Dienstag, 11. November 2014

Gastpost: Jeder Tag mit Kind ist schön

Ich freue mich auf einen neuen Gastpost auf meinem Blog. Diesmal kommt er von Renate, die den Blog "Mamis Blog" betreibt. Schaut nach dem Lesen auf jeden Fall mal vorbei, es lohnt sich! Das Thema von Renate: Jeder Tag mit Kind ist schön. Wie passend, oder?



Jeder Tag mit Kind ist schön


„Jeder Tag mit Kind ist schön“ – nach diesem Motto schreibst Du zusammen mit Deinem Mann, regelmäßig Artikel auf dem Runzelfüßchen-Blog. Und das Motto gefällt mir sehr gut, dass ich gerne meine Meinung und Erfahrungen dazu notieren möchte. 
Ich habe mir die Zeit mit Kind vor der Geburt wahnsinnig kompliziert vorgestellt und dachte, dass ich mich erst daran gewöhnen muss, mit dem Baby klarzukommen, es zu verstehen und zu wissen, wie ich dem kleinen Wesen helfen kann, gerade wenn es weint. 

Vorstellungen vom Leben mit Baby


Jedoch muss ich zugeben, dass nichts von meinen „Horrorvorstellungen“ eingetreten ist oder ich habe es nicht gemerkt, weil ich anders damit umgegangen bin, als ich es mir vorgestellt habe.
Natürlich hat die Kleine geweint, natürlich gab und gibt es schlaflose Nächte – das möchte ich nicht abstreiten oder unerwähnt lassen. Ich kam mir aber in der ganzen Zeit nie wirklich hilflos vor, weil der Mutterinstinkt etwas ganz Tolles ist, das ich mir so nie vorstellen konnte. Vielleicht fehlte mir dazu das Vertrauen in mich selbst bzw. dass ich an mich glaube. 

Kind und Beruf unter einen Hut bringen


Ich konzentriere mich besonders auf die schönen Momente und die Zeit, die wir zusammen verbringen können. Dass ich viel Zeit mit der Kleinen verbringen kann, hab‘ ich sowohl meinem Mann für die Einigkeit zu unserem Familienmodell, das wir leben, als auch der Tagesmutter zu verdanken, die so flexibel ist, dann zur Verfügung zu stehen, wenn ich arbeiten muss. Mehr Betreuung als zu meinen Arbeitszeiten möchte ich nämlich nicht, weil ich die übrige Zeit mit der Kleinen sehr gerne verbringe. Es ist mir durchaus bewusst, dass nicht jedem die Entscheidung freisteht, weniger zu arbeiten, um mehr Zeit mit dem Kind zu verbringen und dass bestimmt viele berufstätige Mütter den Wunsch haben, mehr Zeit für Kinder und Familie zu haben, wenn es irgendwie ginge. Ich kenne aber auch viele, die sagen, dass sie froh sind, etwas anderes um die Ohren zu haben während sie ihre Kinder in guten Händen wissen, die dann ausgetobt und glücklich nach Hause kommen.

Verschiedene Familienmodelle leben


So viele Familienmodelle es gibt, so viele Meinungen gibt es sicherlich auch dazu – und wie bei allem im Leben gibt es kein „richtig“ oder „falsch“, sondern nur „passt zu uns“ oder „passt nicht“. Und egal was die anderen sagen, sollte man die Dinge „passt nicht“ am besten ganz aus dem Leben und vor allem aus dem Kopf verbannen. Denn nur zu oft ertappe auch ich mich dabei, doch zu grübeln, ob nicht DER oder DIE doch Recht haben, die mal wieder irgendeinen tollen Tipp über die Lippen bringen. Ich weiß, dass diese unschlagbaren Tipps oft nicht böse gemeint sind und jeder aus Erfahrung spricht. Trotzdem muss ja nicht jeder die gleiche positive Erfahrung damit machen, nur weil dieser Tipp in ihrer Familie gut funktioniert hat. Wenn sich jeder ein bisschen mehr auf seine eigenen Dinge konzentriert, wäre es für alle ein bisschen leichter. Mit anderen Worten: Den Blick auf das Positive richten – ganz nach dem Motto von Andrea „Jeder Tag mit Kind ist schön“.

Liebe Renate, vielen Dank für deinen Beitrag. Ich denke es ist ungeheuer wichtig nichts zu verurteilen sondern immer zu schauen ob es für die eigene Familie passt. Denn jede Familie findet ihren Weg.
Was denkt ihr? Welchen Weg geht ihr? Ich bin auf eure Meinungen gespannt.

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