Dienstag, 6. Januar 2015

Papa bloggt: Urlaub ohne verreisen



Seit dem Ende meine Elternzeit sind schon fast zwei Monate vergangen. Über die Weihnachtsfeiertage kam dann der erste Urlaub nach der Elternzeit. Von der Arbeit brauchte ich zwar nicht unbedingt Urlaub, aber ich brauchte endlich wieder mehr Zeit mit meiner Tochter.


Ich glaube, dass das Runzelfüßchen mich auch schon ein wenig vermisst hatte. Da meine Arbeitswoche 40 Stunden hat, bleiben für meine Tochter nur noch wenige Stunden übrig, die wir zusammen verbringen können. Und jetzt hatten wir plötzlich wieder 16 Tage am Stück zu zweit, bzw. dritt.


Kleine Familie - viel Zeit


Leider sind unsere Familien nicht besonders groß. Das ist einerseits zwar traurig, aber dafür gibt es weniger Stress über die Feiertage, weil wir nicht tausend Verwandte besuchen müssen. Aber trotzdem war Weihnachten im Vergleich zum letzten Jahr wesentlich entspannter. Während das Runzelfüßchen letztes Jahr schnell überfordert war, weil sie zu viele Eindrücke verarbeiten musste, kann es meiner Tochter jetzt eigentlich nicht trubelig genug sein. Je mehr Leute, desto besser. Und am besten ist, wenn es zusätzlich noch Tiere wie Katzen oder Hunde gibt: das ist für sie besser als Weihnachtsgeschenke. Die gab es zwar auch, aber die waren in diesem Jahr gar nicht so interessant.

Mittagsschlaf mit Kleinkind


Irgendwie hatte ich in zwei Monaten Arbeit ein ordentliches Schlafdefizit aufgebaut. Zum Glück gibt es ja meine Tochter, die eh jeden Tag Mittagsschlaf macht. Als haben wir fast jeden Tag zusammen ein Schlummerlein gemacht. Komischerweise bin ich fast schon schneller eingeschlafen als meine Tochter. Für 2015 habe ich mir vorgenommen, dass ich mehr schlafen will.

Zwei Wochen sind schnell vorbei


Da meine Frau auch mal ein wenig Entspannung brauchte, war ich fast pausenlos mit dem Runzelfüßchen zusammen. Aber nach zwei Wochen musste ich wieder arbeiten gehen. Als ob meine Tochter gemerkt hat, dass ich losgehen wollte, schlief sie auch nicht mehr so lange wie sonst. Sie saß dann auf dem Arm meiner Frau, als ich mich verabschieden wollte. Plötzlich wollte sie zu mir, was sie sonst quasi nie macht. Nach einem tränenreichen Abschied musste ich doch losgehen, aber leicht gefallen ist mir das nicht.
Zum Glück habe ich noch relativ viele Urlaubstage für 2015. Ich hab noch nicht mal, das Gefühl, dass ich wegfahren muss: ich will einfach wieder Urlaub mit meiner Tochter.


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