will das auch haben") und Krümel in der Garderobe zu vermeiden, hängen diese Schilder.

Sonntag, 9. April 2017

Von Änderungen - das Wochenende in Bildern

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Dieses Wochenende war das Wetter ganz traumhaft. Also wollten auch wir raus, etwas erleben. Aber da haben wir die Plänen dann doch ohne die Kinder gemacht...

Samstag, 08. April 2017


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Das Runzelfüßchen findet irgendwo in einer Kiste ein paar Aufkleber und dekoriert uns alle damit. Ich muss ein wenig schmunzeln als Herr Annika an mir vorbeikrabbelt und mich von seinem Rücken aus lauter Augen anstarren. Damit ich mich beim Sport nicht so einsam fühle bekomme auch ich hübsche Deko verpasst.

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Ich mache mich auf den Weg zum Sport! In meinem neuen Lieblingskleid. Es ist selbstgenäht und ich bin stolz wie Bolle. Auch, weil ich gefragt wurde wo man das denn kaufen könne. Das geht natürlich runter wie Öl. Davon abgesehen gefällt mir der Stoff aber einfach sehr.

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Wieder zuhause backe ich Kekse. Fürs Baby ohne Zucker. Habt ihr Lust auf das Rezept?


Freitag, 7. April 2017

Wenn die Lieblingshose wieder passt

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Ich habe eine absolute Lieblingsjeans. Das allein ist schon komisch, weil ich sehr viel lieber Kleider und Röcke trage. Eigentlich ziehe ich Hosen nur sehr selten an, weil ich vor Jahren beschlossen habe, dass ich zuwenig Kleider trage. Kennt ihr das, wenn ihr ein Neujahrsvorhaben habt und das einfach wie die Faust aufs Auge passt? Nun, meins war vor sieben, acht Jahren: Andrea, du musst mehr Kleider tragen. Und nun platzt mein Schrank aus allen Nähten weil ich Kleider in jeder Farbe des Regenbogens darin habe (aber nur ein Schwarzes).

Lieblingshose passt nicht mehr


Nun, ich weiche ab. Jedenfalls trug ich ab diesem Vorhaben nur noch sehr sehr selten Hosen. Außer DIE EINE. Eine Jeans, mit lauter Löchern, umgekrempelt, bis 5 cm überm Knöcheln. In der Jeans mochte ich mich immer. Und sie passte perfekt zu all meinen Shirts. Es ist, wegen der Löcher, nur eine Frühjahr/Sommerhose. Vermutlich mag ich sie genau deswegen auch so gern. Sie anzuziehen bedeutet: Die Sonne ist zurück.

Körper verändert sich in der Schwangerschaft


Jedenfalls, in der Schwangerschaft mit dem Runzelfüßen, die sich auch über das Frühjahr und den Sommer erstreckte, konnte ich sie irgendwann nicht mehr tragen. Der Bauch wuchs. Und im darauffolgenden Frühling, da passte sie auch nicht. Das Runzelfüßchen war noch zu klein, ich hatte gerade erst mit der Rückbildung begonnen und es eigentlich auch überhaupt nicht eilig. 2015 dann, da hätte sie passen können. Aber sie passte nicht.


Mittwoch, 5. April 2017

Mein schönster Stillort - Aufruf zur Blogparade



Letztens war ich ziemlich betroffen, als mich jemand ganz vorwurfsvoll ansprach wie lange ich meinen Sohn denn noch stillen wollen würde. Ob ich das denn schön fände wurde ich gefragt. Und dachte: Weißt du was, du blöde Kuh, das geht dich gar nichts an. Sagte das aber natürlich nicht. Stattdessen: "Ich mache das, solange mein Kind das möchte."

Stillen ist schön


Ich gebe zu, ich habe mich wirklich lange über diese Anmaßung des mir fremden Menschen geärgert. Und dann dachte ich: SO nicht! Ich liebe diese Nähe beim Stillen, ich bin auch beim zweiten Kind noch immer fasziniert, dass mein Körper das kann. Das Runzelfüßchen hat nach 14 Monaten entschieden, dass sie nicht mehr gestillt werden möchte. Wann das bei meinem Sohn der Fall ist, das steht in den Sternen. Klar wünsche ich mir ab und zu, dass er nachts kein Interesse mehr am Stillen hätte und ich mal wieder durchschlafen könnte. Aber so ist es eben nicht.


