Sonntag, 15. Juli 2018

Von Verletzungen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war schwer. Eigentlich begann es leicht, fröhlich. Dann endete es im Krankenhaus. Jetzt hoffe ich, dass wir alle nächste Woche wieder auf die Beine kommen, es ruhig bleibt und die Ferienkinder ihre Ferien ohne Einschränkungen durch mich genießen können.

Samstag, 14. Juli 2018


Alles beginnt so schön. Ich habe vor einiger Zeit eine Stunde bei der Kunsttherapeutin Hannah Elsche gewonnen. Ja, gewonnen, manchmal habe ich ja auch Glück. Wir trafen uns, ich hatte keine Ahnung was mich erwartete. Die Stunde war ziemlich intensiv, mein Bild ist es auch. Das zeige ich euch nicht, weil es für mich zu persönlich ist. Aber: Ich konnte es nicht sofort mitnehmen. Also trafen wir uns diesen Samstag zur feierlichen Übergabe. Hier nur ein kleiner Blick in Hannahs Atelier. Und ich verrate soviel: Der Teller mit den vielen bunten Farben, der ist meiner.
Habt ihr Lust, dass ich mal ein bißchen mehr darüber schreibe, wie Kunst und Schwangerschaft, Geburt und Muttersein in der Kunsttherapie vereint werden können?

Anschließend, wir saßen ja im Auto, wollten die Kinder auf den Erdbeerhof. Ich kann es da absolut nicht leiden, es ist mir wirklich ein Rätsel warum soviele Familien es da so toll finden. Weil wir in der größten Mittagshitze angekommen wären war der Deal: Erstmal ins Outlet-Center. Und da, Klischee, Klischee, zuerst aufs Klo. Das Runzelfüßchen und ihr Bruder waren ganz begeistert, dass sie zusammen mit Mama aufs Klo gehen können. Tja nun. Aber immerhin muss man sich dann nicht so in der Kabine quetschen, es gibt also durchaus Vorteile.

Wir zogen ein wenig durch die Läden, ich merkte aber schnell: Viel zu viel, ich kann das nicht. Ich kann nicht stehen, ich kann nicht laufen und irgendwie ist alles zu anstregend. Also verzog ich mich nach einem Abstecher in den Lindt-Shop (die Kinder wollten da rein weil sie natürlich auf Schoki spekulierten, die sie tatsächlich geschenkt bekamen) in den Schatten. Und dann auf den Spielplatz. Wo eine Familie ohne Kinder saß (also na gut, die Kinder waren 20 oder so) und rauchte... Ich wies sie höflich darauf hin, dass das hier ein Kinderspielplatz sei und sie bitte hier nicht rauchen sollten. War ihnen egal. Sie pöbelten los und erklärten mir, dass sie rauchen könnten wo immer sie wollen. Ich versuchte nett zu bleiben, aber es fiel schwer, weil die absolut uneinsichtig waren und mir erklärten, ich könnte ja mit meiner Familie einfach gehen. Das taten wir dann auch. die Kinder hatten alles mitbekommen und wirklich Angst ums Baby (dazu später noch mehr). Wir gingen also, während die rauchenden Leute affige Bewegungen in unsere Richtung machten.

Dienstag, 10. Juli 2018

Papa bloggt: Oh, nein: Meine Tochter wird groß



Eigentlich sollte ich jubeln, dass das Runzelfüßchen immer selbstständiger wird. Sie kann immer mehr alleine machen. Und vor allem selbst machen. Wenn ich mir überlege, was sie vor drei Jahren alles nicht konnte (ok, da war sie auch noch kein Jahr alt) und was sie jetzt alles macht sagt und tut, dann wird mir ganz schwindelig. Und nicht in ganz so kurzer Zeit, hat sie noch ein zweites jüngere Geschwisterchen. Kommt sie denn überhaupt damit klar? Und muss ich eher damit zurecht kommen, dass die größer wird?

Mit dem Messer schneiden


Die meinsten Unfälle passieren in der Küche. Heißt es zumindest und ich glaube auch, dass das stimmt. Hier sind Messer, Hitze und Maschinen mit Messern (wie der Mixer). Zwar dürfen die Kinder bei mir auch gerne in der Küche helfen, aber ich schaue immer mit sehr wachsamen Auge, was sie dort machen. Pfanne mit heißen Fett? Besser Abstand halten. Nudeln abschütten? Das mache mal lieber ich. Aber letztens habe ich mich doch getraut und meine Tochter durfte mit einem "scharfen" Messer Tomaten und Gurke schneiden. Und was soll ich sagen? Sie machte das großartig und schnitt unser Gemüse klein. Ich wußte am Ende gar nicht, ob ich mich mehr über meinen "Mut" freuen sollte oder darüber, wie Stolz sie das gemacht hat.

