Mittwoch, 7. Mai 2014

Gedanken zur Elternzeit für Papa

Runzelfuesschen Elternzeit für Papa


Nun beginnt sie also, die neue, andere Zeit. Runzelfüßchens Papa übernimmt das Ruder, und ich gehe wieder arbeiten. Aber wie wird das sein? Wie fühlt sich das an, den kleinen Schatz nicht mehr den ganzen Tag zu sehen? Und wird der Papa alles, was ich bis dato mit dem Kind gemacht habe über den Haufen werfen? Der schön strukturierte Tagesablauf, unsere gemeinsame Kuschelzeit, stundenlanges Spazieren gehen, an all das ist das Runzelfüßchen doch gewöhnt. Wie wird das jetzt werden?




Papa sagt Elternzeit ist Urlaub


Zumal der Papa, auch wenn er sich vorbildlichst um seine Tochter kümmert, schon auch das ein oder andere Mal hat anklingen lassen, dass es sooo schwer ja gar nicht sein kann, den ganzen Tag ein Kind zu betreuen. Wäre ja, gerade bei schönem Wetter, auch irgendwie Urlaub. Natürlich gibt es diese tollen Tage, wo alles super läuft, und mein Runzelfüßchen und ich uns in einer Wattewolke der Glückseeligkeit befinden. Aber es gibt auch Tage des Jammerns und des Nörgelns, die einfach nicht enden wollen.

Mama ohne Elternzeit


Wie also wird Papa Runzelfüßchen das meistern. Und wie gehe ich mit der neuen Situation um? Plötzlich muss ich morgens das Haus verlassen und meine Kleine zurücklassen, die so fröhlich in ihrem Bettchen quiekt und den Tag kaum erwarten kann.

Selbstständig sein mit Baby


Ich bin, das habe ich ja schon mehrfach erwähnt, selbstständig. Daher trifft es mich vielleicht weniger hart, als andere Mütter, die schnell wieder Vollzeit in den Beruf einsteigen (müssen). Ich kann Feierabend machen wann ich will, wenn ich es gar nicht aushalte, dann klappe ich eben um 13.00Uhr den Laptop wieder zu und gehe mit meiner Familie ein Eis essen. Aber so ist ja eigentlich nicht der Plan. Die nächsten Wochen werden spannend, für das Runzelfüßchen, ihren Papa und mich. Ich kann das alles kaum erwarten und versuche, mich einfach auf die neue Situation einzulassen.

1 Kommentar:

  1. Es wird gut, wenn man akzeptieren kann, dass der Papa es vielleicht anders, aber deswegen nicht schlechter macht. Nach der ersten Elternzeit, die bei mir nach elf Monaten vorbei war, habe ich tatsächlich ein wenig geschluckt, aber nach den ersten Tagen überwog das Positive und es war fein, wieder ein Arbeitsumfeld UND das Familienleben zu haben. Bei Kind zwei bleiben mir nun noch zwei Monate bevor auch bei uns der Papa wieder ran darf ... ich gönne den beiden die Zeit sehr, denn es bleibt ja ohnehin etwas ungerecht, dass ich so viel mehr Exlusivzeit mit dem kleinen Familienmenschen habe als er ... Lasst es euch gut gehen!

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