Sonntag, 18. August 2019

Von Ausbrüchen und Kosequenzen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende hat irgendwie ziemlich viel Kraft gekostet. Dabei weiß ich gar nicht wieso es so besonders extra speziell mit den Kinder war. Eigentlich ja alles gut, sie waren, laut eigener Aussage, endlich wieder in der Kita, die Woche war gut, alle gesund. Und doch ist seit Freitag Abend alles in Nörgel-, Mecker-, Schreistimmung. Ich hasse es. Und hätte gern ein Zaubermittel dagegen.

Samstag, 17. August 2019


Ich habe mir Freitag Abend (als dieses ganze Genöle seinen Anfang nahm) den Fuß angestoßen. Und kann seit dem die Zehen nicht mehr wirklich bewegen, alles tut weh und laufen auch. Herr Annika bringt mir ein Kissen an den Frühstückstisch, damit ich meinen Fuß darauf stellen kann. Es hilft nicht wirklich aber die Geste ist tatsächlich schön. Sie bleibt nur irgendwie das einzige, was an diesem Wochenende nett ist.

Wir gehen einkaufen, ich habe beschlossen, dass ich mit dem Fuß nicht stundenlang in irgendeiner Notaufnahme sitzen will um dann zu hören, dass man eh nichts machen kann. Im Drogeriemarkt gibt es ja auch so Tapeband, damit will ich es probieren. Bevor wir in diese Abteilung kommen entdecken wir aber noch andere Sachen. Das hier sind Menstruationstassen. An sich finde ich das ein spannendes Thema, aber ehrlich gesagt habe ich das Gefühl mindestens Raketenwissenschaften studieren zu müssen bevor ich verstanden habe wie das funktioniert. Mein Mann merkt auch an was passiert wenn eine Tasse stecken bleibt. Äh ja, keine Ahnung. Wir gehen also weiter. Habt ihr Menstruationstassen?

Donnerstag, 15. August 2019

Too good to go - Erfahrungen mit der Essensrettungsapp


Seit mehr als einem Jahr benutzen wir too good to go, diese App mit der man Lebensmittel vor der Tonne retten kann. Entdeckt hatte ich sie bevor sie in der TV- Show "Die Höhle der Löwen" vorgestellt wurden. Lustigerweise funktionierte sie in dem Moment nicht mehr, als der Millionendeal zustande kam.
Plötzlich machten kaum noch Läden mit und wenn, dann gab es irgendwie doch nichts zu retten. Oder es war nicht vegetarisch. Irgendwann vergaß ich es, das Leben mit drei Kindern war ganz schlecht mit dem Abholen von Lebensmitteln irgendwo vereinbar.

Viele Angebote zum Lebensmittelretten


Jetzt aber sind wir quasi back in Business. Warum auch immer gibt es inzwischen wieder mehr Angebote, sogar der Bioladen Alnatura und die Supermarktkette real machen mit. Das ist gut, denn die Idee funktioniert nur wenn sich möglichst viele Läden engagieren und ihre Lebensmittel statt wegzuwerfen eben verbilligt anbieten.

Ich probiere mich also durch und bin wieder zwiegespalten. Einerseits: super, das, was wir retten wird nicht weggeworfen. Andererseits: ich mag nicht alles essen, was ich bekomme steht im Vorfeld aber nicht fest. Einmal habe ich 12(!) Gurken vom Alnatura abgeholt. Oder eine Aubergine, eine Grapefruit mit Loch, eine kleine Orange, zwei Zucchiniblüten und einen Fenchel. Daraus lässt sich alles und nichts machen.


Sonntag, 11. August 2019

Vom Heimkommen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende stand ein wenig unter dem Motto "Ankommen". Denn nicht nur, dass wir aus dem Urlaub wieder nach Hause gekommen sind, es stehen auch viele Veränderungen an. Die Kita hat wieder auf und viele Freundinnen vom Runzelfüßchen sind nicht mehr da.
Für euch habe ich ein kleines Gewinnspiel vorbereitet und hoffe, es gefällt euch. 