Dienstag, 4. April 2017

Papa bloggt: Kann man Eltern und gleichzeitg cool sein?

At the Drive In

Vor kurzem sah ich bei Facebook einen Post mit dem Spruch "Tättowierte Eltern sind noch immer Eltern. Nur ein wenig cooler." (sinngemäß übersetzt) Ich musste ein wenig darüber schmunzeln. Weniger wegen den Tättowierungen, denn das bleibt Geschmackssache, sondern eher weil sich Elternsein und "Coolsein" meiner Meinung nach konträr gegenüber stehen.

Was ist überhaupt "cool"? Ich denke, man kann 10 Leute fragen und 20 Antworten bekommen. Aber meist geht es um die Sicht der Anderen auf Einen selbst. Gehört man dazu? Oder nicht? Oder kann man etwas besonders gut?

Das letzte Konzert ist ein Jahr her


Seitdem Herr Annika auf der Welt ist war ich auf keinem Konzert mehr. Das letzte ist ungefähr ein Jahr her und ich war mit mehreren Bekannten unterwegs, die alle keine Kinder hatten. Während mir klar war: ich würde noch auf dieses Konzert gehen und danach würde erst mal Pause sein, machten alle anderen schon Pläne für die nächsten Events. Wenn cool sein bedeutet, dazu zugehören, war mir zumindest klar: ich könnte gar nicht cool sein, denn ich würde mich um das Baby und dem Runzelfüßchen kümmern müssen, während andere die angesagtesten Bands live sehen würden.


Sonntag, 2. April 2017

Von Sonnenschein - das Wochenende in Bildern

Runzelfuesschen Elternblog Leben mit Kindern Berlin mit Kind Naehen fuer Kinder
Dieses Wochenende war der Frühling in der Stadt. Das war herrlich. Bis mein Mann und ich uns kurz mal in der Wolle hatten. Kennt ihr bestimmt auch, oder?

Samstag, 01. April 2017


Runzelfuesschen Elternblog Leben mit Kindern Berlin mit Kind Naehen fuer Kinder
Ich schaffe es tatsächlich mal zum Sport! Ich bin sehr sehr stolz auf mich und finde es toll, mich total auszupowern und an nichts denken zu können weil ich einfach so kaputt bin.
Mein Mann und die Kinder holen mich aber später ab, damit wir die Frühlingssonne genießen und spazieren gehen. Der Park ist voll, das Runzelfüßchen will gern auf einen Spielplatz. Sie darf aber nicht, weil sie sich unter der Woche verletzt hat und hat ein Spielplatzverbot bekommen.

Runzelfuesschen Elternblog Leben mit Kindern Berlin mit Kind Naehen fuer Kinder
Wir halten an einem Café und essen eine Kleinigkeit. Eigentlich hat niemand Hunger, am Ende finden alle etwas. Lustig, wie der Hunger manchmal beim Essen kommt.

Freitag, 31. März 2017

Fernreise mit Kindern: Was muss mit?

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Eine der zentralen Fragen rund ums Thema Fernreise mit Kindern ist wohl: Was muss eigentlich mit?
Ich kann euch den einen heißen Tipp geben: Sehr viel weniger als man denkt! Ich hatte natürlich viel zu großzügig geplant und dann doch das ein oder andere Outfit eher selten an. Allerdings gebe ich zu: Wenn man wie wir Urlaub in der Stadt und am Strand macht, dann ist es schon ratsam mehr als zwei Shirts dabei zu haben. Weil abends einfach alles durchgecshwitzt ist. Wir hätten natürlich auch viele Sachen vor Ort kaufen können, aber so hatte die Kinder am Anfang ein Stück Heimat dabei, was ihnen glaube ich sehr gut getan hat.

Nun will ich euch mal davon berichten was tolle Ideen waren und worauf wir wirklich hätten verzichten können. Auf das ihr vielleicht mit leichterem Gepäck reist. Und, als Hinweis: Fast alles davon haben wir selbst gekauft, das, was mir zur Verfügung gestellt wurde kennzeichne ich transparent in dem ich "Werbung" davor schreibe.


