Freitag, 7. März 2014

Katze kümmert sich ums Baby


Runzelfuesschen


Unsere Familie umfasst ja eigentlich vier Mitglieder: Mama, Papa, Baby und Katze. Nur leider ist die Katze etwas unglücklich über die Tatsache, dass unsere schöne Dreisamkeit durch den neuen Erdenbürger gestört wurde.



Baby nervt Katze


Bis dahin ein extrem schumsiges und friedliebendes Tier sehen wir den Haustiger nun so gut wie nie. Zu den Fütterungszeiten, ihren und denen das Babys kommt sie mal vorbei, ansonsten verkriecht sie sich im Bett. Schade, aber ich hoffe schwer auf bessere Zeiten. Sie mag das Gebrüll und Geheule und vor allem den Windelgeruch wohl einfach nicht ertragen. Glücklicherweise nähert sie sich unserem Runzelfüßchen aber auch nicht, so dass wir uns wenig Sorgen über Kratzspuren im Gesicht machen müssen.

Baby lässt sich nicht trösten


Neulich aber, da hatte das Runzelfüßchen schlimmen Weltschmerz. Oder Zahnungschmerz, so genau weiß das ja niemand. In jedem Fall schrie und schrie sie und war untröstlich. Da half kein Rumgetrage, kein gutes Zureden und auch keine Ablenkungsversuche. Also setzte ich mich auf die Stillcouch, strich ihr über den Rücken und murmelte meinem Baby beruhigende Worte ins Ohr. Manchmal hilft eben nur Liebe und Abwarten.

Ich bin da


Aber nicht nur ich wollte dem Runzelfüßchen Gutes tun, auch die Katze war plötzlich dabei. Wie von der Tarantel gestochen preschte sie durch die Wohnung und kam direkt vor uns beiden auf der Couch zum Stehen. Da legte sie den Kopf schief und starrte uns an. Und dann, statt wegen des Gebrülls wegzulaufen, entschied sie sich, dem Baby zur Seite zu stehen. Aller Katzenlogik zum Trotz rollte sie sich neben mir zusammen und schnurrte was das Zeug hielt. Ganz so, als wollte sie, dass es der Kleinen gut ging. Aufgehört zu Weinen hat sie deswegen nicht, aber es war unglaublich toll zu sehen, dass unser Stubentiger das Baby inzwischen als Familienmitglied akzeptiert hat. Und da gilt es dann eben manchmal auch, Ohren zu und schnurren. 

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