Samstag 10. August 2019


Wir sagen "tschüss" zu Drache Fips im Elldus Resort. Fünf Nächte waren wir in Oberwiesenthal zu Gast, auf Einladung des Familienhotels. In Kürze berichte ich ausführlich. Wenn ihr Fragen rund um das Elldus Resort habt, dann aber schon gern her damit. Wir waren ja schon mal vor fast drei Jahren da und ich muss sagen: Es hat sich einiges geändert. Einiges ist auch gleich geblieben, was ich schade finde, aber davon dann bald mehr. Die Kinder sind etwas traurig, als wir die Tür zum letzten Mal zuziehen.


Wir fahren noch ein wenig durchs Erzgebirge, zu einem Holzspielzeugladen. Hess heißt der und wir sind leider die einzigen Gäste vor Ort. Was schade ist, denn nicht nur, dass die Mitarbeiter_innen das Spielzeug vor Ort selbst zusammenbauen, es gibt auch einen sehr großen Spielbereich, in dem die Kinder alles ausprobieren können, was so verkauft wird. Herr Annika verguckt sich in eins dieser Hammerspiele, die ich prinzipiell ja auch toll finde, die aber nicht gerade preiswert sind. Und weil das Baby noch ALLES in den Mund nimmt, bleibt es da. Wir kaufen nur Geschenke für ein baldiges Geburtstagskind und ein Einschulungskind.

Und dann fahren wir nach Hause. Also eigentlich nicht direkt, vorher machen wir noch Stop auf einer Einschulungsparty einer Freundin. Das Runzelfüßchen schaut ein bißchen traurig drein, weil ihre Freundin ab Montag zur Schule gehen wird, während sie eben noch ein Kitajahr vor sich hat. Dabei ist das für sie genau richtig so. Und zugegegeben, für uns auch. Das Thema Schule wird, je näher es rückt, immer spezieller. Ich weiß nur nicht, ob ihr mehr darüber lesen möchtet.


Sonntag, 4. August 2019

Vom Salzburger Saalachtal - das Wochenende in Bildern

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Wir sind im Urlaub. Ein bißchen auf Einladung, ein bißchen allein. Und so sind wir vor allem viel in der Natur und die drei Großstadtkinder haben sehr viel Lust auf Wandern und Entdecken. Hatte ich gar nicht so erwartet.

Samstag, 03. August 2019


Wir sind zum Wandern verabredet. Das ist der letzte Punkt einer organisierten Pressereise ins Salzburger Saalachtal. Mittwoch sind wir hierher gestartet und haben im Prinzip nichts gesehen außer Autobahn. Am Donnerstag und Freitag haben wir dann mit anderen Familien die Gegend erkundet, heute steht zum Abschluss eine Wasserfallwanderung auf dem Programm, bevor alle Familien bis auf unsere wieder nach Hause fahren. Das hier ist der Abenteuerspielplatz auf der Lofer Alm. Die Kinder haben aber nur kurz dort gespielt, der Bergführer rief und wir wollten ja was erleben.

Hermann, der Bergführer, hat uns alles über die Weidekühe auf der Alm erzählt und wir (ja, ich wollte natürlich auch!) durften sie streicheln. Für die Kinder war nicht nur das ein Erlebnis, sondern vor allem was Hermann über die Milchindustrie erzählt hat, beschäftigt meine Kinder sehr. Das Runzelfüßchen fragte also, ob es besser wäre, wenn sie keine Kuhmilch mehr trinken würde, weil ja die Kälber auch auf dieser Alm nicht bei ihrer Mama trinken dürfen. Und der Bergführer? Erklärte ihr, dass sie selbst die Antwort finden muss, dass es kein richtig und kein falsch gibt, dass es aber wichtig ist, dass sie weiß was passiert. Ich bin gespannt, wie das weiter geht mit ihr und der Milch. Beide Kinder haben auf jeden Fall noch mal bestätigt, wie gut sie es finden, kein Fleisch zu essen. Darüber haben wir auf der Pressereise auch einiges erfahren, darüber berichte ich aber bald mehr.

Und dann wanderten wir los. Eigentlich war totaler Regen angesagt, aber wir hatten besten Sonnenschein und die Kinder liefen durch die Berge, wir Erwachsenen genossen die Ruhe und die Gespräche und es war wirklich alles sehr sehr idyllisch.