Mittwoch, 29. März 2017

Unsensible Ärzte - Kinderängste wahr nehmen



Das Runzelfüßchen ist gestern krank geworden, eine Operation stand kurzfristig im Raum. Wir haben gerade eine echte Reise hinter uns - vom Kinderarzt zu neuem Arzt ins Krankenhaus - und wieder zurück. Das war nicht schön und doch nötig. Aber wisst ihr, was mich dabei wirklich fuchsig gemacht hat: Die unsensiblen Ärzte. Die meine Tochter schnell, schnell mal eben untersuchen wollen.

"Reiß dich mal zusammen" - Ärzte in Deutschland


Für eine Dreijährige ist es sicher ziemlich gruselig von fremden Menschen untersucht zu werden. Wenn die aber dann noch sagen sie solle doch jetzt einfach mal stillsitzen oder sich zusammenreißen, dann finde ich das ziemlich schwierig. Ich verstehe durchaus, dass im Gesundheitssystem Zeit nunmal auch Geld ist. Und, dass ein kleines Kind im Zweifelsfall mehr Arbeit macht für die eigentlich keine Zeit ist. Aber Himmel, das sind doch auch alles Menschen. Und das Runzelfüßchen hatte Sorgen, dass sie im Krankenhaus bleiben muss, dass sie operiert wird.

Dienstag, 28. März 2017

Papa bloggt: Faire Aufteilung im Haushalt


Andrea war letztens auf einer Veranstaltung und erzählte mir nachher, dass einige Frauen behauptet haben, in ihrer Familie würden sie sich die Erziehungs- und Hausarbeit 50/50 zwischen Mann und Frau aufteilen. Ob das zeitlich wirklich genau so abläuft, kann ich nicht nachprüfen. Aber ich musste an uns denken und wir schwierig es ist, vollkommen faire Aufteilungen zu finden. Einfache Floskeln wie 50/50 gehen meiner Meinung nach an der Realität vorbei.

Nachtarbeit zählt doppelt?


Herr Annika ist das süßeste Baby, was ich mir vorstellen kann. Aber: Auf die allseits-beliebte Frage, ob das Baby denn nun durchschläft, können wir leider nur  eindeutig mit "nein" antworten. Ich werde zwar auch mal von ihm nachts geweckt, wechsele nachts Windeln, wenn es sein muss, aber die meiste Zeit, kümmert sich meine Frau um ihn. Also ehrlicherweise muss Herr Annika schon sehr lange nachts nicht mehr gewickelt werden!
Verschiedene Dinge haben wir schon ausprobiert, aber bislang ist das Resultat nur, dass meine Frau sehr viel schlechter und weniger schläft als ich. Wie können wir den Schlafmangel durch Stillen in der Nacht tagsüber kompensieren? Leider gar nicht. Als Ausgleich kümmere ich mich morgens um unsere Kinder, damit Andrea noch ein paar Minuten Schlaf bekommt. Aber unterbrochene Nachtruhe lässt sich nur schwer ausgleichen und kaum in Minuten messen.


Sonntag, 26. März 2017

Vom guten Wetter - das Wochenende in Bildern

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Dieses Wochenende war das erste, das wir seit zwei Monaten wieder zuhause waren. Und ich gebe zu: Es war ziemlich schön. Auch, weil das Wetter mitspielte. Und weil wir SO nette Begleitung hatten.

Samstag, 25. März 2017


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Bei Makerist, der Plattform meines Vertrauens wenn es um Schnittsmuster geht, gibt es eine Aktion: Viele Schnittmuster kosten nur 2€. Da schlage ich am Freitag Abend zu und kaufe auch ein Puppenschnittmuster. Das Runzelfüßchen hatte sich das schon in Thailand gewünscht, eine neue Puppe.
Am Samstag Vormittag also schneide ich den Stoff zu. Das Runzelfüßchen schläft in der Zeit, es soll ja eine Überraschung sein.

