Freitag, 22. November 2019

Lohnt sich #fairschenken überhaupt?



Vor knapp zwei Wochen hatte ich spontan eine Idee. Wir alle könnten Dinge, die wir nicht mehr brauchen in den sozialen Medien an andere, die sie brauchen oder haben möchten, verschenken.Unter dem #fairschenken haben ein paar Leute mitgemacht (DANKE dafür, ehrlich!). Manche haben was gesucht, ich dachte: Yeah, das wird was. Klar kann man nie alle erreichen, aber mir ist das wichtig, dass die Menschen, die ich erreiche mal drüber nachdenken. Nicht jede_r muss mitmachen, aber wenn manche sich angesprochen fühlen, dann ist das doch schon ein guter Schritt.

Verschenken, verlosen, glücklich machen


Ich selbst habe auch ein paar Sachen rausgesucht und wollte sie verschenken. So wie ich das öfter mache. Ich habe Babykleidung bekommen und unsere (versucht, dazu gleich mehr) weitergegeben. Wenn ich Goodie Bags bekomme oder Bücher zur Rezension zugeschickt werden, dann verlose ich sie eigentlich immer an euch. Weil ich das richtig finde. Muss ich nicht machen, fühlt sich aber eigentlich gut an. Mir macht es Spaß anderen eine Freude zu machen. Mir ist es wichtig zu zeigen, dass es kein Makel ist Gebrauchtes zu nutzen. Ich finde wir alle sollten nachhaltiger sein. Spielzeug zu Weihnachten muss nicht neu sein, bespieltes von anderen, so lange es in Ordnung und nicht zerbrochen ist, macht Kinder so oder so froh. Die brauchen in der Regel auch nicht die schicke Verpackung. Weil Gebrauchtes aber immer in Zusammenhang mit wenig Geld genannt wird hat es sich noch nicht in allen Kreisen durchgesetzt.

Nicht immer zuverlässig


Soweit, so gut. Aber wisst ihr, was ich mit all meinen Ideen rund um 2Hand nicht bedacht habe? Dass Menschen nicht immer zuverlässig sind. Dass die, die was verschenken in der Regel sehr viel Aufwand damit haben. Weil irgendwie in den Köpfen noch immer gilt: Was nichts kostet ist nichts wert. Und das frustriert mich so sehr. Ich gestehe: Die letzten Wochen haben mich müde gemacht und mir auch das Vertrauen in andere Menschen ein Stückweit genommen.

Sonntag, 17. November 2019

Vom Finden - das Wochenende in Bildern

Was haben wir dieses Wochenende nicht alles gefunden. Neues Spielzeug, Bücher, die Adresse vom Weihnachtsmann. Verloren haben wir die Nerven. Kurzzeitig. Aber so ist das eben.

Samstag, 16. November 2019


Herr Annika und ich gehen zum Bäcker und zur Post. Da liegt wohl seit einer Woche ein Paket, wir hatten nur keine Benachrichtigung im Briefkasten. Es sollten zwei Rezensionsexemplare sein, auch die Zettel für beide Bücher sind drin. Aber nur ein Buch. Ich bin überfragt. Aber ich freue mich darauf, euch das andere Buch über Müll bald vorzustellen.

Dann gehts in die Bibliothek. Die hat nämlich jetzt eine Woche zu und die Kinder fürchten ohne Lesematerial zu sein. Haha, als ob. Aber ich suche auch nach einem Buch für mich, denn zur Zeit lese ich abends vor dem Einschlafen tatsächlich immernoch ein bisschen was. Und ich hab schon einige gute Bücher ausgeliehen (die ich jetzt meinem Mann empfehle, der sich ein wenig weigert, weil ich ja die Bücher ausgesucht habe. Aber wenn sie doch gut sind...)

Anschließend gehts zum Einkaufen und dann wollte mein Mann mit den Kindern eigentlich zum Kindersport. Aber Herr Annika will nicht. Er will lieber schreien und wüten. Und nicht zum Sport. Nur. um uns dann den Rest des Tages zu erklären, dass es ja jetzt zu spät für den Sport ist. Aha. Meine Nerven liegen blank. Ich sortiere unsere Garderobe neu, alle Jacken die nicht mehr getragen werden weil sie einfach nicht warm genug halten kommen in die Waschmaschine. Wo sie, ich gestehe es, immernoch liegen während ich das hier schreibe. Aber wenn ich fertig bin, dann hänge ich die alle auf, versprochen.