Mittwoch, 31. Juli 2019

Wehmütige Momente am Babybett



Gestern wurde das Babybett abgeholt. Das Bett, in dem meine Fünfjährige vielleicht zehn Mal geschlafen hat. In dem mein Dreijähriger nur einmal lag und sofort anfing zu weinen. Und in dem das Baby noch nie gelegen hat.
Trotzdem bin ich traurig. So richtig weiß ich gar nicht wieso, das Möbelstück birgt ja nun wirklich keinerlei Erinnerungen. Aber vielleicht ist es ein Zeichen dafür, dass die Kinder größer werden. Und wir sie, Stück für Stück, loslassen müssen.

Brauchen Kinder ein Babybett?


Als wir das Bett, im übrigen gebraucht, damals von einer anderen Familie abgeholt haben, war ich schwanger mit dem Runzelfüßchen. Ich war ganz aufgeregt, endlich ein Bett fürs Baby. So macht man das doch, oder? Ein Bettchen kaufen, in dem das Kind dann von Tag eins schläft. Wir transportierten alles mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, damals hatten wir noch kein Auto. Zuhause bauten wir es auf, einige Zeit später kauften wir eine Matratze und von da an wartete das Bett auf seinen Einsatz.


Sonntag, 28. Juli 2019

Von Sommerabenden und nimmermüden Kindern - das Wochenende in Bildern

Wie ist das eigentlich bei euch, so im heißen Sommer? Kommt ihr gut damit zurecht? Und eure Kinder? Hier erhitzen sich die Gemüter noch schneller. Das ist irgendwie... nicht so schön.

Samstag, 27. Juli 2019


Eine Schultüte! Die Kinder sind ganz aufgeregt, weil ein Supermarkt in der Nähe für Schulkinder Schultüten verschenkt. Hier ist niemand ein Schulkind, was sie nicht davon abhält trotzdem nachzufragen, ob sie eine bekommen können. Und tatsächlich ist das kein Problem. Die Beute wird entsprechend stolz nach Hause getragen, unterwegs fällt eine Birne auf den Boden und das Obst muss dann doch recht schnell gegessen werden, aber egal. Eine Schultüte!

Dann gehts in die Bibliothek, Bücher zurückbringen. Und neue entdecken. Ich finde das hier und hoffe, dass dieser Comic ganz ganz viele Leser_innen hat. "Dich hatte ich mich anders vorgestellt..." handelt davon, wie Fabien nach der Geburt seiner Tochter erfährt, dass diese das Down-Syndrom hat. Und wie er damit umgeht. Auf der Rückseite steht, dass man immer zwischen Lachen und Weinen schwankt. Kann ich gar nicht wirklich verstehen. Aber ich bin sehr berührt davon, wie offen der Comiczeichner über seine Empfindungen spricht. Dass er so geschockt war, dass er anfänglich darüber nachdachte, dass es doch in Ordnung wäre, würde seine Tochter bei einer Herz-OP sterben. Ich habe selten so offen jemanden über Ängste in Bezug auf Behinderungen schreiben gesehen und bin beeindruckt davon. Und mag es, dass der avant Verlag, den ich eh schätze, solch ein Buch herausgebracht hat.

Dann sortiere ich mal wieder aus, bzw. neu. Diesmal meinen Schuhschrank. Die bunten Schuhe dürfen natürlich bleiben. Aber ein paar lasse ich ziehen, ich mag sie zwar noch, aber irgendwie verstopfen sie auch den Schrank. Und das ist ja unnötig. Ich merke, dass wir mehr und mehr Platz brauchen und will nicht mehr so viel besitzen. Das geht mit kleinen Kindern aber auch nicht von heut auf morgen, sondern immer nur wenige Minuten lang, dann will wieder irgendeins der Kinder irgendwas von mir.


Sonntag, 21. Juli 2019

Von Freunden im Wald - das Wochenende in Bildern


 Dieses Wochenende waren wir bei Freunden zu Besuch. Wir waren zum Sommerfest eingeladen und das fand mitten in der Frankenalb statt. Nicht, dass ich vorher wusste, dass es das gibt. Jetzt aber weiß ich: Da ist es ziemlich schön und ziemlich ruhig.