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Die Kinder machen ihren verfrühten Mittagsschlaf, weil wir anschließend verabredet sind. Mit lieben Menschen, die wir im Urlaub kennengelernt haben und die, wie es der Zufall so will, in der Nähe wohnen.
Nach kurzem Fremdeln laufen die Kinder wieder Hand in Hand durch die Straßen, gerade so als wären wir wieder am Strand in Thailand. Wir essen indisch und es ist laut und wuselig und schön.

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Anschließend geht es auf den Spielplatz, die Kinder wollen sich bewegen. Wir Eltern haben Zeit fürs Schwelgen in Erinnerungen und halten die Gesichter in die Sonne. Das Runzelfüßchen entdeckt einen ehemaligen Freund aus dem Kindergarten, will dann aber doch nicht mit ihm spielen. Ich beobachte das gespannt, denn offensichtlich sind ihr zuviele Kinder die sie mag gleichzeitig zuviel.

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Ach, der Frühling! Ich bin verliebt in diese Straßendeko und wir laufen durch das frühlingshafte Berlin- das frühlt sich gar nicht so schlecht an. Die letzten Tage hat es hier viel geregnet und meine Laune war ziemlich schlecht. Die Kinder sind beide krank und beide kämpfen noch mit dem Jetlag. Die Nächte daher lang und zäh. Das alles zerrt an meine Nerven. Da tut solch ein Blumengruß wirklich gut.

Dienstag, 21. März 2017

Zurück aus Thailand



Nur ein kurzer Post von mir: Unsere zwei Monate Thailand sind vorbei. Wir sind zurück in Berlin und gewöhnen uns gerade ein. Das ist nicht ganz so leicht, plötzlich wieder Socken anzuziehen, und Schuhe.
Einen Mantel und einen Schal zu tragen. Den Kinder wieder mehr als ein Shirt und eine kurze Hose anzuziehen, ihnen sagen, dass sie eben doch lieber noch einen Pulli anziehen. Und vielleicht auch eine Mütze.
Neben der Aversion gegen das hiesige Wetter ist es auch der Jetlag mit dem wir kämpfen. Es ist weniger schlimm als auf dem Hinflug, aber dennoch sind wir platt.

Wir kommen jetzt erstmal an und dann erzähle ich euch in wenigen Tagen noch mehr von unserer Reise. Habt ihr bestimmte Dinge die ihr wissen wollt? Dann meldet euch und ich blogge drüber!


Freitag, 17. März 2017

Thailand mit Kindern: Rituale auf Reisen

Runzelfuesschen Elternblog Thailand mit Kindern Thailand mit Baby Fernreise mit Baby und Kleinkind


Als ich anderen von unserer Reise erzählte hörte ich sehr oft: Oh, das geht bei uns gar nicht. Unser Kind braucht feste Rituale, immergleiche Bedingungen. Und ich gebe zu: Ich habe darüber gar nicht nachgedacht, ob meine Kinder das brauchen. Wir Eltern haben beschlossen, dass wir diese Reise machen wollen, dass sie für unsere Kinder und uns gut wäre. Ob das für die Kinder wirklich so ist, oder ob sie der Trip in die Ferne maßlos überfordern würde, daran dachte ich gar nicht.

Reisen mit Kleinkind


Das liegt zum einen sicher daran, dass wir schon oft mit dem Runzelfüßchen verreist sind. Noch nie soweit in die Ferne, aber doch oft und gern. Meine Tochter liebt das Reisen und ist an sich auch kein Kind was viele Rituale braucht. Sie hat keine festen Frühstücks/Mittags/Abenessenszeiten. Sie geht ins Bett wenn sie müde ist, nicht zu einer festegelegten Uhrzeit. Sie hat kein Lieblingsschmusetier das überallhin mit muss, sondern immer mal ein anderes.


Dienstag, 14. März 2017

Papa bloggt: Warum Kinder der Himmel sind


Es gibt Artikel, die will man gar nicht lesen, aber man liest sie trotzdem. Letztens gab es einen Beitrag mit dem Thema "Ich sage, wie es ist: Kinder werden überbewertet". Als Vater interessierte mich das natürlich sehr, aber die Zusammenfassung und eigentliche Erkenntnis war: Das Leben mit Kindern ist sehr anstrengend. Was mich allerdings nachdenklich gemacht hat: Kinder sollen Himmel und Hölle sein und die AutorIn fragte sich, wann denn (endlich) der Himmel kommt. Vielleicht wollte sie provozieren oder zum weiterlesen anregen, es bleibt auch jedem unbenommen, seine eigene Familiensituation zu bedauern, aber hier sind meine fünf persönliche Gründe, warum meine Kinder der Himmel sind. 