Sonntag, 8. Juli 2018

Vom Ausmisten und Ausruhen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende ging er weiter, der Ausmistestress. So ist das eben, wenn wir Platz machen wollen für unser neues Familienmitglied. Ich muss aber auch gestehen: Das bleibt, auch wegen meiner Schmerzen, nicht ganz ohne Reibereien, die natürlich auch die Kinder mitbekommen.

Samstag, 07. Juli 2018


Pixibücher-Alarm. Die Kinder sammeln auf dem Sofa ihre Schätzen und wollen natürlich alles vorgelesen bekommen. Haben eure Kinder auch so viele von diesen Mini-Bücher (also das hier ist nur die kleine Auswahl des Tages, wir haben wirklich viele davon...)
Wir müssen aber noch in die Bibliothek und die Aussicht auf neue Bücher ist natürlich extrem verlockend.

Nach der Bibliothek gehts weiter in die Autowäsche. Wir wähnten uns am Freitag schon am Ziel unserer Autosuche, aber dann rief der Verkäufer an und meinte, er hätte sich da doch um einiges verrechnet und das Auto sei viel teurer. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie frustriert wir waren. Im Prinzip mag ich unser Auto sehr gern und will mich gar nicht davon trennen. Es ist nur einfach nicht möglich da drei Kinder und zwei großgewachsene Erwachsene unterzubringen. Das macht mich wahnsinnig.


Sonntag, 1. Juli 2018

Von zuvielen Plänen - das Wochenende in Bildern


Dieses Wochenende hatten wir eigentlich nichts geplant. Außer vielleicht "ein bißchen" (hahahaha, wie das halt so ist, nicht wahr) die Wohnung umzuräumen. Denn noch ist ja Zeit dafür. Aber wie immer klaffte dann zwischen Wunsch und Wirklichkeit ein ziemliches Loch.

Samstag, 30. Juni 2018


Öhm, tja nun. Die Leggings hat dann leider ihren Geist aufgegeben. Wieder eine Klamotte weniger für die Schwangerschaft. Auf der anderen Seite freue ich mich wirklich, dass ich diese Kleidung trage bis sie eben auseinanderfällt. Blöd, wenn das mit dem Timing nicht ganz so hinhaut. Es ist ja noch ein bißchen...

Wir fahren in die Bibliothek. All die Kinderbücher über Schwangerschaft und Geburt wollen ja auch zurückgebracht werden. Die Kinder lieben es, die Bücher in die Verbunchungsmaschine zu stecken. Ausgeliehen wird natürlich auch einiges, obwohl ich diesmal an der Regel: Jede_r nur drei Sachen festhalte. Für mich finde ich übrigens nichts. Was daran liegt, dass ich es einfach nicht über mich bringe überhaupt zu suchen. Denn im Zweifelsfall müsste ich mich bücken und das kann und will ich nicht.

Ich habe Hunger und kann nicht weit laufen, weswegen es Essen im Einkaufszentrum gibt. Mein Mann will noch kurz im Sale schauen, ich setze mich mit den Kindern auf die Bank. Und dann entdecken sie die Bäume und Steinchen und wühlen darin herum. Die Abmachung lautet. Keine Steine aus dem Bereich herausheben, damit werfen oder sich gegenseitig vollstauben. Sie halten sich daran. Trotzdem steht nach fünf Minuten ein Mitarbeiter neben uns, der uns darauf hinweist, dass das Spielen verboten ist. Echt, da fass ich mir an den Kopf. Ja, wenn damit rumgeworfen wird ist das ätzend, kann ich nachvollziehen. Aber meine Kinder haben nicht ein Steinchen irgendwo anders hinbefördert. Das sage ich dem Mitarbeiter auch. Der schlurft entnervt von dannen.


Mittwoch, 27. Juni 2018

Werbung: Der Soundtrack für den Sommer - mit Deezer



So wie jede Jahreszeit eine besondere Stimmung hat, gehört für mich zum Sommer auch eine bestimmte Musik. Dabei meine ich gar nicht unbedingt diese (meist) unsäglichen Sommerhits, sondern eher die Lieder, die einen selbst im Sommer begleiten und einen manchmal durch den Tag oder auf langen Autofahrten begleiten.
Und natürlich haben die Kinder ihren eigenen Soundtrack, der oft aus Hörspielen besteht. Vielleicht ist der eine oder Tipp für euch dabei, ansonsten gibt es am Ende noch Gewinnspiel für sagenhafte drei Deezer-Premium-Abo für sechs Monate!