Samstag, 20. Juli 2019


Wir sind bereits am Freitag angereist, weil es ja doch eine ziemliche Strecke von Berlin aus ist. Der Abend war für die Kinder ziemlich lang was sie (leider) nicht davon abhält am nächsten Morgen trotzdem wieder um 7:00Uhr wach zu sein. Ich bin müde. Mein Mann trinkt tapfer mit Kaffee gegen seine Müdigkeit an, ich schmiere gefühlt 20 Brötchen, weil die Kinder immer, wenn ich in eins beißen möchten ihres gerade wieder aufgegessen haben. Waldluft macht hungrig.

Am Donnerstag hat das Runzelfüßchen solche Loombänder geschenkt bekommen. Ich weiß, wir sind viel zu spät für diesen Trend. Das ist nur Kindern tatsächlich ziemlich egal. Das Runzelfüßchen hat diese Kiste eingepackt, damit alle Kinder am Ende Bänder haben. Hat nicht geklappt, weil man doch mehr Bänder braucht als gedacht. Aber ich konnte mit dem einen Video, was ich mir auf Youtube dazu angeguckt habe immerhin die kleineren Kinder vor Ort beeindrucken und ihnen zeigen, wie das gemacht wird. Die Kiste war auf jeden Fall schnell alle. Und über das unsinnige Plastik schweige ich besser. Denn ich glaube, es geht bei solchen Trends eher ums Machen als wirklich um die Armbänder. Die liegen am Ende vermutlich nur rum.

Ein Sommerbett wird aufgestellt. Es ist herrlich. Zugegeben, wir besetzen es die meiste Zeit, weil das Baby da ein bißchen zur Ruhe kommt und nicht versucht den halben Waldboden zu essen. Und Herr Annika hängt dann doch etwas durch und will kuscheln. Das Runzelfüßchen sehe ich wenig, sie findet dauernd neue Kinder und Abenteuer, mit denen sie sich vergnügen kann. Und wieder und wieder denke ich: Was für ein Glück das ist, solch eine Gemeinschaft, wenigstens für ein Wochenende zu haben, in dem alle mal nach allen gucken und die Kinder immer jemanden finden, den sie um Hilfe bitten können.

Sonntag, 14. Juli 2019

Das Wochenende in Büchern - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen der Bücher. Weil es Überraschungen gab, weil ich euch was schenken will (jaaa, ihr könnt Bücher gewinnen) und weil ich dachte: Das ist doch mal was anderes, ein Wochenende nur anhand von Büchern zu erzählen.

Samstag, 13. Juli 2019

Ferienanfang! Jetzt hat die Kita geschlossen, wir sind alle zuhause, ich muss arbeiten, aber die Kinder haben Ferien. Und bei uns gibt es eine Tradition: Bücher zum Ferienanfang. Ich hab das Dinobuch und das von Bibi und Tina neulich entdeckt und wußte sofort: Darüber freuen sich die Kinder auf jeden Fall. Und genauso war es auch. Das Baby bekam auch eine Überraschung, seine Freude beschränkte sich auf das Besabbern des Buches. Bedeutet ganz sicher: Danke sehr.

Und, dass das Baby überhaupt ein Buch bekommen hat liegt daran, dass der Carlsen Verlag uns eine Buchbox geschickt hat. Prall gefüllt mit tollen Büchern für die langen, langen Ferientage. Allerdings habe ich die Bücher (bis auf das Babybuch) noch nicht den Kindern gezeigt. Weil ich das komisch finden würde, ihnen sofort einen ganzen Buchstapel in die Hand zu drücken. Sie schätzen Bücher sehr, und damit das so bleibt bekommen sie eben immer mal eins. Obwohl ich gestehe, ich freue mich schon sehr auf die neue Bücher. Und, damit ihr auch was davon habt, habe ich auch einige Bücher für euch rausgesucht, die ihr gewinnen könnt. Ganz unten im Post. (Es gibt auch mehr als nur Kinderbücher, versprochen)


Sonntag, 7. Juli 2019

Vom Verantwortlich sein - das Wochenende in Bildern

Mein Mann ist ausgeknockt, das erste Mal seit ewig. Und so heißt es: Alles hört auf mein Kommando (oder eben eher nicht...) Ich muss gestehen: Ich bin nach diesem Wochenende ziemlich durch. Und mache mir Sorgen um die Zukunft.