1. Grund: Kinder lassen Dich die Welt neu entdecken


Als mit Mit- oder Enddreißiger habe ich schon einiges von der Welt gesehen. Es gibt diesen schönen Film mit Björk (vielleicht heulen jetzt einige auf, man liebt sie oder hasst sie), in dem die Protagonistin langsam erblindet. Aber sie bedauert das nicht, sondern behauptet, sie hätte eh schon alles gesehen. Niemand möchte gerne erblinden, aber als Erwachsener stumpft man schon ein wenig ab. Das mag jetzt übertrieben sein, aber Kinder lassen Dich wieder neu auf Dinge schauen. Wir sind im Sommer letztes Jahr mit dem Runzelfüßchen und Herrn Annika an die Ostsee gefahren. Es war Nacht und dunkel als wir ankamen. Sternenklar sah man nicht nur ein paar Sterne, sondern sogar noch die Milchstraße. Das Runzelfüßchen war ganz außer sich: "Schaut! Sterne!" Sie redet noch immer manchmal davon, dass wir an der Ostsee Sterne gesehen haben. Die Welt ist schön und Kinder lassen Dich das wieder spüren. 

Sonntag, 12. März 2017

Von neuen Inseln und Busfahrten - das Wochenende in Bildern

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Dieses Wochenende waren wir wieder zu neuen Zielen unterwegs. Nachdem wir letze Woche auf einer sehr einsamen Insel waren, sind wir nun zurück im Thailand- Tourismus. Ich gestehe, ich vermisse das Ursprüngliche doch etwas. Aber: das Internet ist endlich gut genug um euch davon zu berichten, yeah!

Samstag, 11 März 2017


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Wir verabschieden uns vom angeblich schönsten Strand der Welt (sagt der Reiseführer) und machen uns auf zu einem neuen Ziel. Hier in Railay war es schön, aber doch arg touristisch. Für uns, die wir aus Ko Jum kommen, einer kleinen Insel auf der wirklich nicht viel ist außer einfachen Hütten und wilden Affen, war das etwas gewöhnungsbedürftig. Denn auf Railay gibt es auch Affen. Aber wild sind die nicht mehr. Sondern von denn Horden von Tagestouristen schon total trainiert, dass sie all den Müll fressen, der da so zurückbleibt. Ich hardere mit dieser Erscheinung des Tourismus, bin ich doch selbst ein Teil davon (auch wenn ich niemals meinen Müll irgendwo liegen lasse oder Affen füttere). Nun, jedenfalls fahren wir mit dem Longtailboot weiter.

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Nach kurzer Zeit sind wir auch schon in unserem neuen Hotel. Das stand im Reiseführer und ich hatte es zuhause, vor der Reise, immer wieder im Blick. Aber es war schlicht zu teuer. Warum auch immer, ich hatte Glück und irgendwann auf der Reise wurde es plötzlich preiswert. Also schlug ich zu. Und vor Ort erblickten die Angestellten die zwei Kids und waren total aus dem Häuschen. Und zack, gab es ein Upgrade und wir bekamen ein Zimmer mit zwei Räumen, und richtig viel Platz. Schön ist es hier.
Wir spazieren etwas die Straße hinunter und sehen: in Krabi, gleich um die Ecke, ist Nachtmarkt. Da wollen wir hin.

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Nach dem Mittagsschlaf von beiden Kindern (immerhin wollen wir zum NACHTmarkt, der wirklich erst gegen 19:00 so richtig zum Leben erwacht) wollen wir los. Wir wissen, eine Fahrt kostet pro Person 50 Baht, 1€ irgendwas. Auf der Straße halten wir Taxen an, schauen uns um. Alle wollen 500 Baht für den Weg. Wir fragen und fragen, versuchen zu handeln, nichts zu machen. Wir geben auf. Dann eben heute kein Nachtmarkt. Denn 1000 Baht, 27 €,  für solch einen Ausflug, das geht einfach nicht. Ich bin trotzdem traurig, weil ich über den Markt soviel Nettes gehört habe.
Dann also Plan B, wir sehen uns die "Stadt" an.