Freitag, 15. November 2019

Familienumweltbuch: Tipps für den öffentlichen Raum


Das heutige Thema klingt ein bisschen wirr, gebe ich zu. Nachhaltigkeit im öffentlichen Raum? Was soll das denn sein.
Was ich meine ist: Wie bewegt ihr euch möglichst nachhaltig von A nach B? Geht das? Oder schafft ihr das gar nicht? Könnt ihr ab und zu aufs Auto verzichten? Habt ihr ein Lastenrad? Bus und Bahn? Wie organisiert ihr euren Familienalltag, Einkäufe, Urlaube.

In der Großstadt größtenteils autofrei


Wir wohnen in Berlin, wo es meistens einfach ist, auf ein Auto zu verzichten. Trotzdem haben wir uns irgendwann eins gekauft. Weil wir festgestellt haben, dass mit drei Kindern auch die öffentlichen Verkehrsmittel irgendwann zur Herausfoderung werden. Für den täglichen Weg zur Kita und nach Hause nutzen wir Bus, Bahn und das Lastenrad. Allerdings sind wir hier schon an die erste Grenze gestoßen, denn das Lastenrad ist nicht für drei Kinder gedacht. Wir haben uns für ein kleineres Modell entschieden, bevor das Baby auf der Bildfläche erschien. Und nun vertragen wir das Problem Monat für Monat. Weil ich denke: Jetzt wird es kalt, da steigen wir vielleicht eh auf die Öffentlichen um. Was mein Mann übrigens nicht denkt, er will außer bei Eis und Schnee weiter mit dem Rad fahren. Schauen wir mal.


Mittwoch, 13. November 2019

Nachhaltige Adventskalender 2019 - mit Gewinnspiel



Es ist wieder Zeit für ... Vorweihnachtszeit. Adventskranzzeit. Kerzenzeit. Und... Adventskalenderzeit. Ich mag diese vier Wochen bis Heiligabend wirklich sehr gern. Weil ich versuche bis dahin schon alle Geschenke beisammen zu haben um nicht durch die Straßen hetzen zu müssen. Weil wir an relativ wenig Events und Feiern teilnehmen (was ein klitzekleines bisschen auch traurig ist, als Selbsständige gibts natürlich auch keine Weihnachtsfeier).
Aber zurück zum Thema, Adventskalender. Wie jedes Jahr (Traditionen sind ja auch DAS Thema der Weihnachtszeit, oder), stelle ich euch wieder alte und neue Adventskalender vor, die nachhaltig sind und euch länger als nur 24 Vorweihnachtstage Freude bringen.

Meine Rezensionsexemplare verlose ich an euch. Damit ihr und eure Kinder euch freuen könnt. Ich kennzeichne diesen ganzen Beitrag als Werbung, auch wenn einige der Kalender selbst gekauft wurden. Keine der Firmen hat mich für den Post bezahlt, einige haben aber Kalender (auch zur Verlosung) für euch zur Verfügung gestellt.


Sonntag, 10. November 2019

Vom Feiern und Ruhe - das Wochenende in Bildern

Das Wochenende hatte es in sich, so dass ich auch wenig Fotos gemacht habe. Denn die Kinder waren fast schon wieder gesund, wollten was unternehmen und dann musste ja auch noch Geburtstag gefeiert werden. Das haut mich wirklich immer um.

Samstag, 09. November 2019


So ein wichtiger Tag. Und ich wünschte, ich könnte sagen, wir hätten irgendwas politisches gemacht, was zeigt, was dieser Tag für uns bedeutet. Die Wahrheit aber ist. Alltag ist das einzige, was wir irgendwie schaffen. Mit der Betonung auf irgendwie.

Ein kurzer Besuch in der Bibilothek. Wir müssen ein paar Sachen zurückgeben und die Kinder wollen an die frische Luft. Wir kommen auch an einem Kramsiladen vorbei, wo es lauter Kleinigkeiten gibt. Das Runzelfüßchen wünscht sich schon sehr lange einen Traumfänger und wir kaufen die Materialien, um den selbst zu basteln. Sie ist glücklich.

Beim Einkaufen entdecke ich dieses Klopapier. Und ich frage mich wirklich, wer Klopapier mit Vanille/Schokoduft braucht. Oder überhaupt irgendeinen Duft. Mich irritiert das sehr. Habt ihr sowas mal ausprobiert?
Wieder zuhause bastelt das Runzelfüßen direkt am Traumfänger los. Ich muss natürlich assistieren, was bedeutet, dass ich nichts allein machen kann was mich irgendwie nervt. Denn nach drei Wochen krank mit Kindern zuhause müsste ich am Wochenende all das nacharbeiten, wozu ich in den Wochen nicht kam. Aber Pustekuchen. Und abends bin ich dafür dann zu platt.