Im Sommer lieber relaxt


Ich gebe zu, in meinem früheren Leben wurde mir oft vorgeworfen, ich würde gerne auf Depri-Mucke stehen. Was immer diese Depi-Mucke sein soll, ich konnte mich nicht wirklich mit dem Begriff anfreunden. Wenn es aber ein Revival einer meiner absoluten Lieblings-Bands gibt, über das ich mich freue, dann ist es das der Get Up Kids. Sie haben eine kleine EP rausgebraucht, die "Kicker" heißt und sie machen College/Punk-Rock/Emo-Rock.



Sonntag, 24. Juni 2018

Vom papafreien Wochenende - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende hat mich geschafft. Und mir einmal mehr gezeigt wie großartig meine Kinder sind. Denn mein Mann war unterwegs und so mussten wir Drei plus meine Symphyse uns allein durch dieses Wochenende wuseln.

Samstag, 23. Juni 2018


Frühstück. Ich habe in weiser Vorausicht Aufbackbrötchen besorgt. Nur habe ich nicht mit dem Hunger der Kinder gerechnet. Deswegen: Knäckebrot für alle. Die Kinder sind glücklich.
Anschließend müsen wir aber doch raus. Wir müssen Bücher zur Bibliothek zurückbringen und dann hat sich auch noch spontan Besuch angekündigt, der seinen Geburtstag bei uns feiern möchte. 

Für den Geburtstagsbesuch brauchen wir natürlich auch eine Kleinigkeit. Die Kinder überlegen hin und her und entscheiden sich für: Kekse und Tee. Finde ich ziemlich schlau, mag ja irgendwie auch jede_r. Dann besorgen wir noch einen Blumenstrauß und anschließend krieche ich nach Hause, denn durch das Laufen tut mir bereits alles weh. Das sind die Momente, in denen ich denke: Würde ich Auto fahren, jetzt wäre eine gute Zeit dafür. Stattdessen laufen wir durch die Gegend und ich bin ziemlich kaputt.

Da die Kinder kränkeln und ich ja auch nicht fit bin gibts Milchreis zum Abendbrot. Und weil die Kinder es lieben, wenn wir den im Bett zubereiten tue ich ihnen die Freude. Vor allem auch, weil ich eh keine 30 Minuten am Herd stehen könnte. Während also der Milchreis im Bett vor sich hin "kocht" räumen wir noch ein wenig auf. Denn es kommt ja Besuch und die Kinder haben naturgemäß ein kleines Schlachtfeld hinterlassen. Ich gebe zu, dass ich vieles auch einfach so lasse, denn es ist ja kein Geheimnis, dass es mir nicht so gut geht. Da darf niemand, der sich kurzfristig einlädt noch hohe Ansprüche haben, finde ich.

Mittwoch, 20. Juni 2018

Kinderbücher über Schwangerschaft und Geburt



Schwangerschaft und Geburt, das sind Themen die auch IMMER die Geschwisterkinder interessieren. Je nachdem wie alt die sind gibt es mehr oder weniger explizite Darstellungen dessen, was passiert. Und es gibt nicht nur Sachbücher, sondern auch Geschichten rund um dieses Thema. Weil bei uns das kommende Geschwisterkind ja eines DER Themen für die Kinder ist habe ich mich auf dem Buchmarkt mal umgesehen welche Bücher es für Kinder so gibt. Die habe ich dann einzeln mit den Kindern angeschaut und vorgelesen um zu gucken, was genau sie interessiert, wo sie Fragen haben und was vielleicht auch überfordernd sein kann.

Kinderbücher gesucht


Da mein letzter Kinderbuchpost zum Thema "Tod" bei euch so wahnsinnig gut ankam dachte ich mir, dass auch dieses Thema sicher viele umtreibt.Wie auch beim letzten Mal war ich viel in Bibliotheken und habe einfach mal gesucht, was es so gibt. Manche Bücher habe ich gekauft, andere wurden mir von Verlagen zur Verfügung gestellt werden. Diese Bücher, das erkläre ich im letzten Absatz, verlose ich auch an euch.


