Donnerstag, 20. März 2014

Migräne und Baby

Runzelfuesschen


Ich bin Andrea und ich habe Migräne.... Und ein Baby. Das zusammen verträgt sich leider überhaupt nicht gut.



Schwangerschaft und Migräne


Es war mal wieder soweit. Fast ein ganzes Jahr war ich beschwerdefrei, aber nun scheint sie zurück, meine alte Feindin Migräne. In Spitenzeiten hatte ich das alle 2-3 Tage und musste jede Menge Tabletten nehmen. Dann habe ich Osteopathie probiert, Entspannungstechniken und Massagen, und es wurde besser. Darüber hinaus hat aber die Schwangerschaft in erster Linie dafür gesorgt., dass ich beschwerdefrei bin. Die Umstellung der Hormone sorgt dafür, dass viele Migränikerinnen in der Schwangerschaft und Stillzeit beschwerdefrei sind. So weit, so wunderbar.

Erste Migräne in der Stillzeit


Nun habe ich natürlich längst noch nicht abgestillt, aber die erste Migräneattacke trotzdem hinter mir. Das lässt mich für die nächste Zeit eher schwarz sehen. Ich kann mich auch gar nicht mehr dran erinnern, dass das früher auch so heftig war. Klar, mir war "damals" (als würde es schon Jahre zurückliegen, pfff...) auch schlecht und ich hatte bohrende Kopfschmerzen, bei denen ich dachte, ich halte es nicht mehr aus, aber das hier, das war eine neue Qualität.

Migräne und Übelkeit


Abends hatte ich, nachdem das Runzelfüßchen im Bett war, plötzlich rasende Kopfschmerzen. Ich dachte mir nichts dabei, so Kindergeschrei sorgt ja auch das ein oder andere Mal für ein Hämmern im Kopf. Aber nein, es wurde immer schlimmer. Irgendwann war es soweit, ich war kurz davor mich zu übergeben und konnte mich kaum noch bewegen. Wir sind ins Bett gegangen, aber es halt alles nichts. Ich musste eine Tablette nehmen, stillen hin oder her. Außerdem, so dachte ich, bei 10 Stunden Schlafen könnte die schon wieder abgebaut sein, bevor das Runzelfüßchen wieder mit Trinken dran ist.

Angst vor der nächsten Migräne


Mit der Tablette wurde es aber auch nicht besser, vermutlich schon zu spät genommen. So lag ich da, dachte ich muss sterben, während Mann und Kind selig schlummerten. Als das Runzelfüßchen dann ihren Schnuller verlor und laut weinte, musste ich leider meinen Mann wecken. Ich war einfach nicht mehr in der Lage mich zu bewegen. Das hielt leider auch bis zum nächsten Morgen an. Nun frage ich mich, was passiert, wenn ich mal eine Attacke bekomme und niemand in der Nähe ist. Wer versorgt dann das Baby?






Kommentare:

  1. Oh, das klingt ja gar nicht gut. Ich hoffe dass du verschont bleibst. Um dich ein wenig zu beruhigen, meine Erfahrung als ehemalige Alleinerzieherin besagt, dass selbst wenn es einem total elendig geht, man es irgendwie noch schafft sich aufzurappeln und das notwendigste zu tun, bis Hilfe kommt.

    Alles Liebe!

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  2. Oh Mann, wirklich Mut macht das aber nicht :) Ich hab auch noch so prägnante Erinnerungen wie ich laut heulend und würgend mit schreiendem Baby auf dem Arm Runde um Runde drehte während der Papa schlief weil er Nachtdienst hatte... irgendwann hat er dann mein Geschrei nicht mehr ausgehalten und ist doch aufgestanden. MEGA HORROR! Ich hab das wöchentlich und die Angst ist auch immer da :( Liebe Grüße, Janina

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