Donnerstag, 7. November 2019

#Fairschenken - für glückliche Kinder und weniger Neues



Alle drei Kinder sind krank und Zuhause. Uns fällt die Decke auf den Kopf. Und während wir die immergleichen Spiele spielen fällt mir auf, was die Kinder alles nicht benutzen und auf Nachfrage auch nicht mehr haben möchten. Das sortiere ich aus und verschenke es via Kleinanzeigen oder auf Tauschmärkten.

Nele feiert Weihnachten, ein ungelesenes Rezensionsexemplar was eure Kinder vielleicht gern mögen
HINWEIS: DAS NELE-BUCH IST WEG, TUT MIR LEID!

Ich habe  also wieder ein paar Spielsachen eingestellt, zum Verschenken. In der Regel findet sich da sofort jemand, der sich noch drüber freut. Mir wurde, Algorithmus olé, angezeigt, was andere so verschenken. Ich sah einen großen schwarzen Sack voller Playmobil. Und klickte drauf, denn natürlich ist Playmobil hier auch beliebt. Der große schwarze Sack, so stand es da, sollte bis 16:00 Uhr abgeholt werden, sonst würde er im Müll landen. Das Foto zeigte Autos, Figuren, alles, was man sich so vorstellt. Mein Sohn fragte, ob er das haben dürfe. Die Kinder sind es gewohnt, dass sie Spielzeug bekommen, das jemand anderem gehört hat. Ich verneinte, was nur daran lag, dass der schwarze Sack nicht in Berlin abzuholen war.

Lego Primo Raupe, quasi Lego für Babys. Die Raupe bewegt sich "krabbelnd" vorwärts, der Vogelstein oben drauf rasselt

 Überangebot an Spielzeug


Was mich wirklich fassungslos macht ist dieses Überangebot, dass bei uns in Deutschland herrscht. Wie unfassbar ist es, dass manche Spielzeug wegwerfen, was noch vollkommen in Ordnung ist (denn soweit ich mich erinnere geht da eher wenig kaputt). Klar gehen Dinge zu Bruch und werden dann weggeworfen, das verstehe ich. Aber Spielzeug wegschmeiße? Wie unglaublich dekadent. Den meisten von uns geht es so gut, dass wir alles neu kaufen, statt gebrauchtes zu nutzen. Die Kinder haben Wünsche, wir erfüllen die. Es ist ja auch viel einfacher in einem Spielzeugladen oder im Internet nach einem Schnäppchen zu gucken als sich auf die mühsame Suche nach Gebrauchtem zu machen.


Dienstag, 5. November 2019

Happy Birthday



Seit fast drei Wochen ist hier der Wurm drin. Ein Kind krank, zwei Kinder krank, drei Kinder krank, ein Kind krank, alle krank... Aktuell sind wir nun hoffentlich auf dem aufsteigenden Ast, aber nichts destotrotz sind alle Kinder nach wie vor mehr oder weniger krank zuhause. Raus gehen ist zu anstregend, sie fühlen sich nicht, sind maulig und meckerig, ihnen fällt die Decke auf den Kopf und überhaupt. Ja, überhaupt, denn es ist tatsächlich so, dass der sechste Geburtstag vom Runzelfüßchen in all dem Kranksein irgendwie untergegangen ist.

Natürlich haben wir als Familie den Tag gefeiert, haben sie hochleben lassen und uns erinnert wie das damals so war, an ihrem Geburts TAG. Hört das je auf, dass mensch darüber nachdenkt was zu welcher Uhrzeit geschah, wie der Tag oder die Nacht so ablief?
Was wir aber nicht machen konnten war feiern. Nicht mit der Familie, nicht mit Freund_innen. Alles musste abgesagt werden. Ihr könnt euch vermutlich vorstellen wie traurig das Kind war. Wie sehr sie versucht hat so zu tun als sei alles ok.

Sonntag, 3. November 2019

Vom Lagerkoller - das Wochenende in Bildern


Ich wünschte, die Kinder wären fitter. Nach über einer Woche krank sein, wobei sich da durchaus abwechselt wen es gerade am schlimmsten erwischt hat, sind meine Nerven am Ende. Ehrlich, ich kann und mag nicht mehr. Und doch muss alles weitergehen.
Zur Aufmunterung verschenke ich mal wieder was an euch. :D

Samstag, 02. November 2019


Ahh, Zeitung lesen. Am besten ja in Ruhe. Aber wenigstens irgendwie überhaupt. Ich habe absichtlich schon nur ein Wochenendabo, weil ich sonst überhaupt nicht dazu komme. Den Artikel hier finden die Kinder aber ganz interessant, es geht um die Bibilotheken. Deswegen darf ich ihn laut vorlesen. Also die Statistik. Ich finde ja, in einer 4 Millionenstadt in der jeder zehnte eine Bibliothekskarte hat und damit 2,53 Ausleihen pro Jahr tätigt irgendwie wenig. Allerdings haben wir auch alle fünf zusammen nur meinen Bibilotheksausweis, weil ich fürchte, dass die Kinder ihre nur verlieren würden. Also stimmt die Statistik vielleicht doch. Wir sind jedoch tatsächlich fast jede Woche in der Bibliothek und ich hoffe, dass das etwas ist, was ich meinen Kindern fürs Leben mitgeben kann. Die Liebe zu Büchern.