Freitag, 10. März 2017

Langstreckenflug mit Baby und Kleinkind

Runzelfuesschen Elternblog Langstrecke mit Baby Fliegen mit Baby Fliegen mit Kleinkind

Im Vorfeld der Reise hat mich vor allem eins beschäftigt: Wie kommen wir denn überhaupt nach Thailand? Kann ich einem Baby solch eine lange Reise zumuten? Wie beschäftige ich die Dreijährige über so einen langen Zeitraum? Und was mache ich eigentlich gegen meine Flugangst?
Soviel ist klar: Ich konnte nicht die "üblichen" Medikamente nehmen. Da ich Herrn Annika ja immernoch stille war klar: Beruhigungstabletten sind tabu. Also Zähne zusammenbeißen und das alles irgendwie überstehen.

Nachtflug mit Baby


Wir sind abends losgeflogen, was sich im Nachhinein als eine großartige Idee rausstellte. Die Kinder waren total müde und sind beide recht schnell eingeschlafen. Und Herr Annika, der sonst ja keine Nacht länger als zwei Stunden am Stück schläft, der schlummerte friedlich auf meinem Arm. Eigentlich hatten wir auch ein Bett bestellt, das sich vor einem einklinken lässt. Aber, logo, Herr Annika hatte darauf überhaupt keine Lust. Und außerdem: Sobald es Turbulenzen gibt muss das Ding wieder eingepackt werden. Auf den Stress hatte ich keine Lust (auf Turbulenzen natürlich auch nicht, aber tja nun).


Mittwoch, 1. März 2017

Guck guck - Babys Spiel

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Herr Annika ist für seine neun Monate ziemlich clever. Hier im Urlaub denkt er sich lauter Spiele aus um uns bei Laune zu halten. Nicht, dass das wirklich nötig wäre, wir haben auch so Spaß. Aber es ist natürlich schon lustig ihm dabei zuzusehen wie er sich Dinge überlegt um uns zum Lachen zu bringen.

Baby spielt Guck- Guck


Sein absoultes Lieblingsspiel ist Guck- Guck. Allerdings nur, wenn er das macht. Er krabbelt manchmal durch das ganze Zimmer um etwas zu suchen, was er dafür benutzen kann. Am Anfang, das gebe ich zu, war ich total genervt davon, dass das Baby gerade zur Mittagsschlafzeit nicht mal zwei Minuten ruhig sitzen bleiben wollte, sondern immer wieder loskrabbelte. Bis ich ihn machen ließ. Blitzschnell krabbelte er los und griff sich seine Hose.


Dienstag, 28. Februar 2017

Papa bloggt: Kontrollverlust im Urlaub


Bevor wir in Thailand angekommen sind, haben wir uns viele Gedanken gemacht: Wird es denn Kinder dort gefallen? Wird es uns gefallen? Was essen wir? Wie kommen wir von A nach B? Für alle Fragen gibt es Lösungen, aber nicht immer die, die man sich vorher überlegt hat. So müssen wir immer auch ein wenig Kontrolle abgeben.

Brauchen wir Autositze für die Kinder?


Ob in Deutschland oder auch im europäischen Ausland. Kinder und Baby werden mit Babyschalen und Kinderautositzen transportiert. Dieser Grundsatz, der auch gesetzlich vorgegeben ist, ist so tief in einem verankert, dass wir auch erst überlegt hatten, unsere Kindersitze mit Thailand zu nehmen. Die Airline hätte das auch gerne und sehr wahrscheinlich kostenlos gemacht. Aber was hätten wir denn mit den Autositzen hier anfangen können? Leider sehr wenig. Sie hätten uns nur behindert und wir hätten sie wahrscheinlich gar nicht überall hin mitnehmen können. In Bangkok hätte man den Autositz noch im Taxi vom Flughafen benutzen können. Aber je weiter man sich von Bangkok entfernt, desto "spannender" werden die Transportmittel: Tuk Tuks, Mini-Vans, Motorroller mit Beiwagen, Pick-Ups mit Sitzen hinten. Autos kann man hier zwar auch mieten, aber dann oft ohne Versicherung. Zusätzlich müsste man sich bei Linksverkehr in dem Gewusel, was teilweise auf den Straßen ist, ganz schön konzentrieren. Ob das dann wirklich sicherer für die Kinder ist, wenn ich uns unsicher mit einem geliehenen Auto fahre? So fahren wir, eigentlich gegen meine Prinzipien, mit lärmenden Tuk Tuks oder auf umgebauten Pick-Ups. Über etwaige Anschnallgurte möchte ich kein Wort verlieren...Trotzdem fühlen wir uns nicht unsicher.    
Über den Gedanken, einen Kindersitz auf ein TukTuk draufzuspannen, müssen wir heute noch lachen.