Dienstag, 19. Juni 2018

Papa bloggt: Die Autosuche geht weiter


Kindersitz und Babyschale
Ich schrieb vor kurzem ja schon, dass wir auf der Suche nach einem Auto für drei kleine Kinder sind. Auch wenn in den Kommentare sehr viele tolle Tipps für Autos für drei Kinder dabei waren (vielen Dank!), können wir leider nicht alle Autos testen, die eventuell infrage kommen könnten. Denn Probefahrten können anstrengend sein - gerade wenn man mit zwei Kinder und Autositzen testen möchte.

Keine Muße vorhanden


Manchmal denke ich an das Klischee vom älteren Herren, der morgens in der Woche die Autohäuser besuchen kann. Mit Muße blättert er in den Katalogen des Autohauses, kennt die Verkäufer_innen persönlich, probiert alles aus und fährt jedes Modell Probe in unterschiedlichen Motorisierungen und Getriebekombinationen. "Das DSG in der Kombination mit dem 150PS Direkteinspritzer hat mir weniger gut gefallen. Da fand ich den Diesel als Handschalter mit 130 PS ausgewogener." Jaja, das ist natürlich ein Klischee, aber mir macht das mit dem Auto testen weniger Spaß als ich dachte.

Sonntag, 17. Juni 2018

Von Büchern und Ideen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war, dank Tape gegen die Symphysenlockerung tatsächlich mal ein bißchen spannender. Wir waren nämlich auch unterwegs.
Und ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht.

Samstag, 16. Juni 2018


Der Tag beginnt mit sowas wie Ausschlafen. Mein Mann und ich schlummern bis kurz vor 9:00Uhr, die Kinder liegen zwischen uns und "lesen" leise vor sich hin. Ich bin ganz erstaunt. Weil ich um 10:30Uhr zu einer Lesung eingeladen bin gibt es nur ein kleines Frühstück, Herr Annika ist etwas großzügig mit den Haferflocken. Nun ja.


Und dann bin ich da, im Coworking Toddler. Nora Imlau liest aus ihrem neuen Buch "So viel Freude, so viel Wut", das sich um "gefühlsstarke Kinder" dreht. Zum Einen freue ich mich über viele bekannte Gesichter wie Ulrike von Maternita, Sandra von Smartmama, Jana vom Hebammenblog, Franzi von Einfach Klein oder auch Janina vom Mummymag. Ich bin auch an dem Vortrag interessiert, muss aber sagen, dass die Konzentration etwas leidet. Zwei Stunden zuhören in einem Raum mit knapp 60 Leuten bei gefühlten 40 Grad sind schwanger nicht wirklich einfach. Am Ende bin ich total durchgeschwitzt. Und auch etwas ratlos. Denn, nun ja. ich glaube, ich mag dieses Gelabel von Kindern nicht. Hochsensibel, High Need, Schreibaby, gefühlssstark - ich frage mich, ob das alles sein muss. Noch habe ich keine Antwort darauf, vor allem weil ich das Buch erstmal lesen muss. Aber ich will auch mit meinem Unbehagen nicht hinter den Berg halten. Denn ich bin nicht davon überzeugt, dass Label Kindern oder Eltern immer und auf jeden Fall helfen. Und dieser Vormittag hat mich irgendwie darin bestärkt. Was ein komisches Gefühl ist, wenn man in einem Raum voller Menschen sitzt die das so ganz anders sehen als man selbst und im Gegenteil eben so erleichtert sind über gefühlsstarke Kinder zu sprechen. Ich glaube, dass alles sein darf und kann und muss eben meine Gedanken dazu noch sortieren. Habt ihr Interesse an einem Artikel dazu?

Mittwoch, 13. Juni 2018

(Ab)stillen in der Schwangerschaft



So, ich gestehe: Ich bin euch da schon eine kleine Weile einen Artikel schuldig. Und weil sich in letzter Zeit die Nachfragen häufen habe ich mich jetzt endlich mal rangesetzt. Also, das, was so viele von euch umtreibt ist offensichtlich das Thema: Stillen in der Schwangerschaft und wie ich das so mache.

In der Schwangerschaft weiter stillen?


Die kurze Antwort ist: Gar nicht. Denn: Ja, ich habe abgestillt. Es ging einfach nicht mehr. Da ist sicher jede Frau anders gepolt und es ist natürlich total gut möglich in der Schwangerschaft zu stillen. Oder ein (Klein)kind und ein Baby tandem zu stillen. Alles machbar, wenn die Frau das gerne möchte. Ich für meinen Teil wollte das nicht. Nicht, weil ich das komisch finde, sondern weil ich schlicht Schmerzen beim Stillen hatte. Jedes Mal wenn Herr Annika gestillt hat, hatte ich Schmerzen.