Samstag, 06. Juli. 2019

Mein Mann ist krank und muss sich ausruhen, er kann mir gar nicht, aber so richtig nicht helfen. Kein "kannst du mal eben", kein "nimm doch mal kurz"... Er muss sich ausruhen und schonen und deswegen bleibt alles an mir hängen. Wir müssen zur Bibliothek, den Wocheneinkauf erledigen, die Kinder müssen auf den Spielplatz und 100 Sachen mehr. Mach alles ich. Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit eben komplett allein.
Weil das Baby seit dem letzten Mal allein alles machen aber deutlcih schwerer geworden ist, mein Beckenboden aber nicht fitter, nutze ich zum ersten Mal den gebraucht gekauften Kinderwagen.
Das Baby findet das sehr komisch. Und ich auch. Ich hätte nicht gedacht, dass man sich an Kinderwagenschieben wieder gewöhnen muss.

Wir kaufen ein. Wir gehen zur Bibliothek, weil einige Bücher überfällig sind. Wir besorgen Geschenke, die wir dringend brauchen. Die Kinder machen relativ gut mit aber das Baby hat schnell keine Lust mehr auf den Kinderwagen (auf Schlafen aber auch nicht). Weil ich ahne wie die Tage weitergehen bevorrate ich mich schon mal mit Nudeln und passierten Tomaten. Das können die Kinder ja auch öfter essen. Und ich mag, dass es passierte Tomaten mittlerweile im Glas gibt. Wieder was für die Umwelt getan.

Zur allgemeinen Erbauung gibt es erstmal Melone. Also für alle, außer mich. Tatsächlich ist es so, dass ich oft nichts essen kann wenn ich Stress habe. Die Melone geht aber auch ohne mein Zutun gut weg.
Dann schreiten die Kinder wieder und ich schnappe mir alle drei für eine Runde auf dem Spielplatz. Das macht tatsächlich allen Spaß, so dass ich kurz denke: Na guck, geht doch alles. Dann fällt wieder jemand vom Klettergerüst und es herrscht Not.

Mittwoch, 26. Juni 2019

Selbstständig im Sommer

Früher dachte ich immer: was haben die denn alle, man kann doch auch im Sommer bloggen, das Leben geht weiter, es gibt doch soviel zu erleben und zu berichten.
Heute sehe ich das anders. Also natürlich stimmt nach wie vor, dass es viel zu berichten geben würde. Aber ich habe nicht mehr die Zeit alles aufzuschreiben. Weil ich die Zeit mit den Kindern genieße und das Baby abends nach wie vor nicht allein schlafen will/kann. Meine Zeit ist begrenzt und gerade jetzt im Sommer unternehmen wir so viel, dass ich manchmal gar nicht hinterherkomme.

Als ich auf Facebook eine Zusammenfassung vom letzten Wochenende schrieb, weil ich einfach nicht geschafft habe abends noch das Wochenende in Bildern auf den Blog zu laden, da schrieb jemand: "Das klingt nach einem ERfüllten Wochenende, nicht nach einem gefüllten.
Und genauso ist es. Die Zeit ist sehr erfüllend. Nicht immer, aber oft. Vieles ist stressig, anstrengend, herausfordernd. Aber manches ist auch das pure Glück.

Zum Beispiel wenn ich dem Baby dabei zusehen, wie er immer wieder in die nasse Waschmaschine krabbelt um sich darin abzukühlen und dabei schallend lacht.

Oder wenn Herr Annika mir einen selbstgebastelten Fächer aus der Kita mitbringt, damit mir im Home-Office nicht zu heiß ist.

Oder wenn das Runzelfüßchen den Plan geschmiedet hat in diesem Sommer schwimmen zu lernen. Dann MUSS ich da natürlich dabei sein.