Sonntag, 26. Februar 2017

Vom Inselleben - das Wochenende in Bildern

Runzelfuesschen Elternblog Thailand mit Kleinkind Thailand mit Baby Ko Lanta mit Kindern


Dieses Wochenende war Inselleben pur angesagt. Wir haben uns mittlerweile an den "Groove" hier gewöhnt. Waren wir am Anfang der Reise viel unterwegs und haben wir gesehen und erlebt ist es jetzt das genaue Gegenteil. Wir vergeuden unsere Zeit großzügig, leben in den Tag hinein und finden das ganz wunderbar. Denn darum ging es uns ja von Anfang an. Gemeinsam so richtig viel Zeit zu haben. Nichts zu müssen, nur zu wollen. Und eigentlich nicht mal das.

Samstag, 25. Februar 2017


Runzelfuesschen Elternblog Thailand mit Kleinkind Thailand mit Baby Ko Lanta mit Kindern
Gefühlt kann Herr Annika jeden Tag irgendetwas Neues. Von freihändig stehen über Mama sagen bis hin zu Spiele spielen ist alles dabei. Heute morgen entdeckt er die Schwerkraft und das Prinzip: Ich schütte aus, jemand anders füllt nach. Die Kaffee- und Zuckertüten bieten sich dafür aber auch wirklich an. Meinen Mann macht das immer leicht nervös, weil das mit Baby ja schnell in Chaos ausartet. Lustigerweise kann ich das gut ab. Ich habe inzwischen gelernt darauf zu vertrauen, dass zumindest die Thais nie von unseren Kindern genervt sind und lasse deswegen auch bei mir weniger Stress aufkommen. Soll er doch die Tüten immer wieder aus dem Körbchen befördern. Am Ende sammel ich sie wieder ein und gut ist.

Runzelfuesschen Elternblog Thailand mit Kleinkind Thailand mit Baby Ko Lanta mit Kindern
Ein Strandspaziergang steht an. Wir haben ein Ziel: Knapp 700m entfernt gibt es einen 7/11 - diese kleinen Supermärkte in denen es auch Windeln oder Zahnpasta gibt. Beides ist leer, also machen wir uns auf. Und das Schöne: Am Strand lang gehen macht das auch wirklich allen Spaß. Wir genießen die verschiedenen Blautöne und die Gischt an unseren Füßen sehr.


Freitag, 24. Februar 2017

Thailand mit Kindern: Essen für Kinder und Eltern

Essen in Thailand fuer Kinder Runzelfuesschen Elternblog mit Baby nach Thailand


Als ich fragte welches Thema euch bei unserer Reise am meisten interessiert war ein Trend zu erkennen: Essen. Ihr wollt lustigerweise so ziemlich ALLES rund ums Thema Essen wissen. Na dann, hier kommen mal ein paar Erfahrungen.

Thailändisch essen fürs Kleinkind


Wir essen hier alle thailändisch. Also das Baby nicht ganz so sehr, er hält sich eher an sehr viel Obst und Brot. Aber ab und zu probiert er Reis mit Kokosmilch. Oder Möhren oder Kartoffeln mit Curry . natürlich nur wenn es nicht scharf ist.
Das Runzelfüßchen isst alles. Sie darf sich jeden Tag etwas von der jeweiligen Karte aussuchen, wir sortieren vor in "Nudeln" oder "Reis". Das macht ja schon mal die Unterscheidung leichter. Und dann gibt es eben zwei, drei Sachen zur Auswahl. Massaman Curry, Thai Muslim Curry oder gebratenes Gemüse. Oder gebratene Nudeln. Jedenfalls in aller Regel auch Thaifood.