Ich muss ein Paket abholen. Erinnert ihr euch noch an den Gutschein von letzter Woche? Ich dachte ja, dass dieser Bestellvorgang das größte nervigste Problem bei dieser Onlinebestellung war. Aber nein, es ging genauso weiter. Das Paket wurde nicht an meine Adresse geliefert sondern an eine, wo ich schon seit über zehn Jahren nicht mehr wohne. Wieso auch immer diese Adresse da hinterlegt war, ich hatte damals ja noch keine Kinder. Jedenfalls landete das Paket dann in einem Paketshop, wovon ich aber auch nichts wusste. Lange Rede kurzer Sinn, ich glaube, hier werde ich eher nicht noch mal bestellen. Ich finde ja eh, dass Kinderspielzeug schon genug auf der Welt vorhanden ist, aber den Gutschein wegschmeißen wollte ich auch nicht und jetzt bekommen die Kinder was zu Weihnachten mit dem sie alle drei spielen können. Wollt ihr wissen was es ist?

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Werbung: Deezer Family im Herbst



Wir waren, wie die meisten wissen dürften, ja vor kurzem noch mal spontan im Urlaub. Und neben Klamotten und etwas Spielzeug hatten wir auch was dabei? Genau, Deezer Family. Also als App auf unseren Smartphones, denn man kann sich die Zugänge (bis zu sechs sind möglich) ja teilen. In unserem Fall müssen wir das auch, aus mehreren Gründen. Zum Einen ist der Musikgeschmack meines Mannes so gar nicht mit meinem kompatibel. Was vielleicht eher an mir liegt, ich höre eher weniger Musik, weil mir das Leben mit drei Kindern oft schon laut genug ist.

Streamen statt CDs kaufen - umweltfreundliche Entscheidung


Zum anderen müssen wir unseren Zugang aber auch deswegen teilen, weil die Kinder meist ein Telefon im Beschlag haben und darauf Hörspiele hören. Anfang des Jahres gab es mal viele Tränen, weil unser Abo auslief, das Runzelfüßchen aber noch nicht alle "Yakari"-Folgen gehört hatte. Ich dachte kurz daran, dass das mit CDs natürlich nie passiert wäre. Allerdings hätten wir dann
A- sehr viel mehr Geld für CDs ausgegeben und
B - sehr viel Platz verbraucht. So haben wir einfach das Abo erneuert und Yakari ging weiter. Und "Bibi und Tina", "Benjamin Blümchen" und, ganz neu "Die ??? Kids".
Das ist besonders lustig, wenn meine Tochter das hört und sich gleichzeitig gruselt und nicht aufhören möchte zuzuhören. Ich mag das, dieses sich gerne gruseln.

Dienstag, 29. Oktober 2019

Schreiende Kinder und wenig Nerven


Es gibt so Momente, da möchte ich schreien. Da sehne ich mich so unfassbar nach Stille.Nach Einsamkeit. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es euch auch manchmal so geht, oder? Ich bin doch nicht allein damit, dass mir manchmal alles zuviel ist.

Geschrei den ganzen Tag


Neulich war hier nur Geschrei. Den ganzen Tag. Den GANZEN Tag. Das Runzelfüßchen hatte schlechte Laune und wutstampfte durch unsere Wohnung. So richtig laut. Und wenn sie nicht wegen irgendwas stampfte, dann schrie sie. Uns an, ihre Brüder an, in den Raum hinein. Es war nicht besonders schön und vor allem laut.

Jeder schreit


Ihre Brüder reagieren darauf mit ähnlicher Lautstärke. Herr Annika hatte sich, spekuliere ich jetzt mal, auf Exklusivzeit mit mir gefreut. Das wurde dann von Krankheit und dauerstillendem Baby unterbrochen und er war deswegen angefressen. Und mit drei Jahren ist das Leben eben auch nicht leicht und so musste auch seine Enttäuschung und Wut heraus. Ich bat ihn um etwas Ruhe, aber das war nicht möglich.