Mittwoch, 22. Februar 2017

Benjamin Blümchen - oder, wie der Tod plötzlich Thema wurde



"Mama, wie wird man denn tot?"
"Tja also, wenn man alt ist, und vielleicht krank, dann stirbt man."
"Mama, wie ist das denn wenn man tot ist?"
"Das weiß ich nicht genau Runzi, ich war ja noch nie tot."
"Mama, tut das weh, tot sein?"
"Nein, ich glaube nicht."

Neuer Tag:


"Mama, wie stirbt man denn?"
"Oh, puh, na wenn man Glück hat, dann schläft man ein und wacht nicht mehr auf."
"Aber wie geht denn das?"
"Na, man hört auf zu atmen."
"Mama, wie ist das denn wenn man tot ist?
"Das weiß ich nicht."

Tag Drei


"Mama, bin ich bald tot?"
"Ich hoffe nicht, Runzi. Ich hoffe du bleibst noch ganz lange bei mir."
"Wie stirbt man denn?"
"Man schläft ein und hört auf zu atmen. Aber das passiert erst wenn du ganz alt bist, hoffe ich."
"Mama, wann stirbt man denn?"
"Hoffentlich wenn man ganz alt ist und ganz fröhlich war."


Sonntag, 19. Februar 2017

Von Muscheln und Verletzungen - das Wochenende in Bildern

Runzelfuesschen Elternblog Mit Kindern nach Thailand Fernreise mit Baby Ko Lanta mit Kind



Dieses Wochenende hatte es in sich. Es gab freiwillig und unfreiwillig Verletzte, neuen Schmuck und für euch habe ich auch was Schönes im Gepäck.

Samstag, 18. Februar 2017



Runzelfuesschen Elternblog Mit Kindern nach Thailand Fernreise mit Baby Ko Lanta mit Kind
Die Nacht war kurz. So unfassbar kurz. Herr Annika übt gerade freihändig stehen und kann diese überaus spannende Tätigkeit auch nachts kaum unterbrechen. Deswegen übt er frohgemut auch um 3.00Uhr nachts und motzt mich an, weil ich nicht gewillt bin ihm dabei zu assistieren. Ich kann das nur bedingt mit Humor sehen, denn auch wenn wir hier im Paradies sind, ich würde schon gern mal etwas schlafen. Wenigstens so zwei, drei Stunden am Stück. Aber unsere Schlafsituation ist auch im Urlaub miserabel. Ich stehe also mit den ersten Sonnenstrahlen auf und beobachte den Sohn dabei wie er das Runzelfüßchen wach macht.

Runzelfuesschen Elternblog Mit Kindern nach Thailand Fernreise mit Baby Ko Lanta mit Kind
Wir haben Hunger und machen uns auf, Frükstück finden. Wir haben nur eine Unterkunft gebucht, was uns die Freiheit gibt jeden Morgen neu zu entscheiden wo wir gern essen möchten. Verschiedene Restaurants (neben dem in unserem Hotel) gibt es ca. 200m am Strand entlang. Zwischen dem Hotel und dem Frühstück wartet also immer ein kleiner Strandspaziergang auf uns. Und nie, wirklich nie, schaffen das RUnzelfüßchen und ich es, mal keine Muscheln aufzusammeln. Denn jede ist doch sooo schön und will mitgenommen werden.

Runzelfuesschen Elternblog Mit Kindern nach Thailand Fernreise mit Baby Ko Lanta mit Kind
Wir spazieren wieder zurück und gehen anschließend im Meer baden. Das Runzelfüßchen hat inzwischen jede Scheu vor Wasser verloren und freut sich täglich auf ihr Bad mit uns. Ich bedauere ein wenig, dass wir selten zu viert baden können, denn bei der Hitze und vor allem Sonne bleibt Herr Annike die allermeiste Zeit im Schatten. Heute machen wir eine Ausnahme und plantschen in dem seichten Wasser.